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	<title>Kommentare zu: Medienberichterstattung verst&#228;rkt Stigmatisierung HIV-Positiver und schadet der Pr&#228;vention</title>
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	<description>positiv schwul - Leben mit HIV und Aids</description>
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		<title>Von: Dirk Alvera</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Alvera]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 22:01:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Warum werden keine Betroffenen in den Medien zitiert? Es gibt doch genug davon. Die Antwort ist recht einfach. 
HIV Positive zu finden die bereit sind offen &#252;ber sich und ihre Krankheit zu reden sind leider sehr rar. Die meisten haben Angst erkannt zu werde. Sie haben Angst sich &#246;ffentlich zu outen. Weil sie sich einfach f&#252;rchten, dass man auf sie zeigt, die Nachbarn &#252;ber sie reden, weil sie bef&#252;rchten ihren Arbeitsplatz zu verlieren,  und und und.
Ich sage f&#252;r mich, geredet wird so oder so immer, ob es jetzt ist, weil ich (auf dem Land) mit meinem Mann zusammen wohne, mein Auto mal nicht gewaschen ist oder die Stra&#223;e am Samstag nicht gefegt ist egal. und wenn sie jetzt noch dar&#252;ber reden dass ich HIV habe, was soll es. Mich pers&#246;nlich juckt das nicht, bei meinem Mann sieht das schon wieder anders aus. Der ist hier in dem Dorf gro&#223; geworden. Dem ist das nicht egal. Und so geht es den meisten. Aber was soll schon passieren, das die 85 J&#228;hrige Nachbarin angst hat uns die Hand zu geben. Das einer sagt &quot;da ist der doch selber Schuld&quot;. Anders sieht es mit dem Freundeskreis aus. Da gibt es zum einen Hetero- und zum anderen Homo-Freunde. Von den schwulen Freunden erwarte ich ganz einfach Verst&#228;ndnis und Akzeptanz.  Bei den Heterofreunden bin ich mir nicht ganz so sicher, was man ihnen zumuten kann, ohne entweder in Panik auszubrechen (die lie&#223;e sich kurieren) oder ein Helfersyndrom (ach du armer, was kann man da machen?) zu entwickeln. So sch&#228;tze ich unseren Freundeskreis ein.
Sich in der Familie oder im Freundeskreis zu outen ist f&#252;r viele schon schwierig genug. Offen aufzutreten ist schon unm&#246;glich. Es ist genauso wie in der Schulenbewegung. Erst nach dem viele auf die Stra&#223;en gegangen sind um f&#252;r ihre Rechte zu k&#228;mpfen, sind die Versteckten aufgewacht. Je mehr HIV Positive offen f&#252;r ihre Rechte eintreten je mehr sagen wir sind auch da, um so weniger braucht jeder einzelne Diskriminierung und Stigmatisierung f&#252;rchten. Wenn viele sagen ich bin Positiv, wird aus dem priveten Problem schnell ein Problem was alle angeht. 
Leben mit HIV bedeutet nicht nur positiv zu sein. Auch ein negativer lebt mit HIV. Er kennt jemanden mit HIV, er hat mit anderen Menschen Sex und muss sich daher mit HIV auseinander setzen....
 Nur das wird all zu gerne verdr&#228;ngt

lg Diego]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum werden keine Betroffenen in den Medien zitiert? Es gibt doch genug davon. Die Antwort ist recht einfach.<br />
HIV Positive zu finden die bereit sind offen &#252;ber sich und ihre Krankheit zu reden sind leider sehr rar. Die meisten haben Angst erkannt zu werde. Sie haben Angst sich &#246;ffentlich zu outen. Weil sie sich einfach f&#252;rchten, dass man auf sie zeigt, die Nachbarn &#252;ber sie reden, weil sie bef&#252;rchten ihren Arbeitsplatz zu verlieren,  und und und.<br />
Ich sage f&#252;r mich, geredet wird so oder so immer, ob es jetzt ist, weil ich (auf dem Land) mit meinem Mann zusammen wohne, mein Auto mal nicht gewaschen ist oder die Stra&#223;e am Samstag nicht gefegt ist egal. und wenn sie jetzt noch dar&#252;ber reden dass ich HIV habe, was soll es. Mich pers&#246;nlich juckt das nicht, bei meinem Mann sieht das schon wieder anders aus. Der ist hier in dem Dorf gro&#223; geworden. Dem ist das nicht egal. Und so geht es den meisten. Aber was soll schon passieren, das die 85 J&#228;hrige Nachbarin angst hat uns die Hand zu geben. Das einer sagt &#8222;da ist der doch selber Schuld&#8220;. Anders sieht es mit dem Freundeskreis aus. Da gibt es zum einen Hetero- und zum anderen Homo-Freunde. Von den schwulen Freunden erwarte ich ganz einfach Verst&#228;ndnis und Akzeptanz.  Bei den Heterofreunden bin ich mir nicht ganz so sicher, was man ihnen zumuten kann, ohne entweder in Panik auszubrechen (die lie&#223;e sich kurieren) oder ein Helfersyndrom (ach du armer, was kann man da machen?) zu entwickeln. So sch&#228;tze ich unseren Freundeskreis ein.<br />
Sich in der Familie oder im Freundeskreis zu outen ist f&#252;r viele schon schwierig genug. Offen aufzutreten ist schon unm&#246;glich. Es ist genauso wie in der Schulenbewegung. Erst nach dem viele auf die Stra&#223;en gegangen sind um f&#252;r ihre Rechte zu k&#228;mpfen, sind die Versteckten aufgewacht. Je mehr HIV Positive offen f&#252;r ihre Rechte eintreten je mehr sagen wir sind auch da, um so weniger braucht jeder einzelne Diskriminierung und Stigmatisierung f&#252;rchten. Wenn viele sagen ich bin Positiv, wird aus dem priveten Problem schnell ein Problem was alle angeht.<br />
Leben mit HIV bedeutet nicht nur positiv zu sein. Auch ein negativer lebt mit HIV. Er kennt jemanden mit HIV, er hat mit anderen Menschen Sex und muss sich daher mit HIV auseinander setzen&#8230;.<br />
 Nur das wird all zu gerne verdr&#228;ngt</p>
<p>lg Diego</p>
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