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	<title>Kommentare zu: &#196;rzte in die Pr&#228;vention &#8211; wirklich eine gute Idee ?</title>
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	<description>positiv schwul - Leben mit HIV und Aids</description>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12851#comment-12444</link>
		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 16:22:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@  Bernd
Stimme dir zu, dass auch die Selbsthilfe, die AIDS-Hilfe und regionale Beratungsstellen hier einen erheblichen Nachholbedarf in Werte neutraler Haltung und diesbez&#252;glicher Gespr&#228;chsf&#252;hrung haben. Wenn es aber im &quot;eigenen&quot;  Haus schon so schwer ist, Qualit&#228;tsstandards ein zu halten oder gar ein zu f&#252;hren,, wie soll es dann erst bei den &#196;rzten klappen? 
Dennoch mache ich einen strukturellen Unterschied zwischen Patient-Arzt-Verh&#228;ltnis und Klient-Berater-Verh&#228;ltnis. W&#228;hrend es beim Arzt-Patientenverh&#228;ltnis aufgrund von Machtgef&#228;lle, Zeitdruck, Abrechnungsmodalit&#228;ten und anderen Interessenslagen es in diesem Gesundheitssystem nie zu einer Diskussion &#252;ber  ein individuelles Risikomanagement kommen wird, glaube ich, das regionale Aids-Hilfe-Beratung von der Struktur her dieses zulassen und es liegt an der F&#228;higkeit/Qualifizierung der einzelnen BeraterInnen, ob dies gelingt. Ob das mit allen bisherigen Besch&#228;ftigten der regionalen Beratungsstellen immer m&#246;glich ist, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht m&#252;sste in vielen Beratungsstellen auch erstmal kr&#228;ftig der Besen gekehrt werden. 
Warum legt AIDS-Hilfe nicht ein mindestens gleich gro&#223;es Engagement auf die viel n&#228;here Mitarbeiterschaft regionaler Aids-Hilfen und deren Qualifizierung?
Warum werden nicht Energien und Ressourcen darauf verwendet, mit diesen dann qualifizierten BeraterInnen nach Wegen zu suchen, die Menschen zu erreichen, die nie eine Aids-Hilfe betreten w&#252;rden (die Frage nach den Gr&#252;nden f&#252;r das Nichtbetreten von AIDS-Hilfe allein w&#228;re ja schon interessant) und die anscheinend einen Beratungsbedarf haben?



Stephan]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@  Bernd<br />
Stimme dir zu, dass auch die Selbsthilfe, die AIDS-Hilfe und regionale Beratungsstellen hier einen erheblichen Nachholbedarf in Werte neutraler Haltung und diesbez&#252;glicher Gespr&#228;chsf&#252;hrung haben. Wenn es aber im &#8222;eigenen&#8220;  Haus schon so schwer ist, Qualit&#228;tsstandards ein zu halten oder gar ein zu f&#252;hren,, wie soll es dann erst bei den &#196;rzten klappen?<br />
Dennoch mache ich einen strukturellen Unterschied zwischen Patient-Arzt-Verh&#228;ltnis und Klient-Berater-Verh&#228;ltnis. W&#228;hrend es beim Arzt-Patientenverh&#228;ltnis aufgrund von Machtgef&#228;lle, Zeitdruck, Abrechnungsmodalit&#228;ten und anderen Interessenslagen es in diesem Gesundheitssystem nie zu einer Diskussion &#252;ber  ein individuelles Risikomanagement kommen wird, glaube ich, das regionale Aids-Hilfe-Beratung von der Struktur her dieses zulassen und es liegt an der F&#228;higkeit/Qualifizierung der einzelnen BeraterInnen, ob dies gelingt. Ob das mit allen bisherigen Besch&#228;ftigten der regionalen Beratungsstellen immer m&#246;glich ist, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht m&#252;sste in vielen Beratungsstellen auch erstmal kr&#228;ftig der Besen gekehrt werden.<br />
Warum legt AIDS-Hilfe nicht ein mindestens gleich gro&#223;es Engagement auf die viel n&#228;here Mitarbeiterschaft regionaler Aids-Hilfen und deren Qualifizierung?<br />
Warum werden nicht Energien und Ressourcen darauf verwendet, mit diesen dann qualifizierten BeraterInnen nach Wegen zu suchen, die Menschen zu erreichen, die nie eine Aids-Hilfe betreten w&#252;rden (die Frage nach den Gr&#252;nden f&#252;r das Nichtbetreten von AIDS-Hilfe allein w&#228;re ja schon interessant) und die anscheinend einen Beratungsbedarf haben?</p>
<p>Stephan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12851#comment-12438</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 08:05:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo zusammen,

leider konnte ich an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen. 

Unabh&#228;ngig von der Frage nach Kontrolle, Datenschutz, Privatsph&#228;re, etc. ergeben sich aus meiner Sicht noch erheblich zentralere Aspekte (die allerdings nicht nur auf &#196;rzte zutreffen):

STD sind EIN (!) Aspekt der sexuellen Gesundheit. Die wiederum hat - wie die Gesundheit allgemein - verschiedene Dimensionen: K&#246;rper, Seele/Geist, &#246;ko-soziales (und Spiritualit&#228;t). Sich also in im Zusammenhang mit dem Arzt-Patienten- (oder Klienten-Berater-) Verh&#228;ltnis ausschlie&#223;lich auf die k&#246;rperliche Ebene - und dort auch noch reduktionistisch nur auf die Erregerfreiheit unterhalb der G&#252;rtellinie - zu beschr&#228;nken, ist mehr als r&#252;ckst&#228;ndig

Dazu. kommt, dass bei STD (mit ganz wenigen Ausnahmen) die Prim&#228;rpr&#228;vention im Sinne der Expositionsprophylaxe nicht funktionieren kann (im Gegensatz zu dem, was die Politik und die BZgA propagieren, nutzt das Kondom nicht viel, vor allem nicht, wenn man beim Sex den Mund einsetzt).

Wird hier Prim&#228;r-Pr&#228;vention betrieben - und dann noch mit dem Ziel der Erregerfreiheit - endet das Ganze praktisch in einer Missionarsstellung ausschlie&#223;lich zum Zweck der Reproduktion. Es gibt keine sichere Sexualit&#228;t. Und STDs sind eine Folge gelebter Sexualit&#228;t. Genau diese Haltung w&#228;re zwingend notwendig, um &#252;berhaupt sinnvoll in diesem Feld arbeiten zu k&#246;nnen.

Wenn &#196;rzte/Berater individuelles Risikomanagement unterst&#252;tzen wollen und dabei alle Dimensionen der sexuellen Gesundheit ber&#252;cksichtigen - ok. Machen sie aber nicht, k&#246;nnen sie nicht und wollen sie nicht. Also Finger weg.

Dazu kommt, dass es &#196;rzten und Beratern gleichermassen schwer f&#228;llt, abweichende Formen von Sexualit&#228;ten (sei es nun eine hohe Partnerzahl oder verletzungstr&#228;chtige Praktiken) ohne jegliche Werturteile zu betrachten - was ein wie oben dargestelltes individuelles Risikomanagement unm&#246;glich macht. 

Aus meiner Sicht ist Kritik, die sich nur an &#196;rzte richtet zu kurz gesprungen! Sowohl die Selbsthilfe als auch die AIDS-Hilfe und etliche Beratungsstellen haben hier erheblichen Nachholbedarf.

Der j&#252;ngst in Bochum gelaufene Deutsche STD-Kongress war ein Paradabeispiel daf&#252;r.

Bernd]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>leider konnte ich an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen. </p>
<p>Unabh&#228;ngig von der Frage nach Kontrolle, Datenschutz, Privatsph&#228;re, etc. ergeben sich aus meiner Sicht noch erheblich zentralere Aspekte (die allerdings nicht nur auf &#196;rzte zutreffen):</p>
<p>STD sind EIN (!) Aspekt der sexuellen Gesundheit. Die wiederum hat &#8211; wie die Gesundheit allgemein &#8211; verschiedene Dimensionen: K&#246;rper, Seele/Geist, &#246;ko-soziales (und Spiritualit&#228;t). Sich also in im Zusammenhang mit dem Arzt-Patienten- (oder Klienten-Berater-) Verh&#228;ltnis ausschlie&#223;lich auf die k&#246;rperliche Ebene &#8211; und dort auch noch reduktionistisch nur auf die Erregerfreiheit unterhalb der G&#252;rtellinie &#8211; zu beschr&#228;nken, ist mehr als r&#252;ckst&#228;ndig</p>
<p>Dazu. kommt, dass bei STD (mit ganz wenigen Ausnahmen) die Prim&#228;rpr&#228;vention im Sinne der Expositionsprophylaxe nicht funktionieren kann (im Gegensatz zu dem, was die Politik und die BZgA propagieren, nutzt das Kondom nicht viel, vor allem nicht, wenn man beim Sex den Mund einsetzt).</p>
<p>Wird hier Prim&#228;r-Pr&#228;vention betrieben &#8211; und dann noch mit dem Ziel der Erregerfreiheit &#8211; endet das Ganze praktisch in einer Missionarsstellung ausschlie&#223;lich zum Zweck der Reproduktion. Es gibt keine sichere Sexualit&#228;t. Und STDs sind eine Folge gelebter Sexualit&#228;t. Genau diese Haltung w&#228;re zwingend notwendig, um &#252;berhaupt sinnvoll in diesem Feld arbeiten zu k&#246;nnen.</p>
<p>Wenn &#196;rzte/Berater individuelles Risikomanagement unterst&#252;tzen wollen und dabei alle Dimensionen der sexuellen Gesundheit ber&#252;cksichtigen &#8211; ok. Machen sie aber nicht, k&#246;nnen sie nicht und wollen sie nicht. Also Finger weg.</p>
<p>Dazu kommt, dass es &#196;rzten und Beratern gleichermassen schwer f&#228;llt, abweichende Formen von Sexualit&#228;ten (sei es nun eine hohe Partnerzahl oder verletzungstr&#228;chtige Praktiken) ohne jegliche Werturteile zu betrachten &#8211; was ein wie oben dargestelltes individuelles Risikomanagement unm&#246;glich macht. </p>
<p>Aus meiner Sicht ist Kritik, die sich nur an &#196;rzte richtet zu kurz gesprungen! Sowohl die Selbsthilfe als auch die AIDS-Hilfe und etliche Beratungsstellen haben hier erheblichen Nachholbedarf.</p>
<p>Der j&#252;ngst in Bochum gelaufene Deutsche STD-Kongress war ein Paradabeispiel daf&#252;r.</p>
<p>Bernd</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12851#comment-12409</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 19:22:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[lieber stephan,
danke f&#252;r deinen bericht &#252;ber die gestrige veranstaltung !
ich hoffe die bedenken (die ja nicht nur von dir getragen werden) finden ihren widerhall, und f&#252;hren auch zu diskussionen im haus und bei den beteiligten. um mehr aus der veranstaltung zu machen, w&#228;re sicher ein bericht dar&#252;ber hilfreich (vielleicht hat die dah ja hier m&#246;glichkeiten?). wichtig scheint mir auch die frage, wer denn nun in diesem projekt patienteninteressen vertritt ... und nat&#252;rlich die umbenennung ;-)
diskussionen, die fortzusetzen sind ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lieber stephan,<br />
danke f&#252;r deinen bericht &#252;ber die gestrige veranstaltung !<br />
ich hoffe die bedenken (die ja nicht nur von dir getragen werden) finden ihren widerhall, und f&#252;hren auch zu diskussionen im haus und bei den beteiligten. um mehr aus der veranstaltung zu machen, w&#228;re sicher ein bericht dar&#252;ber hilfreich (vielleicht hat die dah ja hier m&#246;glichkeiten?). wichtig scheint mir auch die frage, wer denn nun in diesem projekt patienteninteressen vertritt &#8230; und nat&#252;rlich die umbenennung 😉<br />
diskussionen, die fortzusetzen sind &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12851#comment-12408</link>
		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 19:14:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mein selbstverst&#228;ndlich subjektiver Eindruck von der gestrigen Diskussion

Es war schon ein bemerkenswerter Abend  Ich habe schon genug Kritik daran, dass die Veranstaltung so kurzfristig angek&#252;ndigt wurde. Denn die Einladung ging erst letzten Donnerstag raus.  So bekam ich in den letzten Tage Anrufe von einigen Freunden und Bekannten. Sie hatten von der Veranstaltung gelesen, aber wegen der Kurzfristigkeit und Terminschwierigkeiten nicht teilnehmen k&#246;nnen. Ihre Bauchschmerzen aufgrund der Veranstaltung wollten sie aber mitteilen.
Dann fand die Veranstaltung auch noch nach der Arbeitsgruppe „&#228;rztliche Pr&#228;vention“ statt, so dass ein nicht unbetr&#228;chtlicher Teil der ZuschauerInnen  eben in dieser Arbeitsgruppe waren. Und mit einer r&#252;hmlichen Ausnahme (hallo liebe Helga) auf dem Podium, und zwei G&#228;sten im Publikum (die mir in der anschlie&#223;enden Diskussion den R&#252;cken st&#228;rkten) war ich denn auch der Einzige, der ausf&#252;hrlich Kritik ge&#228;u&#223;ert hat. Ich fand es schon bemerkenswert, dass mir sofort Grabenk&#228;mpfe („Die wir doch nach 25 Jahren HIV/Aids l&#228;ngst &#252;berwindet haben sollten und einem alten Arztbild geschuldet sind“) unterstellt wurden.
Im Laufe der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass die Arbeitsgruppe „&#228;rztliche Pr&#228;vention“ ja eigentlich gar nicht die Pr&#228;vention meine, sondern es sich vielmehr um eine Schulung der &#196;rzte zur Verringerung ihrer Defizite in der Arzt-Patienten-Kommunikation &#252;ber das Thema Sexualit&#228;t handeln solle. Wenn es wirklich „nur“ darum geht, frage ich mich, warum nennt man es dann nicht auch so??? Nat&#252;rlich bin ich daf&#252;r, wenn &#196;rzte ihre Defizite im psychosozial-kommunikativen Bereich erkennen und auch mit Hilfe emanzipatorisch- sexualp&#228;dagogischer Art oder anderer Methoden moderner und effektiver Gespr&#228;chsf&#252;hrung  verringern wollen. Ich kann mir aber schwer vorstellen, dass nach zweij&#228;hriger Projektplanung ich der erste gewesen sein soll, der eine falsche &#220;berschrift zum Inhalt entdeckt haben soll!!! Auch finde ich es zumindest erw&#228;hnenswert, wenn nach eben dieser Planungsphase vom Auftragnehmer gesagt wird, dass man die Bedenken ja jetzt ernst nehmen m&#252;sse und die Patientensicht st&#228;rker in die Planung einbeziehen m&#252;sse. Halloooo Aids-Hilfe, jemand da?? Die Patientensicht st&#228;rker einbeziehen m&#252;ssen..... ???? Das ist ja ein nahezu revolution&#228;rer Gedanke. Darauf muss man erst mal kommen.

Ein besonderen Nachklang in der Nacht fand bei mir der wie auch immer geplante Patientenfragebogen zur Vorbereitung des Arzt-Patient-Gespr&#228;ch. Selbst f&#252;r den Fall, dass der Fragebogen g&#228;nzlich in der Hand des Patienten bleibt und nur zur Vorbereitung des Gespr&#228;ches dient, kann ich mir gerade keine Fragen vorstellen, die in einem Fragebogen in diesem Setting aus Patientensicht Sinn machen oder die ich politisch vertreten kann. Mit der Krankenversicherungskarte in der Hand im Wartezimmer einen Fragebogen ausf&#252;llen, um einen Zeit effektiven Gespr&#228;chseinstieg zu finden? Und dass es um eine effektive Nutzung der stark begrenzten Ressource Zeit ging, wurde gestern Abend  mehrfach deutlich. Ich habe gro&#223;e Bedenken f&#252;r das Stilmittel Fragebogen.  F&#252;r den Patienten hat der Fragebogen doch eine &#228;hnliche Gewichtung wie der Fragebogen, den man beim ersten Zahnarztbesuch in die Hand gedr&#252;ckt bekommt. Ich kann mich noch gut an die Frage nach einer vorhandenen Infektionskrankheit erinnern. Eine Sensibilit&#228;t in Bezug auf das Thema  H&#252;rden abbauen beim Reden &#252;ber schwierige Themen stelle ich mir deutlich anders vor. 
Ich gebe gerne zu, dass ich gestern an dem einen oder anderen Punkt h&#228;rter/unnachgiebiger war als ich in einem Zweiergespr&#228;ch vielleicht gewesen w&#228;re. Vielleicht war das strategisch auch nicht bis ins letzte Detail durchdacht. 
Die kleinliche Diskussion dar&#252;ber, ob ein Arzt nach dem f&#252;nften Tripper nicht auch eine Bemerkung &#252;ber &#220;bertragungswege machen darf oder zumindest danach fragen darf, war so nicht Ziel f&#252;hrend und an der Sache vorbei. Von der Struktur dieser Veranstaltung, von dem, was mir inhaltlich geboten wurde, wie mit meiner Kritik umgegangen wurde, blieb mir auch r&#252;ckblickend keine andere Wahl.  Meine Bedenken wurden gestern nicht ausger&#228;umt und ich bin mir nicht sicher, ob die Bedenken nur aus Etikettenschwindel bestehen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein selbstverst&#228;ndlich subjektiver Eindruck von der gestrigen Diskussion</p>
<p>Es war schon ein bemerkenswerter Abend  Ich habe schon genug Kritik daran, dass die Veranstaltung so kurzfristig angek&#252;ndigt wurde. Denn die Einladung ging erst letzten Donnerstag raus.  So bekam ich in den letzten Tage Anrufe von einigen Freunden und Bekannten. Sie hatten von der Veranstaltung gelesen, aber wegen der Kurzfristigkeit und Terminschwierigkeiten nicht teilnehmen k&#246;nnen. Ihre Bauchschmerzen aufgrund der Veranstaltung wollten sie aber mitteilen.<br />
Dann fand die Veranstaltung auch noch nach der Arbeitsgruppe „&#228;rztliche Pr&#228;vention“ statt, so dass ein nicht unbetr&#228;chtlicher Teil der ZuschauerInnen  eben in dieser Arbeitsgruppe waren. Und mit einer r&#252;hmlichen Ausnahme (hallo liebe Helga) auf dem Podium, und zwei G&#228;sten im Publikum (die mir in der anschlie&#223;enden Diskussion den R&#252;cken st&#228;rkten) war ich denn auch der Einzige, der ausf&#252;hrlich Kritik ge&#228;u&#223;ert hat. Ich fand es schon bemerkenswert, dass mir sofort Grabenk&#228;mpfe („Die wir doch nach 25 Jahren HIV/Aids l&#228;ngst &#252;berwindet haben sollten und einem alten Arztbild geschuldet sind“) unterstellt wurden.<br />
Im Laufe der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass die Arbeitsgruppe „&#228;rztliche Pr&#228;vention“ ja eigentlich gar nicht die Pr&#228;vention meine, sondern es sich vielmehr um eine Schulung der &#196;rzte zur Verringerung ihrer Defizite in der Arzt-Patienten-Kommunikation &#252;ber das Thema Sexualit&#228;t handeln solle. Wenn es wirklich „nur“ darum geht, frage ich mich, warum nennt man es dann nicht auch so??? Nat&#252;rlich bin ich daf&#252;r, wenn &#196;rzte ihre Defizite im psychosozial-kommunikativen Bereich erkennen und auch mit Hilfe emanzipatorisch- sexualp&#228;dagogischer Art oder anderer Methoden moderner und effektiver Gespr&#228;chsf&#252;hrung  verringern wollen. Ich kann mir aber schwer vorstellen, dass nach zweij&#228;hriger Projektplanung ich der erste gewesen sein soll, der eine falsche &#220;berschrift zum Inhalt entdeckt haben soll!!! Auch finde ich es zumindest erw&#228;hnenswert, wenn nach eben dieser Planungsphase vom Auftragnehmer gesagt wird, dass man die Bedenken ja jetzt ernst nehmen m&#252;sse und die Patientensicht st&#228;rker in die Planung einbeziehen m&#252;sse. Halloooo Aids-Hilfe, jemand da?? Die Patientensicht st&#228;rker einbeziehen m&#252;ssen&#8230;.. ???? Das ist ja ein nahezu revolution&#228;rer Gedanke. Darauf muss man erst mal kommen.</p>
<p>Ein besonderen Nachklang in der Nacht fand bei mir der wie auch immer geplante Patientenfragebogen zur Vorbereitung des Arzt-Patient-Gespr&#228;ch. Selbst f&#252;r den Fall, dass der Fragebogen g&#228;nzlich in der Hand des Patienten bleibt und nur zur Vorbereitung des Gespr&#228;ches dient, kann ich mir gerade keine Fragen vorstellen, die in einem Fragebogen in diesem Setting aus Patientensicht Sinn machen oder die ich politisch vertreten kann. Mit der Krankenversicherungskarte in der Hand im Wartezimmer einen Fragebogen ausf&#252;llen, um einen Zeit effektiven Gespr&#228;chseinstieg zu finden? Und dass es um eine effektive Nutzung der stark begrenzten Ressource Zeit ging, wurde gestern Abend  mehrfach deutlich. Ich habe gro&#223;e Bedenken f&#252;r das Stilmittel Fragebogen.  F&#252;r den Patienten hat der Fragebogen doch eine &#228;hnliche Gewichtung wie der Fragebogen, den man beim ersten Zahnarztbesuch in die Hand gedr&#252;ckt bekommt. Ich kann mich noch gut an die Frage nach einer vorhandenen Infektionskrankheit erinnern. Eine Sensibilit&#228;t in Bezug auf das Thema  H&#252;rden abbauen beim Reden &#252;ber schwierige Themen stelle ich mir deutlich anders vor.<br />
Ich gebe gerne zu, dass ich gestern an dem einen oder anderen Punkt h&#228;rter/unnachgiebiger war als ich in einem Zweiergespr&#228;ch vielleicht gewesen w&#228;re. Vielleicht war das strategisch auch nicht bis ins letzte Detail durchdacht.<br />
Die kleinliche Diskussion dar&#252;ber, ob ein Arzt nach dem f&#252;nften Tripper nicht auch eine Bemerkung &#252;ber &#220;bertragungswege machen darf oder zumindest danach fragen darf, war so nicht Ziel f&#252;hrend und an der Sache vorbei. Von der Struktur dieser Veranstaltung, von dem, was mir inhaltlich geboten wurde, wie mit meiner Kritik umgegangen wurde, blieb mir auch r&#252;ckblickend keine andere Wahl.  Meine Bedenken wurden gestern nicht ausger&#228;umt und ich bin mir nicht sicher, ob die Bedenken nur aus Etikettenschwindel bestehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Götz Bähr</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12851#comment-12402</link>
		<dc:creator><![CDATA[Götz Bähr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 12:14:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=12851#comment-12402</guid>
		<description><![CDATA[Vielen Dank f&#252;r Deine Gedanken zum Thema! Ich las das mit Gewinn.

Was mir noch Unsortiertes einf&#228;llt: Wenn &#196;rzte Pr&#228;vention k&#246;nnten, h&#228;tte AIDS-Hilfe nicht gegr&#252;ndet werden m&#252;ssen. Haben sie es inzwischen gelernt? Ich denke nicht. Ist ein Gespr&#228;chsleitfaden zielf&#252;hrend, wenn wir es ihnen beibringen wollen? Auch da f&#252;rchte ich: eher nicht. Dar&#252;ber hinaus: Wollen wir &#252;berhaupt den Versuch unternehmen? Ist das eine Aufgabe von AIDS-Hilfe? K&#246;nnten &#196;rzte Pr&#228;vention, br&#228;uchten wir dann noch AIDS-Hilfe?

Geht es vielleicht (auch) darum, einer Berufsgruppe, die ja bekanntlich am Hungertuch nagt, neue Abrechnungspositionen zu erm&#246;glichen?

Interessant auf jeden Fall, wie sich AIDS-Hilfe-Personal dazu heute positioniert. Da gab es ja doch einige Ver&#228;nderungen seit Gr&#252;ndung der Vereine. Schade, dass ich heute Abend keine Zeit habe, mir das anzuh&#246;ren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r Deine Gedanken zum Thema! Ich las das mit Gewinn.</p>
<p>Was mir noch Unsortiertes einf&#228;llt: Wenn &#196;rzte Pr&#228;vention k&#246;nnten, h&#228;tte AIDS-Hilfe nicht gegr&#252;ndet werden m&#252;ssen. Haben sie es inzwischen gelernt? Ich denke nicht. Ist ein Gespr&#228;chsleitfaden zielf&#252;hrend, wenn wir es ihnen beibringen wollen? Auch da f&#252;rchte ich: eher nicht. Dar&#252;ber hinaus: Wollen wir &#252;berhaupt den Versuch unternehmen? Ist das eine Aufgabe von AIDS-Hilfe? K&#246;nnten &#196;rzte Pr&#228;vention, br&#228;uchten wir dann noch AIDS-Hilfe?</p>
<p>Geht es vielleicht (auch) darum, einer Berufsgruppe, die ja bekanntlich am Hungertuch nagt, neue Abrechnungspositionen zu erm&#246;glichen?</p>
<p>Interessant auf jeden Fall, wie sich AIDS-Hilfe-Personal dazu heute positioniert. Da gab es ja doch einige Ver&#228;nderungen seit Gr&#252;ndung der Vereine. Schade, dass ich heute Abend keine Zeit habe, mir das anzuh&#246;ren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12851#comment-12400</link>
		<dc:creator><![CDATA[Stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 20:28:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=12851#comment-12400</guid>
		<description><![CDATA[Nein, keine gute Idee!

Ziel muss es doch sein, mit seinem Arzt angstfrei &#252;ber alle Gesundheitsthemen reden zu k&#246;nnen. Dazu geh&#246;rt auch das Gespr&#228;ch &#252;ber sexuelle Praktiken, die besondere Gesundheitsrisiken mit sich bringen k&#246;nnen oder mit sich gebracht haben. Ich habe das - wie es scheint - seltene Gl&#252;ck einen Arzt zu haben, der unverbl&#252;mt auch nach ungew&#246;hnlichen Sexpraktiken fragt, wenn er den Eindruck hat, das Beschwerden daher r&#252;hren k&#246;nnten. Umgekehrt kann ich ohne Scheu alle meine sexuellen Vorlieben ansprechen - auch die, die ich sonst nur bei gayromeo ausplaudere -  und habe noch nie die Aufforderung oder den &#039;medizinischen Rat&#039; geh&#246;rt, irgendetwas zu unterlassen, wohl aber instruktive Hinweise bestimmte Dinge zu beachten. Der Arzt als umfassend (es geht ja nicht nur um Sex) &#252;ber meine gesundheitlichen Risiken informierter und sachkundiger Berater kann mir gesundheitliche Probleme und den Krankenversicherungen Kosten ersparen. Allerdings scheint das nur ein Idealbild eines Arztes zu sein.

Ich teile die in dem Post zum Ausdruck kommenden Bedenken, wenn die Pr&#228;vention den Bereich der Aufkl&#228;rung und Beratung verl&#228;sst und zwischen Vorbeugung und Leistungspflicht der Krankenkassen ein Zusammenhang hergestellt wird. Sp&#228;testens wenn &#228;hnlich wie bei den zahn&#228;rztlichen Leistungen eine Art halbj&#228;hrlicher Aufkl&#228;rungsbesuch beim Arzt Pflicht, der gesundheitliche Status dokumentiert, standardisierte Sexualverhaltenshinweise gegeben und deren Einhaltung &#252;berwacht und Zuwiderhandlungen mit Leistungseinschr&#228;nkungen der Krankenversicherungen bestraft werden, h&#246;rt der Spa&#223; auf.

Ein Gespr&#228;ch &#252;ber sexuelle Vorlieben und die Risiken derselben kann nicht angeordnet werden. Was ich mit wem im Bett mache, ist meine Sache und ich bin der einzige, der entscheidet, wem ich was offenbare. Schon gar nicht m&#246;chte ich, dass unter dem Deckmantel der Pr&#228;vention Untersuchungen an mir und meinen K&#246;rperfl&#252;ssigkeiten ber&#252;hren, die meinen Intimbereich ber&#252;hren. Geschieht derartiges unter Zwang (und die Androhung der Einschr&#228;nkung von Versicherungsleistungen ist Zwang), kann nicht mehr von Pr&#228;vention die Rede sein. Es handelt sich dann vielmehr vom Repression. Und es liegt in der Natur des Menschen, Repressalien auszuweichen und Abwehrtechniken zu erlernen. Repressionen, &#220;berwachungen und Normierungen menschlichen Verhaltens haben im Gesundheitswesen jedoch nichts zu suchen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, keine gute Idee!</p>
<p>Ziel muss es doch sein, mit seinem Arzt angstfrei &#252;ber alle Gesundheitsthemen reden zu k&#246;nnen. Dazu geh&#246;rt auch das Gespr&#228;ch &#252;ber sexuelle Praktiken, die besondere Gesundheitsrisiken mit sich bringen k&#246;nnen oder mit sich gebracht haben. Ich habe das &#8211; wie es scheint &#8211; seltene Gl&#252;ck einen Arzt zu haben, der unverbl&#252;mt auch nach ungew&#246;hnlichen Sexpraktiken fragt, wenn er den Eindruck hat, das Beschwerden daher r&#252;hren k&#246;nnten. Umgekehrt kann ich ohne Scheu alle meine sexuellen Vorlieben ansprechen &#8211; auch die, die ich sonst nur bei gayromeo ausplaudere &#8211;  und habe noch nie die Aufforderung oder den &#8218;medizinischen Rat&#8216; geh&#246;rt, irgendetwas zu unterlassen, wohl aber instruktive Hinweise bestimmte Dinge zu beachten. Der Arzt als umfassend (es geht ja nicht nur um Sex) &#252;ber meine gesundheitlichen Risiken informierter und sachkundiger Berater kann mir gesundheitliche Probleme und den Krankenversicherungen Kosten ersparen. Allerdings scheint das nur ein Idealbild eines Arztes zu sein.</p>
<p>Ich teile die in dem Post zum Ausdruck kommenden Bedenken, wenn die Pr&#228;vention den Bereich der Aufkl&#228;rung und Beratung verl&#228;sst und zwischen Vorbeugung und Leistungspflicht der Krankenkassen ein Zusammenhang hergestellt wird. Sp&#228;testens wenn &#228;hnlich wie bei den zahn&#228;rztlichen Leistungen eine Art halbj&#228;hrlicher Aufkl&#228;rungsbesuch beim Arzt Pflicht, der gesundheitliche Status dokumentiert, standardisierte Sexualverhaltenshinweise gegeben und deren Einhaltung &#252;berwacht und Zuwiderhandlungen mit Leistungseinschr&#228;nkungen der Krankenversicherungen bestraft werden, h&#246;rt der Spa&#223; auf.</p>
<p>Ein Gespr&#228;ch &#252;ber sexuelle Vorlieben und die Risiken derselben kann nicht angeordnet werden. Was ich mit wem im Bett mache, ist meine Sache und ich bin der einzige, der entscheidet, wem ich was offenbare. Schon gar nicht m&#246;chte ich, dass unter dem Deckmantel der Pr&#228;vention Untersuchungen an mir und meinen K&#246;rperfl&#252;ssigkeiten ber&#252;hren, die meinen Intimbereich ber&#252;hren. Geschieht derartiges unter Zwang (und die Androhung der Einschr&#228;nkung von Versicherungsleistungen ist Zwang), kann nicht mehr von Pr&#228;vention die Rede sein. Es handelt sich dann vielmehr vom Repression. Und es liegt in der Natur des Menschen, Repressalien auszuweichen und Abwehrtechniken zu erlernen. Repressionen, &#220;berwachungen und Normierungen menschlichen Verhaltens haben im Gesundheitswesen jedoch nichts zu suchen.</p>
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		<title>Von: alivenkickn</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12851#comment-12395</link>
		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 07:43:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=12851#comment-12395</guid>
		<description><![CDATA[Na ich m&#246;cht mir das verbeten haben wenn mein Arzt - &#196;rzte sich erm&#228;chtigt und bem&#252;&#223;igt f&#252;hlen w&#252;rde mir nicht nur &#252;ber mein sexual Verhalten Fragen zu stellen sondern sich obendrein noch erdreisten sollte mich in irgendeiner Form diesbez&#252;glich belehren zu wollen - zu d&#252;rfen. 

Der Beruf des Arztes ist nach wie vor der eines Heilers. Krankheiten zu heilen - das Wissen um die Naur einer Krankheit, deren Ursache und wie sie heilen kann, dem liegen naturwissenschaftliche, medizinische bzw med techische Erkenntnisse zu Grunde die algemeine G&#252;ltigkeit haben. Die Gefahr pr&#228;ventiv arbeiten zu d&#252;rfen w&#252;rde sich sehr schnell mit eigenen Wert und Moralvorstelleungen vermischen. Bestehende gesellschaftliche Wert und Moralvorstellungen w&#252;rden zudem sehr schnell T&#252;r und Tore ge&#246;ffnet werden und k&#246;nnten auf Grund von dem was &#196;rzte bzgl des Verhaltens ihrer Patienten von Ihnen erfahren, unter dem Deckblatt der &quot;Pr&#228;vention&quot; und mir der Begr&#252;ndung Kosten die der Solidargemeinschaft entstehen bzw mit dem Hinweis auf die Volksgesundheit je nach politischer Couleur sehr schnell zu restriktiven Ma&#223;nahmen - Gesetzen f&#252;hren. 

Der Arzt nach fr&#252;herem Verst&#228;ndnis war auch ein Seelsorger den man - ein Patient - sich sofern man das Bed&#252;rfnis hatte sich anvertrauen konnte - kann. Die &#228;rztliche Schweigepflicht war/ist ein Band das auch der St&#228;rkung des Vertrauenes zu seinem Arzt diente. Vertrauen zu einem Arzt zu haben ist ein wichtiger Bestandteil daf&#252;r um sich auf das Wissen um Heilung - die M&#246;glichkeit der Besserung durch seinen Arzt einzulassen. Wenn dieses Vertrauen nicht vorhanden ist oder aufgebrochen wird, wenn man bef&#252;rchten mu&#223; das die Ursache einer Krankheit im pers Verhalten liegt das m&#246;glicherweise zus&#228;tzliche restriktive Folgen durch den Gesetzgeber nach sich ziehen kann , dann Wilkommen &quot;1984&quot; - Willkommen in &quot;Brazil&quot;.     

&#196;rzte sind nur ihrem Fachlichen Wissen und Gewissen und der Verpflichtung Krankheiten zu heilen bzw zu lindern gegen&#252;ber verpflichtet und nicht irgendwelchen Moral und Wertvorstelleungen die ja nach Zeitalter und Geist sich ver&#228;ndern wie das Cham&#228;leon seine Farbe wechselt.

Abgesehen davon: heute ist es Aids . . . was wird es morgen sein . . . . &#220;ber - Alterung der Gesellschaft - demografischer Wandel . . . Kostenfaktor Alter . . . . 

Wie Ondamaris schon sagte: Sexualit&#228;t ist Privatsache.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ich m&#246;cht mir das verbeten haben wenn mein Arzt &#8211; &#196;rzte sich erm&#228;chtigt und bem&#252;&#223;igt f&#252;hlen w&#252;rde mir nicht nur &#252;ber mein sexual Verhalten Fragen zu stellen sondern sich obendrein noch erdreisten sollte mich in irgendeiner Form diesbez&#252;glich belehren zu wollen &#8211; zu d&#252;rfen. </p>
<p>Der Beruf des Arztes ist nach wie vor der eines Heilers. Krankheiten zu heilen &#8211; das Wissen um die Naur einer Krankheit, deren Ursache und wie sie heilen kann, dem liegen naturwissenschaftliche, medizinische bzw med techische Erkenntnisse zu Grunde die algemeine G&#252;ltigkeit haben. Die Gefahr pr&#228;ventiv arbeiten zu d&#252;rfen w&#252;rde sich sehr schnell mit eigenen Wert und Moralvorstelleungen vermischen. Bestehende gesellschaftliche Wert und Moralvorstellungen w&#252;rden zudem sehr schnell T&#252;r und Tore ge&#246;ffnet werden und k&#246;nnten auf Grund von dem was &#196;rzte bzgl des Verhaltens ihrer Patienten von Ihnen erfahren, unter dem Deckblatt der &#8222;Pr&#228;vention&#8220; und mir der Begr&#252;ndung Kosten die der Solidargemeinschaft entstehen bzw mit dem Hinweis auf die Volksgesundheit je nach politischer Couleur sehr schnell zu restriktiven Ma&#223;nahmen &#8211; Gesetzen f&#252;hren. </p>
<p>Der Arzt nach fr&#252;herem Verst&#228;ndnis war auch ein Seelsorger den man &#8211; ein Patient &#8211; sich sofern man das Bed&#252;rfnis hatte sich anvertrauen konnte &#8211; kann. Die &#228;rztliche Schweigepflicht war/ist ein Band das auch der St&#228;rkung des Vertrauenes zu seinem Arzt diente. Vertrauen zu einem Arzt zu haben ist ein wichtiger Bestandteil daf&#252;r um sich auf das Wissen um Heilung &#8211; die M&#246;glichkeit der Besserung durch seinen Arzt einzulassen. Wenn dieses Vertrauen nicht vorhanden ist oder aufgebrochen wird, wenn man bef&#252;rchten mu&#223; das die Ursache einer Krankheit im pers Verhalten liegt das m&#246;glicherweise zus&#228;tzliche restriktive Folgen durch den Gesetzgeber nach sich ziehen kann , dann Wilkommen &#8222;1984&#8220; &#8211; Willkommen in &#8222;Brazil&#8220;.     </p>
<p>&#196;rzte sind nur ihrem Fachlichen Wissen und Gewissen und der Verpflichtung Krankheiten zu heilen bzw zu lindern gegen&#252;ber verpflichtet und nicht irgendwelchen Moral und Wertvorstelleungen die ja nach Zeitalter und Geist sich ver&#228;ndern wie das Cham&#228;leon seine Farbe wechselt.</p>
<p>Abgesehen davon: heute ist es Aids . . . was wird es morgen sein . . . . &#220;ber &#8211; Alterung der Gesellschaft &#8211; demografischer Wandel . . . Kostenfaktor Alter . . . . </p>
<p>Wie Ondamaris schon sagte: Sexualit&#228;t ist Privatsache.</p>
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