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	<title>Kommentare zu: quo vadis HIV Test?</title>
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	<description>positiv schwul - Leben mit HIV und Aids</description>
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		<title>Von: Wir haben das Recht . . . . . &#171; alivenkickn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wir haben das Recht . . . . . &#171; alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 13:49:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] ondamaris: quo vadis HIV Test? [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] ondamaris: quo vadis HIV Test? [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Zukunft HIV-Test: Experten-Anhörung - - ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12463</link>
		<dc:creator><![CDATA[Zukunft HIV-Test: Experten-Anhörung - - ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 06:01:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...]  quo vadis HIV Test?  [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;]  quo vadis HIV Test?  [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der Bo</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12455</link>
		<dc:creator><![CDATA[der Bo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 12:31:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich finde Opt-Out ist aktuell und auch in Zukunft keine durchf&#252;hrbare Alternative!
Zum Einen ist daf&#252;r eben nicht die gesetzliche Grundlage geschaffen. 
Zum Anderen mag ich mir garnicht vorstellen, wie das dan in der (Arzt-)Praxis aussehen k&#246;nnte... Soll dann jede Landarzt-Praxis pl&#246;tzlich Schwerpunktpraxen-Know-How aufweisen k&#246;nnen und dem Patienten eine wirklich gute Pre- und Post-Test-Beratung anbieten? Die dann auch auf dem neusten Stand der Forschung aufbaut, Vorurteilsfrei ist und mit dem n&#246;tigen Fingerspitzengef&#252;hl durchgef&#252;hrt wird...? Wie sollte das funktionieren? Und was das alles Kosten? HIV-Test-Seminar f&#252;r alle deutschen Hausarzt-Praxisangestellten?
Hab da grad ein Dejavue... Vor wenigen Jahren hab ich mal den Fehler gemacht einen Test bei meiner All-Time-Haus&#228;rztin vom Land zu machen... Nach zwei Tagen bekam ich von Ihr einen Anruf aufs Handy. Meine Nummer hatte sie von ihrem Sohn mit mir befreundeten Sohn. Die Kernaussage war dann: &quot;Nochmal alles gut gegenagen - Gl&#252;ck gehabt - Weiter so - Gru&#223; vom Sohnemann&quot;... Ich will mir garnicht ausmalen wie (falsch) sie reagiert h&#228;tte wenn nicht &quot;nochmal alles gut gegangen&quot; w&#228;re. 
Und sowas dann fl&#228;chendeckend im Rahmen von Opt-Out? Bestimmt sicher f&#246;rderlich im Sinne der Entdiskriminierung/Entstigmatisierung...

Die Testwochen von DAH und IWWIT sind da doch ein schon wesentlich pragmatischerer Ansatz. Das findet wenigstens in fundiertem Umfeld mit besten Absichten statt.
Denkbar w&#228;re hierbei ja auch evtl Zusammenarbeit mit den Krankenkassen. Beispielsweise f&#252;r jedem Versicherten einen Infoflyer mit Gutschein zum anonym Testen lassen beim &#246;rtlichen Gesundheitsamt oder Aidshilfe.
Keine Verpflichtung, keine Kosten f&#252;r die Versicherten, pers&#246;nliche Beratung aus qualifizierter Hand, keine anschlie&#223;ende Meldung oder Datenerhebung. Nur die kleine H&#252;rde den Termin zu machen und vielleicht ein paar Meter zur n&#228;chstgr&#246;&#223;eren Stadt fahren zu m&#252;ssen.
Nur leider die gro&#223;e H&#252;rde der Kassen-Kooperation...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde Opt-Out ist aktuell und auch in Zukunft keine durchf&#252;hrbare Alternative!<br />
Zum Einen ist daf&#252;r eben nicht die gesetzliche Grundlage geschaffen.<br />
Zum Anderen mag ich mir garnicht vorstellen, wie das dan in der (Arzt-)Praxis aussehen k&#246;nnte&#8230; Soll dann jede Landarzt-Praxis pl&#246;tzlich Schwerpunktpraxen-Know-How aufweisen k&#246;nnen und dem Patienten eine wirklich gute Pre- und Post-Test-Beratung anbieten? Die dann auch auf dem neusten Stand der Forschung aufbaut, Vorurteilsfrei ist und mit dem n&#246;tigen Fingerspitzengef&#252;hl durchgef&#252;hrt wird&#8230;? Wie sollte das funktionieren? Und was das alles Kosten? HIV-Test-Seminar f&#252;r alle deutschen Hausarzt-Praxisangestellten?<br />
Hab da grad ein Dejavue&#8230; Vor wenigen Jahren hab ich mal den Fehler gemacht einen Test bei meiner All-Time-Haus&#228;rztin vom Land zu machen&#8230; Nach zwei Tagen bekam ich von Ihr einen Anruf aufs Handy. Meine Nummer hatte sie von ihrem Sohn mit mir befreundeten Sohn. Die Kernaussage war dann: &#8222;Nochmal alles gut gegenagen &#8211; Gl&#252;ck gehabt &#8211; Weiter so &#8211; Gru&#223; vom Sohnemann&#8220;&#8230; Ich will mir garnicht ausmalen wie (falsch) sie reagiert h&#228;tte wenn nicht &#8222;nochmal alles gut gegangen&#8220; w&#228;re.<br />
Und sowas dann fl&#228;chendeckend im Rahmen von Opt-Out? Bestimmt sicher f&#246;rderlich im Sinne der Entdiskriminierung/Entstigmatisierung&#8230;</p>
<p>Die Testwochen von DAH und IWWIT sind da doch ein schon wesentlich pragmatischerer Ansatz. Das findet wenigstens in fundiertem Umfeld mit besten Absichten statt.<br />
Denkbar w&#228;re hierbei ja auch evtl Zusammenarbeit mit den Krankenkassen. Beispielsweise f&#252;r jedem Versicherten einen Infoflyer mit Gutschein zum anonym Testen lassen beim &#246;rtlichen Gesundheitsamt oder Aidshilfe.<br />
Keine Verpflichtung, keine Kosten f&#252;r die Versicherten, pers&#246;nliche Beratung aus qualifizierter Hand, keine anschlie&#223;ende Meldung oder Datenerhebung. Nur die kleine H&#252;rde den Termin zu machen und vielleicht ein paar Meter zur n&#228;chstgr&#246;&#223;eren Stadt fahren zu m&#252;ssen.<br />
Nur leider die gro&#223;e H&#252;rde der Kassen-Kooperation&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jacob Hösl</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12429</link>
		<dc:creator><![CDATA[Jacob Hösl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 19:14:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12429</guid>
		<description><![CDATA[Ich denke, diese Diskussion ist ein bisschen mal wieder eine aus der Kategorie: &quot;Jede Woche wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben&quot;. 

Ich sehe angesichts der Rechtslage in Deutschland, die ja auch in dem Artikel zitiert wird, keine M&#246;glichkeit, eine Opt-out-Verfahren einzuf&#252;hren. Jeder &#228;rztliche Eingriff, welcher Art auch immer, bedarf der Einwilligung des Patienten. Bei Testverfahren - auf was auch immer  - kommt hinzu, dass jeder ein Recht auf informationelle Selbstbestimmung hat (BVerfG, Volksz&#228;hlungsurteil). Jedenfalls m&#252;sste ein Opt-out-Verfahren in Form einer gesetzlichen (!) Grundlage geschaffen werden. Mal eben so &quot;umstellen&quot;, wird kaum rechtlichen Bestand haben. Jenseits der Frage, ob ein fr&#252;her HIV-Test medizinisch Sinn macht oder nicht und m&#246;glicherweise ein Opt-out-Verfahren &#252;berhaupt zul&#228;ssig w&#228;re, darf jemand die Kenntnis eines Umstands, der ihn ggf. gro&#223;er Diskriminierung und Stigmatisierung nur dann &quot;ohne seine Kenntnis&quot; ausgesetzt werden, wenn der Staat ganz umfangreiche Schutzma&#223;nahmen in Form von Antidiskriminierungsregelungen vorh&#228;lt und sicher stellt, dass staatliche Beh&#246;rden Menschen mit HIV sch&#252;tzen, dass Arbeitgeber nicht nach dem HIV-Status fragen, dass Menschen mit HIV im Gesundheitswesen arbeiten d&#252;rfen etc. etc. Solange es keine umfassende wirksame Antidiskriminierungspolitik f&#252;r Menschen mit HIV in Deutschland gibt, wird angesichts der Folgen der Kenntnis des HIV-Status ein Opt-Out-Verfahren aus meiner Sicht nicht durchsetzbar sein. Dies scheint mir aber in Deutschland in weiter ferne. Noch nicht einmal die haupts&#228;chlich betroffenen Gruppen bem&#252;hen sich hierum, sondern schreiten in der Ausgrenzung von Menschen mit HIV voran. Allein medizinische Gesichtspunkte sind nicht ausreichend, um diesen Verfahren zu rechtfertigen. Vor diesem Hintergrund scheint der Wunsch nach der Einf&#252;hrung eines Opt-Out.-Verfahrens f&#252;r den HIV-Test in erster Linie das Ziel zu verfolgen, &#196;rzten oder anderen Personen, die in solchen Bereichen beraten, Aufwand und Dikussionen zu ersparen und ggf. &quot;wertvoll&quot; Arbeitszeit zu schenken. Und es scheint auch, als verfolgt dieses Verfahren das Ziel, diejenigen HIV-infizierten mit einem Test zu &quot;erwischen&quot;, die die Bedeutung des HIV-Tests aufgrund der fehlenden Beratung nicht erfassen k&#246;nnen. Denn warum soll man denn nicht mit jemanden &#252;ber den HIV-Test sprechen, bevor man ihn durchf&#252;hrt? Doch nur, weil man Angst hat, dass der Betreffende, wenn er verstanden hat, worum es geht, den Test vielleicht nicht machen will. Und: Wie sieht es denn mit dem aus, der im Opt-Out-Verfahren den Test ausixt? Nimmt man sich den dann mal zur Brust?

Solange die breite Bev&#246;lkerung einschlie&#223;lich aller Verantwortungstr&#228;ger in Politik und Wirtschaft den medizinischen Fortschritt einschlie&#223;lich der Erkenntnis, dass Menschen mit HIV unter Medikation ein nahezu &quot;nat&#252;rliches&quot; Lebensalter erreichen k&#246;nnen und bei denen die Viruslast l&#228;ngere Zeit stabil unter der Nachweisgrenze liegt nicht infekti&#246;s sind, nicht auf breiter Basis mit vollzogen hat, ist f&#252;r die Einf&#252;hrung eines Opt-Out-Verfahrens leider die Zeit - noch - nicht reif und ich sehe sie auch nicht in absehbarer Zukunft gekommen.

Jacob H&#246;sl, K&#246;ln]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, diese Diskussion ist ein bisschen mal wieder eine aus der Kategorie: &#8222;Jede Woche wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben&#8220;. </p>
<p>Ich sehe angesichts der Rechtslage in Deutschland, die ja auch in dem Artikel zitiert wird, keine M&#246;glichkeit, eine Opt-out-Verfahren einzuf&#252;hren. Jeder &#228;rztliche Eingriff, welcher Art auch immer, bedarf der Einwilligung des Patienten. Bei Testverfahren &#8211; auf was auch immer  &#8211; kommt hinzu, dass jeder ein Recht auf informationelle Selbstbestimmung hat (BVerfG, Volksz&#228;hlungsurteil). Jedenfalls m&#252;sste ein Opt-out-Verfahren in Form einer gesetzlichen (!) Grundlage geschaffen werden. Mal eben so &#8222;umstellen&#8220;, wird kaum rechtlichen Bestand haben. Jenseits der Frage, ob ein fr&#252;her HIV-Test medizinisch Sinn macht oder nicht und m&#246;glicherweise ein Opt-out-Verfahren &#252;berhaupt zul&#228;ssig w&#228;re, darf jemand die Kenntnis eines Umstands, der ihn ggf. gro&#223;er Diskriminierung und Stigmatisierung nur dann &#8222;ohne seine Kenntnis&#8220; ausgesetzt werden, wenn der Staat ganz umfangreiche Schutzma&#223;nahmen in Form von Antidiskriminierungsregelungen vorh&#228;lt und sicher stellt, dass staatliche Beh&#246;rden Menschen mit HIV sch&#252;tzen, dass Arbeitgeber nicht nach dem HIV-Status fragen, dass Menschen mit HIV im Gesundheitswesen arbeiten d&#252;rfen etc. etc. Solange es keine umfassende wirksame Antidiskriminierungspolitik f&#252;r Menschen mit HIV in Deutschland gibt, wird angesichts der Folgen der Kenntnis des HIV-Status ein Opt-Out-Verfahren aus meiner Sicht nicht durchsetzbar sein. Dies scheint mir aber in Deutschland in weiter ferne. Noch nicht einmal die haupts&#228;chlich betroffenen Gruppen bem&#252;hen sich hierum, sondern schreiten in der Ausgrenzung von Menschen mit HIV voran. Allein medizinische Gesichtspunkte sind nicht ausreichend, um diesen Verfahren zu rechtfertigen. Vor diesem Hintergrund scheint der Wunsch nach der Einf&#252;hrung eines Opt-Out.-Verfahrens f&#252;r den HIV-Test in erster Linie das Ziel zu verfolgen, &#196;rzten oder anderen Personen, die in solchen Bereichen beraten, Aufwand und Dikussionen zu ersparen und ggf. &#8222;wertvoll&#8220; Arbeitszeit zu schenken. Und es scheint auch, als verfolgt dieses Verfahren das Ziel, diejenigen HIV-infizierten mit einem Test zu &#8222;erwischen&#8220;, die die Bedeutung des HIV-Tests aufgrund der fehlenden Beratung nicht erfassen k&#246;nnen. Denn warum soll man denn nicht mit jemanden &#252;ber den HIV-Test sprechen, bevor man ihn durchf&#252;hrt? Doch nur, weil man Angst hat, dass der Betreffende, wenn er verstanden hat, worum es geht, den Test vielleicht nicht machen will. Und: Wie sieht es denn mit dem aus, der im Opt-Out-Verfahren den Test ausixt? Nimmt man sich den dann mal zur Brust?</p>
<p>Solange die breite Bev&#246;lkerung einschlie&#223;lich aller Verantwortungstr&#228;ger in Politik und Wirtschaft den medizinischen Fortschritt einschlie&#223;lich der Erkenntnis, dass Menschen mit HIV unter Medikation ein nahezu &#8222;nat&#252;rliches&#8220; Lebensalter erreichen k&#246;nnen und bei denen die Viruslast l&#228;ngere Zeit stabil unter der Nachweisgrenze liegt nicht infekti&#246;s sind, nicht auf breiter Basis mit vollzogen hat, ist f&#252;r die Einf&#252;hrung eines Opt-Out-Verfahrens leider die Zeit &#8211; noch &#8211; nicht reif und ich sehe sie auch nicht in absehbarer Zukunft gekommen.</p>
<p>Jacob H&#246;sl, K&#246;ln</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alivenkickn</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12427</link>
		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 10:54:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es kann viel individuelles Leid verhindert werden, wenn man seinen positiven HIV-Status heute m&#246;glichst fr&#252;h erkennt.

Das steht au&#223;er Frage. . . und WIR wissen es. Es geht aber darum wie man Menschen die sich dessen nicht bewu&#223;t sind dazu zu bewegen. Wie kann man Menschen bewegen sich &#196;ngsten und ihrer Leugnun, Verdr&#228;ngung zu stellen damit sie zu &#228;hnlicher Erkenntniss gelangen und sich als Ergebnis sagen: Ok ich lasse mich testen.

Opt -out - oder durch von oben verordnetem Dekret m&#246;glicherweise noch mit repressiven Ma&#223;nahmen flankiert wenn sie sic nicht testen lassen, nachdem man ihnen alle rationellen Gr&#252;nde f&#252;r einen Test um die hren geschlagen hat - um es la &#252;berspitzt auszudr&#252;cken - ist ein absolutes NO Go. Leider so steht zu bef&#252;rchten schert es immer Weniger an den entsprechenden Machtstellen was wir f&#252;r ein NO GO halten und entscheiden dar&#252;ber wie sie es f&#252;r richtig halten wie wir funktionieren m&#252;ssen -wie wir uns zu verhalten haben.  
gez Kassandra]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann viel individuelles Leid verhindert werden, wenn man seinen positiven HIV-Status heute m&#246;glichst fr&#252;h erkennt.</p>
<p>Das steht au&#223;er Frage. . . und WIR wissen es. Es geht aber darum wie man Menschen die sich dessen nicht bewu&#223;t sind dazu zu bewegen. Wie kann man Menschen bewegen sich &#196;ngsten und ihrer Leugnun, Verdr&#228;ngung zu stellen damit sie zu &#228;hnlicher Erkenntniss gelangen und sich als Ergebnis sagen: Ok ich lasse mich testen.</p>
<p>Opt -out &#8211; oder durch von oben verordnetem Dekret m&#246;glicherweise noch mit repressiven Ma&#223;nahmen flankiert wenn sie sic nicht testen lassen, nachdem man ihnen alle rationellen Gr&#252;nde f&#252;r einen Test um die hren geschlagen hat &#8211; um es la &#252;berspitzt auszudr&#252;cken &#8211; ist ein absolutes NO Go. Leider so steht zu bef&#252;rchten schert es immer Weniger an den entsprechenden Machtstellen was wir f&#252;r ein NO GO halten und entscheiden dar&#252;ber wie sie es f&#252;r richtig halten wie wir funktionieren m&#252;ssen -wie wir uns zu verhalten haben.<br />
gez Kassandra</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alf</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12424</link>
		<dc:creator><![CDATA[alf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 21:34:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ samstagisteingutertag
Die DAH arbeitet nicht daran, neue Normen zu setzen, sondern ganz im Gegenteil. Unbestritten ist, dass ein Test heute viel mehr Sinn macht als z.B. vor 1996 oder auch dem EKAF-statement. Das ist aber noch wenig bekannt. Die alten Bilder feiern frohe Urst&#228;nde. Es geht bei den Testwochen um eine awareness f&#252;r diesen Zusammenhang und ein Angebot an die Leute, den Test zu machen, allerdings nur im Beratungssetting! Neu ist, dass die Testangebote niedrigschwelliger werden, ohne allerdings auf die bisherigen Qualit&#228;tskriterien zu verzichten. 
Es kann viel individuelles Leid verhindert werden, wenn man seinen positiven HIV-Status heute m&#246;glichst fr&#252;h erkennt. Sch&#228;tzungen des RKI gehen davon aus, dass ca. ein Drittel der HIVpositiven nichts von der Infektion wissen. Warum das so ist, das ist eine spannende Frage.
Das Testwochen-Angebot ist eingebettet in die ICH WEISS WAS ICH TU-Kampagne, die sich u.a. auch die Aufgabe gestellt hat zu einer Entstigmatisierung von Positiven beizutragen. Dieser Zusammenhang erschlie&#223;t sich nicht bei kurzer Betrachtung. F&#252;r die Gesamtstrategie der DAH ist die Entdiskriminierung/Entstigmatisierung HIVpositiver das erste Ziel.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ samstagisteingutertag<br />
Die DAH arbeitet nicht daran, neue Normen zu setzen, sondern ganz im Gegenteil. Unbestritten ist, dass ein Test heute viel mehr Sinn macht als z.B. vor 1996 oder auch dem EKAF-statement. Das ist aber noch wenig bekannt. Die alten Bilder feiern frohe Urst&#228;nde. Es geht bei den Testwochen um eine awareness f&#252;r diesen Zusammenhang und ein Angebot an die Leute, den Test zu machen, allerdings nur im Beratungssetting! Neu ist, dass die Testangebote niedrigschwelliger werden, ohne allerdings auf die bisherigen Qualit&#228;tskriterien zu verzichten.<br />
Es kann viel individuelles Leid verhindert werden, wenn man seinen positiven HIV-Status heute m&#246;glichst fr&#252;h erkennt. Sch&#228;tzungen des RKI gehen davon aus, dass ca. ein Drittel der HIVpositiven nichts von der Infektion wissen. Warum das so ist, das ist eine spannende Frage.<br />
Das Testwochen-Angebot ist eingebettet in die ICH WEISS WAS ICH TU-Kampagne, die sich u.a. auch die Aufgabe gestellt hat zu einer Entstigmatisierung von Positiven beizutragen. Dieser Zusammenhang erschlie&#223;t sich nicht bei kurzer Betrachtung. F&#252;r die Gesamtstrategie der DAH ist die Entdiskriminierung/Entstigmatisierung HIVpositiver das erste Ziel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alivenkickn</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12423</link>
		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 19:25:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12423</guid>
		<description><![CDATA[Punkt 15 der &quot;Denver Prinzipien&quot; Rechte f&#252;r Menschen mit HIV . . . die ich auf Mneschen die noch nicht gestetet sind erweitere

15. Wir haben das Recht auf Aufkl&#228;rung &#252;ber alle medizinischen Vorg&#228;nge und Risiken, auf Wahl oder Verweigerung einer Behandlungsmethode, auf Weigerung an wissenschaftlichen Forschungen teilzunehmen. Wir haben dieses Recht, ohne gleichzeitig riskieren zu m&#252;ssen, die qualifizierte medizinische Behandlung zu verlieren. Wir haben das Recht, selbstverantwortlich Entscheidungen &#252;ber unser Leben zu treffen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Punkt 15 der &#8222;Denver Prinzipien&#8220; Rechte f&#252;r Menschen mit HIV . . . die ich auf Mneschen die noch nicht gestetet sind erweitere</p>
<p>15. Wir haben das Recht auf Aufkl&#228;rung &#252;ber alle medizinischen Vorg&#228;nge und Risiken, auf Wahl oder Verweigerung einer Behandlungsmethode, auf Weigerung an wissenschaftlichen Forschungen teilzunehmen. Wir haben dieses Recht, ohne gleichzeitig riskieren zu m&#252;ssen, die qualifizierte medizinische Behandlung zu verlieren. Wir haben das Recht, selbstverantwortlich Entscheidungen &#252;ber unser Leben zu treffen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Steven</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12422</link>
		<dc:creator><![CDATA[Steven]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 19:22:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12422</guid>
		<description><![CDATA[Ich m&#246;chte die Frage &#252;ber den Bereich des HIV-Test hinaus ausdehnen. Kann es sein, dass ich einem Arzt eine Generalzustimmung gebe, die ihn berechtigt, Jahre sp&#228;ter, wenn ich mich wom&#246;glich gar nicht mehr an diese Zustimmung erinnere, Untersuchungen vorzunehmen? 

Ich halte es aus Sicht eines m&#252;ndigen Patienten und mit Blick auf das Vertrauensverh&#228;ltnis Arzt-Patient f&#252;r unerl&#228;sslich, dass - von Notfallsituationen - abgesehen, jede Untersuchungs- und Behandlungsma&#223;nahme im Detail erkl&#228;rt und selbstverst&#228;ndlich ohne Zustimmung des Patienten nicht durchgef&#252;hrt wird. Als medizinischer Laie bin ich aber gar nicht in der Lage, heute in Untersuchungen einzuwilligen, die erst in ferner Zukunft, und wom&#246;glich aus einem Anlass heraus, der mit meinem aktuellen Arztbesuch nichts zu haben. Die Antwort auf die Frage ist deshalb ein klares &#039;nein&#039;.

Wenn ein Arzt irgendetwas an mir untersuchen will, hat er mir das zu erkl&#228;ren, insbesondere die Gr&#252;nde f&#252;r die einzelnen Untersuchungsma&#223;nahmen darzulegen (allein die Verk&#252;ndigung &quot;Blutuntersuchung&quot; reicht nicht) und meine Zustimmung abzuwarten. Alles andere w&#252;rde dazu f&#252;hren, dass ich mich hintergangen f&#252;hle.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte die Frage &#252;ber den Bereich des HIV-Test hinaus ausdehnen. Kann es sein, dass ich einem Arzt eine Generalzustimmung gebe, die ihn berechtigt, Jahre sp&#228;ter, wenn ich mich wom&#246;glich gar nicht mehr an diese Zustimmung erinnere, Untersuchungen vorzunehmen? </p>
<p>Ich halte es aus Sicht eines m&#252;ndigen Patienten und mit Blick auf das Vertrauensverh&#228;ltnis Arzt-Patient f&#252;r unerl&#228;sslich, dass &#8211; von Notfallsituationen &#8211; abgesehen, jede Untersuchungs- und Behandlungsma&#223;nahme im Detail erkl&#228;rt und selbstverst&#228;ndlich ohne Zustimmung des Patienten nicht durchgef&#252;hrt wird. Als medizinischer Laie bin ich aber gar nicht in der Lage, heute in Untersuchungen einzuwilligen, die erst in ferner Zukunft, und wom&#246;glich aus einem Anlass heraus, der mit meinem aktuellen Arztbesuch nichts zu haben. Die Antwort auf die Frage ist deshalb ein klares &#8217;nein&#8216;.</p>
<p>Wenn ein Arzt irgendetwas an mir untersuchen will, hat er mir das zu erkl&#228;ren, insbesondere die Gr&#252;nde f&#252;r die einzelnen Untersuchungsma&#223;nahmen darzulegen (allein die Verk&#252;ndigung &#8222;Blutuntersuchung&#8220; reicht nicht) und meine Zustimmung abzuwarten. Alles andere w&#252;rde dazu f&#252;hren, dass ich mich hintergangen f&#252;hle.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: &#8220;Ach ja, im Übrigen, Sie sind HIV-positiv…&#8221; bei someabout.net &#124; Ein queer Blog &#252;ber Gesellschaft, Sexualit&#228;t und Lifestyle – von Jungs f&#252;r alle.</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12421</link>
		<dc:creator><![CDATA[&#8220;Ach ja, im Übrigen, Sie sind HIV-positiv…&#8221; bei someabout.net &#124; Ein queer Blog &#252;ber Gesellschaft, Sexualit&#228;t und Lifestyle – von Jungs f&#252;r alle.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 18:07:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12421</guid>
		<description><![CDATA[[...] diesen W&#246;rtern ver&#246;ffentlichte ondamaris heute einen Beitrag, der eine spannende Debatte erwarten l&#228;sst. Wir wollen uns mit einem kleinen Text an dieser [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] diesen W&#246;rtern ver&#246;ffentlichte ondamaris heute einen Beitrag, der eine spannende Debatte erwarten l&#228;sst. Wir wollen uns mit einem kleinen Text an dieser [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: samstagisteingutertag</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12415</link>
		<dc:creator><![CDATA[samstagisteingutertag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 11:57:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12415</guid>
		<description><![CDATA[Mit den plakativen &quot;HIV-Test-Wochen&quot; wurde ja bereits der erste Schritt vollzogen, aus einem eigentlich ernsthaften Anliegen eine Rummelveranstaltung zwischen Bockwurst und Bier zu machen. (Ja, das ist jetzt ganz bewusst ganz fies &#252;berzogen!) Insofern arbeitet gerade die DAH daran, neue Normen / eine Normierung durchzusetzen: der Test als Norm-alit&#228;t. 
&quot;Es m&#252;ssen solche Menschen gefunden werden&quot; ??? Ist jetzt die Jagdsaison er&#246;ffnet? Wandern in Europa Horden von ahnungslosen HIV-Positiven durchs Land? Das w&#228;re mir neu. Die Analogie von fl&#228;chendeckendem Screening zu Pre-Crime liegt nahe: Verbrecher werden verhaftet, bevor sie ein Verbrechen begehen. HIV-Positive werden aufgesp&#252;rt, bevor sie &quot;andere anstecken k&#246;nnen&quot;. Aber es ist ja alles immer nur gut gemeint!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den plakativen &#8222;HIV-Test-Wochen&#8220; wurde ja bereits der erste Schritt vollzogen, aus einem eigentlich ernsthaften Anliegen eine Rummelveranstaltung zwischen Bockwurst und Bier zu machen. (Ja, das ist jetzt ganz bewusst ganz fies &#252;berzogen!) Insofern arbeitet gerade die DAH daran, neue Normen / eine Normierung durchzusetzen: der Test als Norm-alit&#228;t.<br />
&#8222;Es m&#252;ssen solche Menschen gefunden werden&#8220; ??? Ist jetzt die Jagdsaison er&#246;ffnet? Wandern in Europa Horden von ahnungslosen HIV-Positiven durchs Land? Das w&#228;re mir neu. Die Analogie von fl&#228;chendeckendem Screening zu Pre-Crime liegt nahe: Verbrecher werden verhaftet, bevor sie ein Verbrechen begehen. HIV-Positive werden aufgesp&#252;rt, bevor sie &#8222;andere anstecken k&#246;nnen&#8220;. Aber es ist ja alles immer nur gut gemeint!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: udo schuklenk</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12414</link>
		<dc:creator><![CDATA[udo schuklenk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 10:43:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12414</guid>
		<description><![CDATA[grins, keine frage (@alivenkickn 9), opt-out muss eingefuehrt werden. 

opt-in ist in einer zeit eingefuehrt worden in der es alles andere als klar war, dass es im besten interesse eines infizierten war zu wissen, ob er/sie infiziert ist (der test existierte bevor wirklich viel auf medizinischer ebene getan werden konnte). es machte also sinn, diese entscheidung von informed consent abhaengig zu machen. 

heute gibt es sowohl gute public health gruende fuer opt-out als auch gute gruende aus sicht der infizierten zu wissen ob jemand infiziert ist oder nicht. Man koennte sich ueber opt-out legitimerweise streiten, wenn lediglich public health als argument fuer opt-out angefuehrt wurde, aber dem ist natuerlich nicht so. es ist mittlerweile klar, dass leben erhalten werden koennen wenn rechtzeitig medizinische pflege einsetzt. dafuer muss man/frau wissen, ob medizinische intervention angeraten ist. 

opt-out gibt leuten immer noch die gelegenheit &#039;nein&#039; zum test zu sagen, allerdings koennen sie sich nicht laenger der verantwortung fuer eine bewusste entscheidung diesbezuelich entziehen. wir wissen aus den usa, wo in einigen bundesstaaten schwangere frauen dezidiert opt-out sagen muessen um nicht getestet zu werden, dass test zahlen deutlich gestiegen sind. das resultat, sowohl reduktion von schwangerer-frau-zu-kind uebertragung, als auch rechtzeitige medizinische versorgung betroffener frauen. 

gleiche resultate fuer botswana wo diese regel auf bevoelkerungsniveau praktiziert wird. 

meine these: falls eine geselltschaft tatsaechlich sich sorgt um das ueberleben von menschen die infiziert sind, wird sie mehr daran setzen (tun muessen) solche menschen zu finden als mit hilfe von opt-in moeglich ist. 

my 2 cents.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>grins, keine frage (@alivenkickn 9), opt-out muss eingefuehrt werden. </p>
<p>opt-in ist in einer zeit eingefuehrt worden in der es alles andere als klar war, dass es im besten interesse eines infizierten war zu wissen, ob er/sie infiziert ist (der test existierte bevor wirklich viel auf medizinischer ebene getan werden konnte). es machte also sinn, diese entscheidung von informed consent abhaengig zu machen. </p>
<p>heute gibt es sowohl gute public health gruende fuer opt-out als auch gute gruende aus sicht der infizierten zu wissen ob jemand infiziert ist oder nicht. Man koennte sich ueber opt-out legitimerweise streiten, wenn lediglich public health als argument fuer opt-out angefuehrt wurde, aber dem ist natuerlich nicht so. es ist mittlerweile klar, dass leben erhalten werden koennen wenn rechtzeitig medizinische pflege einsetzt. dafuer muss man/frau wissen, ob medizinische intervention angeraten ist. </p>
<p>opt-out gibt leuten immer noch die gelegenheit &#8217;nein&#8216; zum test zu sagen, allerdings koennen sie sich nicht laenger der verantwortung fuer eine bewusste entscheidung diesbezuelich entziehen. wir wissen aus den usa, wo in einigen bundesstaaten schwangere frauen dezidiert opt-out sagen muessen um nicht getestet zu werden, dass test zahlen deutlich gestiegen sind. das resultat, sowohl reduktion von schwangerer-frau-zu-kind uebertragung, als auch rechtzeitige medizinische versorgung betroffener frauen. </p>
<p>gleiche resultate fuer botswana wo diese regel auf bevoelkerungsniveau praktiziert wird. </p>
<p>meine these: falls eine geselltschaft tatsaechlich sich sorgt um das ueberleben von menschen die infiziert sind, wird sie mehr daran setzen (tun muessen) solche menschen zu finden als mit hilfe von opt-in moeglich ist. </p>
<p>my 2 cents.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: alivenkickn</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12413</link>
		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 07:04:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[keine frage, opt-in mu&#223; beibehalten werden. der wichtigste grundsatz f&#252;r mich warum dies so sein mu&#223; ist das recht auf die freiheit der wahl welche entscheidung auch immer zu treffen. dies beinhaltet gerade das recht auf verdr&#228;ngung und leugnung. wie man dies bewertet ist v&#246;llig unerheblich. es ist durch und durch menschlich nein zu sagen. ob aus k&#252;hler &#252;berlegung heraus oder aus angst - ist dabei v&#246;llig unerheblich. die argumentation der gegner von opt-in auf &quot;public health oder volksgesundheit&quot; m&#246;glicherweise mit den kosten die dadurch der solidargmeinschaft/gesundheitswesen entstehen ist nun wirklich kein argument. da k&#246;nnte man zig andere ursachen anf&#252;hren gegen die anzugehen wesentlich sinnvoller, effektiver und kostensparender w&#228;ren. 

von stigma und diskriminierung wie michelle es anf&#252;hrt das mit einer diagnose &quot;sie sind hiv +&quot; einhergeht ganz zu schweigen. solange in diesem bereich keine verst&#228;rkten bem&#252;hungen unternommen werden  ist die opt-out option keine option.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>keine frage, opt-in mu&#223; beibehalten werden. der wichtigste grundsatz f&#252;r mich warum dies so sein mu&#223; ist das recht auf die freiheit der wahl welche entscheidung auch immer zu treffen. dies beinhaltet gerade das recht auf verdr&#228;ngung und leugnung. wie man dies bewertet ist v&#246;llig unerheblich. es ist durch und durch menschlich nein zu sagen. ob aus k&#252;hler &#252;berlegung heraus oder aus angst &#8211; ist dabei v&#246;llig unerheblich. die argumentation der gegner von opt-in auf &#8222;public health oder volksgesundheit&#8220; m&#246;glicherweise mit den kosten die dadurch der solidargmeinschaft/gesundheitswesen entstehen ist nun wirklich kein argument. da k&#246;nnte man zig andere ursachen anf&#252;hren gegen die anzugehen wesentlich sinnvoller, effektiver und kostensparender w&#228;ren. </p>
<p>von stigma und diskriminierung wie michelle es anf&#252;hrt das mit einer diagnose &#8222;sie sind hiv +&#8220; einhergeht ganz zu schweigen. solange in diesem bereich keine verst&#228;rkten bem&#252;hungen unternommen werden  ist die opt-out option keine option.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: michèle</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=12921#comment-12412</link>
		<dc:creator><![CDATA[michèle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 06:25:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ich bin dezidiert f&#252;r die g&#228;ngige methode, gute beratung, nur mit einwilligung und m&#246;glichst anonym!
wir brauchen evt. strategien um den test besser an mann oder frau zu bringen, als bisher.
aber opt-out ist keine alternative. nie. schon gar nicht solange das bild von menschen mit hiv nicht von uns selbst bestimmt wird und somit der diskriminierung und stigmatisierung ein riegel geschoben wird.
ich empfinde diese debatte, die- jedenfals bei uns- sehr scheinheilig und undifferenziert gef&#252;hrt.
opt-out ist nicht nur bequem (muss mir keine gedanken mehr machen, was es so br&#228;uchte um menschen den zugang und die &quot;lust&quot; auf tests zu erleichtern), sondern auch politisch gef&#228;hrlich (sie &#246;ffnet t&#252;r und tor f&#252;r entm&#252;ndigung der patienten- aller patienten wohlbemerkt, erm&#246;glicht gezieltes ausw&#228;hlen und einsortieren von menschen - wer soll wann,wieso per opt-out getestet werden entscheiden dann &#228;rtzte und politiker?) und sie fr&#246;nt der allmachtsfantasie: das bekommen wir in den griff. so nicht!
auch wenn ich mir w&#252;nschen w&#252;rde es g&#228;be weniger ignoraten, menschen h&#228;tten fr&#252;her zugang zur therapie etc, die freiheit des einzelnen wissen zu wollen oder eben nicht, und selbst zu entscheiden zu welchem zeitpunkt ist mir &quot;heilig&quot;.

in eile&#038;herzlich
michèle]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich bin dezidiert f&#252;r die g&#228;ngige methode, gute beratung, nur mit einwilligung und m&#246;glichst anonym!<br />
wir brauchen evt. strategien um den test besser an mann oder frau zu bringen, als bisher.<br />
aber opt-out ist keine alternative. nie. schon gar nicht solange das bild von menschen mit hiv nicht von uns selbst bestimmt wird und somit der diskriminierung und stigmatisierung ein riegel geschoben wird.<br />
ich empfinde diese debatte, die- jedenfals bei uns- sehr scheinheilig und undifferenziert gef&#252;hrt.<br />
opt-out ist nicht nur bequem (muss mir keine gedanken mehr machen, was es so br&#228;uchte um menschen den zugang und die &#8222;lust&#8220; auf tests zu erleichtern), sondern auch politisch gef&#228;hrlich (sie &#246;ffnet t&#252;r und tor f&#252;r entm&#252;ndigung der patienten- aller patienten wohlbemerkt, erm&#246;glicht gezieltes ausw&#228;hlen und einsortieren von menschen &#8211; wer soll wann,wieso per opt-out getestet werden entscheiden dann &#228;rtzte und politiker?) und sie fr&#246;nt der allmachtsfantasie: das bekommen wir in den griff. so nicht!<br />
auch wenn ich mir w&#252;nschen w&#252;rde es g&#228;be weniger ignoraten, menschen h&#228;tten fr&#252;her zugang zur therapie etc, die freiheit des einzelnen wissen zu wollen oder eben nicht, und selbst zu entscheiden zu welchem zeitpunkt ist mir &#8222;heilig&#8220;.</p>
<p>in eile&amp;herzlich<br />
michèle</p>
]]></content:encoded>
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