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	<title>Kommentare zu: Jahreswechsel 2011 (Teil 2): gewagter Blick nach vorn</title>
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	<description>positiv schwul - Leben mit HIV und Aids</description>
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		<title>Von: Thommen</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=23781#comment-15108</link>
		<dc:creator><![CDATA[Thommen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 03:53:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir sollten doch die Werbung der Pharmaindustrie nutzen und uns zum Ziel machen: &quot;Besser leben mit Aids!&quot; Treffender kann der Widerspruch nicht auf die Reihe bekommen werden. Viele werden&#039;s nicht glauben, aber es gibt nicht wenige Leute, die sowas beim Wort nehmen.
K&#252;rzlich hatte ich einen 19j&#228;hrigen im Chat, der mich fragte, &quot;hmm... ist es wirklich so schlimm wenn ich mein erstes mal ohne gummi will?&quot; Auf die meine gesundheitlichen Bedenken antworteter er: 
&quot;Ich weiss doch... aber ich w&#252;rde mich gerne ficken lassen ohne gummi... wenigstens das erste Mal .&quot; Ich wollte wissen, warum ihm das so wichtig sei: &quot;Meine klassenkollegen spritzen auch immer in ihren Freundinnen ab... ich will das auch sp&#252;hren.&quot;

Ich hatte auch einen aktiven Barebacker im Chat. Auf meine Bedenken hin meinte er: &quot;Nee, bin mit Therapie* du Schalk.&quot; 
Und wer kontrolliert das? &quot;Unispital Z&#252;rich, noch mehr diskreminierenden Fragen ??? &quot;

Mir bleibt die Frage: Warum konzentrieren wir uns so krampfhaft auf mechanische Behandlungen und chemische Reaktionen und machen einen grossen Bogen um die Probleme in den K&#246;pfen herum?

* Therapie zur Reduzierung der Virenlast]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sollten doch die Werbung der Pharmaindustrie nutzen und uns zum Ziel machen: &#8222;Besser leben mit Aids!&#8220; Treffender kann der Widerspruch nicht auf die Reihe bekommen werden. Viele werden&#8217;s nicht glauben, aber es gibt nicht wenige Leute, die sowas beim Wort nehmen.<br />
K&#252;rzlich hatte ich einen 19j&#228;hrigen im Chat, der mich fragte, &#8222;hmm&#8230; ist es wirklich so schlimm wenn ich mein erstes mal ohne gummi will?&#8220; Auf die meine gesundheitlichen Bedenken antworteter er:<br />
&#8222;Ich weiss doch&#8230; aber ich w&#252;rde mich gerne ficken lassen ohne gummi&#8230; wenigstens das erste Mal .&#8220; Ich wollte wissen, warum ihm das so wichtig sei: &#8222;Meine klassenkollegen spritzen auch immer in ihren Freundinnen ab&#8230; ich will das auch sp&#252;hren.&#8220;</p>
<p>Ich hatte auch einen aktiven Barebacker im Chat. Auf meine Bedenken hin meinte er: &#8222;Nee, bin mit Therapie* du Schalk.&#8220;<br />
Und wer kontrolliert das? &#8222;Unispital Z&#252;rich, noch mehr diskreminierenden Fragen ??? &#8220;</p>
<p>Mir bleibt die Frage: Warum konzentrieren wir uns so krampfhaft auf mechanische Behandlungen und chemische Reaktionen und machen einen grossen Bogen um die Probleme in den K&#246;pfen herum?</p>
<p>* Therapie zur Reduzierung der Virenlast</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jahreswechsel 2011 (Teil 1): Blick zurück nach vorn - 2011 wird Aids 30, Aids-Konferenz von Vancouver, Gaetan Dugas, Patient Null, Immunsystem , Aids, Callen, Berkowitz , Promiskuität , DDR - ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=23781#comment-15078</link>
		<dc:creator><![CDATA[Jahreswechsel 2011 (Teil 1): Blick zurück nach vorn - 2011 wird Aids 30, Aids-Konferenz von Vancouver, Gaetan Dugas, Patient Null, Immunsystem , Aids, Callen, Berkowitz , Promiskuität , DDR - ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 08:08:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Jahreswechsel 2011 (Teil 2): gewagter Blick nach vorn - Nach dem Blick darauf welche wichtigen Ereig...  6. Januar 2011 09:06  : [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Jahreswechsel 2011 (Teil 2): gewagter Blick nach vorn &#8211; Nach dem Blick darauf welche wichtigen Ereig&#8230;  6. Januar 2011 09:06  : [&#8230;]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: alivenkickn</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=23781#comment-15077</link>
		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 08:07:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir sollten uns von dem Wort &quot;Normal - Normalisierung von Leben mit HIV&quot; verabschieden und stattdessen von vornherein entsprechend differenzierend.

Dank der uns, in den Industriestaaten zur Verf&#252;gung stehenden und durch den &quot;noch vorhandenen Sozialstaat&quot;  finanzierten HIV Medis leben wir heute l&#228;nger. Viele von uns sind Dank der Medis wieder - bzw in der Lage arbeiten zu gehen.
Anders sieht es in den L&#228;ndern Afrikas, Indien, S&#252;dostasien, Karibik und S&#252;damerika aus. Die Medikamente der 2 Generation stehen dort nicht zur Verf&#252;gung.

Ganz anders sieht es in China und den ehemaligen Staaten des Ostblocks aus. Da ist von einer Normalisierung - Normalit&#228;t wohl kaum zu sprechen. Geschweige denn das die Menschen die HIV + sind den Zuagng zu HIV Medikamente haben wie wir.

Auch was Stignmatisierung und Diskriminierungvon menschen mit HIV betrifft hat sich nicht wirklich viel getan. Insofern kann man auch hier nicht gerade von &quot;einer Nomalit&#228;t im Alltag&quot; sprechen.
 
Die neue Herausforderung mit der wir konfrontiert werden bzw. zum Teil schon sind ist &quot;HIV Positiv und Alter&quot;.
Dies betrifft den medizinischen Aspekt &quot;HIV und Alter und Langzeitwirkungen der Medikamente&quot;. In diesem Zusammenhang w&#252;rde ich es auch begr&#252;&#223;en wenn man sich von dem begriff &quot;Nebenwirkung&quot; verabschieden w&#252;rde. Es gibt im Grunde genommen nur &quot;Auswirkungen - Wirkung&quot; der Medikamente. Die Konnotation des Wortes Nebenwirkung ist negativ und vor allen Dingen mit Angst besetzt. Und Angst ist immer ein schlimmer Begleiter, Ratgeber. 

Und was unternehmen wir, um mehr Druck zu machen?

Das Wort &quot;Uns - Wir&quot; ist mehrdeutig besetzt. Zum einen versteht man Uns-Wir = menschen mit HIV. Und das ist auch schon alles. Es beinhaltet zur Zeit jedenfalls nicht das Verst&#228;ndnis das &quot;Wir die wir HIV + sind auch gleichzeitig K&#228;mpfer sind bzw wir uns einsetzen, stark machen . . . f&#252;r was auch immer&quot;. Da ist eher der Wunsch Vater des Gedanken das es (wieder) so sein k&#246;nnte . . . 

Alles andere wird immer ein falsches Bild auf HIV, auf Menschen die HIV + sind werfen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sollten uns von dem Wort &#8222;Normal &#8211; Normalisierung von Leben mit HIV&#8220; verabschieden und stattdessen von vornherein entsprechend differenzierend.</p>
<p>Dank der uns, in den Industriestaaten zur Verf&#252;gung stehenden und durch den &#8222;noch vorhandenen Sozialstaat&#8220;  finanzierten HIV Medis leben wir heute l&#228;nger. Viele von uns sind Dank der Medis wieder &#8211; bzw in der Lage arbeiten zu gehen.<br />
Anders sieht es in den L&#228;ndern Afrikas, Indien, S&#252;dostasien, Karibik und S&#252;damerika aus. Die Medikamente der 2 Generation stehen dort nicht zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Ganz anders sieht es in China und den ehemaligen Staaten des Ostblocks aus. Da ist von einer Normalisierung &#8211; Normalit&#228;t wohl kaum zu sprechen. Geschweige denn das die Menschen die HIV + sind den Zuagng zu HIV Medikamente haben wie wir.</p>
<p>Auch was Stignmatisierung und Diskriminierungvon menschen mit HIV betrifft hat sich nicht wirklich viel getan. Insofern kann man auch hier nicht gerade von &#8222;einer Nomalit&#228;t im Alltag&#8220; sprechen.</p>
<p>Die neue Herausforderung mit der wir konfrontiert werden bzw. zum Teil schon sind ist &#8222;HIV Positiv und Alter&#8220;.<br />
Dies betrifft den medizinischen Aspekt &#8222;HIV und Alter und Langzeitwirkungen der Medikamente&#8220;. In diesem Zusammenhang w&#252;rde ich es auch begr&#252;&#223;en wenn man sich von dem begriff &#8222;Nebenwirkung&#8220; verabschieden w&#252;rde. Es gibt im Grunde genommen nur &#8222;Auswirkungen &#8211; Wirkung&#8220; der Medikamente. Die Konnotation des Wortes Nebenwirkung ist negativ und vor allen Dingen mit Angst besetzt. Und Angst ist immer ein schlimmer Begleiter, Ratgeber. </p>
<p>Und was unternehmen wir, um mehr Druck zu machen?</p>
<p>Das Wort &#8222;Uns &#8211; Wir&#8220; ist mehrdeutig besetzt. Zum einen versteht man Uns-Wir = menschen mit HIV. Und das ist auch schon alles. Es beinhaltet zur Zeit jedenfalls nicht das Verst&#228;ndnis das &#8222;Wir die wir HIV + sind auch gleichzeitig K&#228;mpfer sind bzw wir uns einsetzen, stark machen . . . f&#252;r was auch immer&#8220;. Da ist eher der Wunsch Vater des Gedanken das es (wieder) so sein k&#246;nnte . . . </p>
<p>Alles andere wird immer ein falsches Bild auf HIV, auf Menschen die HIV + sind werfen.</p>
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