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	<title>Kommentare zu: Wieviel Betroffenheit braucht es f&#252;r die Arbeit in Aidshilfe</title>
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	<description>positiv schwul - Leben mit HIV und Aids</description>
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		<title>Von: Bernd Aretz</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=29149#comment-18070</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Aretz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 11:46:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@g&#246;tz
ein bisschen differenzierter d&#252;rfte es schon sein. Wenn man sich die Biographie von Rainer Jarchow anschaut, sieht man sofort, dass er nicht als Kirchenvertreter in den NAB berufen wurde sondern wegen seiner kaum zu z&#228;hlenden Verdienste und Erfahrungen im Bereich HIV, Er hat aus eigenem Verm&#246;gen die Stiftung Positiv Leben begr&#252;ndet, die dann sp&#228;ter in der Deutschen Aidsstiftung aufgegangen ist. Er hat als Berater in den Anfangstagen im Gesundheitsamt K&#246;ln gearbeitet. Als Pfarrer in Hamburg hat er an der Kirche St Georg die Aids Seelsorge begr&#252;ndet und streitet inzwischen seit Jahrzehnten daf&#252;r, dass Menschen mit HIV und Aids unabh&#228;ngig von ihrem pers&#246;nlichen Hintergrund die W&#252;rde zuerkannt wird, die jedem Menschen zusteht. Sein Einsatz daf&#252;r, die Not des einzelnen zu lindern, kann nicht hoch genug bewertet werden.
Als Heide darf ich mir auch die Anmerkung erlauben, dass zum Beispiel die evangelische Rheinische Landeskirche Eingetragene Lebenspartner_innen schon fr&#252;hzeitig in ihr Versorgungswerk einbezogen hat, und zwar schon bevor der europ&#228;ische Gerichtshof zu der Frage der Hinterbliebenenversorgung klare Regelungen getroffen hat.
Ich w&#252;nsche mir einen respektvolleren Umgang.
Bernd]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@g&#246;tz<br />
ein bisschen differenzierter d&#252;rfte es schon sein. Wenn man sich die Biographie von Rainer Jarchow anschaut, sieht man sofort, dass er nicht als Kirchenvertreter in den NAB berufen wurde sondern wegen seiner kaum zu z&#228;hlenden Verdienste und Erfahrungen im Bereich HIV, Er hat aus eigenem Verm&#246;gen die Stiftung Positiv Leben begr&#252;ndet, die dann sp&#228;ter in der Deutschen Aidsstiftung aufgegangen ist. Er hat als Berater in den Anfangstagen im Gesundheitsamt K&#246;ln gearbeitet. Als Pfarrer in Hamburg hat er an der Kirche St Georg die Aids Seelsorge begr&#252;ndet und streitet inzwischen seit Jahrzehnten daf&#252;r, dass Menschen mit HIV und Aids unabh&#228;ngig von ihrem pers&#246;nlichen Hintergrund die W&#252;rde zuerkannt wird, die jedem Menschen zusteht. Sein Einsatz daf&#252;r, die Not des einzelnen zu lindern, kann nicht hoch genug bewertet werden.<br />
Als Heide darf ich mir auch die Anmerkung erlauben, dass zum Beispiel die evangelische Rheinische Landeskirche Eingetragene Lebenspartner_innen schon fr&#252;hzeitig in ihr Versorgungswerk einbezogen hat, und zwar schon bevor der europ&#228;ische Gerichtshof zu der Frage der Hinterbliebenenversorgung klare Regelungen getroffen hat.<br />
Ich w&#252;nsche mir einen respektvolleren Umgang.<br />
Bernd</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Götz</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=29149#comment-18041</link>
		<dc:creator><![CDATA[Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 12:58:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@bernd

danke f&#252;r die richtigstellung! 

auch unter ihrer ber&#252;cksichtigung bleiben aus meiner sicht fragen zur angemessenen repr&#228;sentanz der geschlechter in aids-hilfe (als instituten der selbsthilfe) offen bzw. manche praxis des dachverbands in dem zusammenhang aus der ferne nicht nachvollziehbar.

ich hatte nationaler aids-beirat gegoogelt, das f&#252;hrt zu 
http://www.bmg.bund.de/fileadmin/redaktion/pdf_pressemeldungen/2011/Pressemitteilung_konstituierende_NAB_Sitzung_-_ANLAGE_Mitglieder_FINAL_020311.pdf

dort sind weder melike noch du gelistet. ich habe nun verstanden, dass das eine seit langem veraltete momentaufnahme ist. danke, bundesgesundheitsministerium.
nebenbei: daf&#252;r findet sich dort der herr jarchow aus dieser institution, die durch alle instanzen erfolgreich das recht erstritten hat, schwule aus ihren (fast vollst&#228;ndig mit steuermitteln finanzierten) tendenzbetrieben fernzuhalten, der kirche. weil schwule der kirche nicht zuzumuten sind. deren personal und unterst&#252;tzer sollten wir dann doch dringend aus unseren tendenzbetrieben raushalten, solange beide gro&#223;sekten an dieser politik festhalten. wie immer man dazu steht: als community gehen angeh&#246;rige oder unterst&#252;tzer solcher organisationen nun wirklich nicht durch, wenn es um hiv oder homosexualit&#228;ten geht. aber das ist ein anderes thema.

es gibt viel zu tun, nicht nur f&#252;r den hiv-referenten.

ich hatte gaby wirz und ulrike sonnenberg-schwan als zum dah-umfeld geh&#246;rend wahrgenommen und dann noch unscharf formuliert. meine fehler. ist aber auch un&#252;bersichtlich, die szene mit ihren multifunktion&#228;ren und &#228;mterh&#228;ufungen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@bernd</p>
<p>danke f&#252;r die richtigstellung! </p>
<p>auch unter ihrer ber&#252;cksichtigung bleiben aus meiner sicht fragen zur angemessenen repr&#228;sentanz der geschlechter in aids-hilfe (als instituten der selbsthilfe) offen bzw. manche praxis des dachverbands in dem zusammenhang aus der ferne nicht nachvollziehbar.</p>
<p>ich hatte nationaler aids-beirat gegoogelt, das f&#252;hrt zu<br />
<a href="http://www.bmg.bund.de/fileadmin/redaktion/pdf_pressemeldungen/2011/Pressemitteilung_konstituierende_NAB_Sitzung_-_ANLAGE_Mitglieder_FINAL_020311.pdf" rel="nofollow">http://www.bmg.bund.de/fileadmin/redaktion/pdf_pressemeldungen/2011/Pressemitteilung_konstituierende_NAB_Sitzung_-_ANLAGE_Mitglieder_FINAL_020311.pdf</a></p>
<p>dort sind weder melike noch du gelistet. ich habe nun verstanden, dass das eine seit langem veraltete momentaufnahme ist. danke, bundesgesundheitsministerium.<br />
nebenbei: daf&#252;r findet sich dort der herr jarchow aus dieser institution, die durch alle instanzen erfolgreich das recht erstritten hat, schwule aus ihren (fast vollst&#228;ndig mit steuermitteln finanzierten) tendenzbetrieben fernzuhalten, der kirche. weil schwule der kirche nicht zuzumuten sind. deren personal und unterst&#252;tzer sollten wir dann doch dringend aus unseren tendenzbetrieben raushalten, solange beide gro&#223;sekten an dieser politik festhalten. wie immer man dazu steht: als community gehen angeh&#246;rige oder unterst&#252;tzer solcher organisationen nun wirklich nicht durch, wenn es um hiv oder homosexualit&#228;ten geht. aber das ist ein anderes thema.</p>
<p>es gibt viel zu tun, nicht nur f&#252;r den hiv-referenten.</p>
<p>ich hatte gaby wirz und ulrike sonnenberg-schwan als zum dah-umfeld geh&#246;rend wahrgenommen und dann noch unscharf formuliert. meine fehler. ist aber auch un&#252;bersichtlich, die szene mit ihren multifunktion&#228;ren und &#228;mterh&#228;ufungen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Aretz</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=29149#comment-18013</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Aretz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 19:49:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=29149#comment-18013</guid>
		<description><![CDATA[@ G&#246;tz
eine kleine Richtigstellung scheint mir doch von N&#246;ten. Der Nationale Aidsbeirat wird vom BMI berufen, und zwar Personen und nicht Institutionen. Berufen wurde zur ersten Sitzung Silke Klumb, die Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin der DAH. In der ersten Sitzung hat Carsten Schatz in ihrer Vertretung die mangelnde Communitybeteiligung erfolgreich ger&#252;gt, so dass es zu einer Nachberufung von Melike und mir kam. Die DAH hat kein Besetzungsrecht sondern allenfalls die M&#246;glichkeit, die Berufung einzelner Personen anzuregen. Bei allen weiblichen Anteilen, die man mir als alternder Tunte vielleicht nachsagen kann, halte ich mich dennoch f&#252;r einen Mann. Soviel zur Klarstellung. 
Bernd]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ G&#246;tz<br />
eine kleine Richtigstellung scheint mir doch von N&#246;ten. Der Nationale Aidsbeirat wird vom BMI berufen, und zwar Personen und nicht Institutionen. Berufen wurde zur ersten Sitzung Silke Klumb, die Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin der DAH. In der ersten Sitzung hat Carsten Schatz in ihrer Vertretung die mangelnde Communitybeteiligung erfolgreich ger&#252;gt, so dass es zu einer Nachberufung von Melike und mir kam. Die DAH hat kein Besetzungsrecht sondern allenfalls die M&#246;glichkeit, die Berufung einzelner Personen anzuregen. Bei allen weiblichen Anteilen, die man mir als alternder Tunte vielleicht nachsagen kann, halte ich mich dennoch f&#252;r einen Mann. Soviel zur Klarstellung.<br />
Bernd</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alivenkickn</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=29149#comment-18007</link>
		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 16:51:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[wir sollten aber unabh&#228;ngig von dieser personalie immer und ganz besonders angesichts der seit einiger zeit galoppierenden heterosexualisierung und verweiblichung von aids-hilfe ein waches auge auf die personalpolitik dieser organisationen haben, wenn wir uns als schwule m&#228;nner nicht an dem rand wiederfinden wollen, an dem wir gesamtgesellschaftlich immer noch stehen.

also da mu&#223; ich als einer der nicht schwulen zugeh&#246;rigen &quot;randruppe&quot; mal herzlich lachen und mir an den kopf patschen, die augen zusammenkneifen und fragen: ja geht s denn noch? 

ich erinnere mich an ein abendplenum auf dem bundespositiventreffen in leipzig als ein schwuler man sich lauthals dar&#252;ber entr&#252;stet hatte als eine frau es &quot;wagte&quot; auf einer schwulen veranstaltung das wort zu ergreifen . . 

komm mal auf den boden der realit&#228;t zur&#252;ck junge . . .]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wir sollten aber unabh&#228;ngig von dieser personalie immer und ganz besonders angesichts der seit einiger zeit galoppierenden heterosexualisierung und verweiblichung von aids-hilfe ein waches auge auf die personalpolitik dieser organisationen haben, wenn wir uns als schwule m&#228;nner nicht an dem rand wiederfinden wollen, an dem wir gesamtgesellschaftlich immer noch stehen.</p>
<p>also da mu&#223; ich als einer der nicht schwulen zugeh&#246;rigen &#8222;randruppe&#8220; mal herzlich lachen und mir an den kopf patschen, die augen zusammenkneifen und fragen: ja geht s denn noch? </p>
<p>ich erinnere mich an ein abendplenum auf dem bundespositiventreffen in leipzig als ein schwuler man sich lauthals dar&#252;ber entr&#252;stet hatte als eine frau es &#8222;wagte&#8220; auf einer schwulen veranstaltung das wort zu ergreifen . . </p>
<p>komm mal auf den boden der realit&#228;t zur&#252;ck junge . . .</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Götz</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=29149#comment-18005</link>
		<dc:creator><![CDATA[Götz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 13:36:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ich kann bernds argumentation nachvollziehen und stimme in weiten teilen zu. allerdings fehlt aus meiner sicht das stichwort &quot;partizipationsgerechtigkeit&quot; samt implikationen. gut 81 % der hiv-infizierten in deutschland sind nun einmal m&#228;nner,
http://www.rki.de/cln_162/nn_195960/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/Epidemiologie/Daten__und__Berichte/EckdatenDeutschland,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/EckdatenDeutschland.pdf

davon ist die &#252;berwiegende mehrheit schwul. und nur in dieser gruppe (schwule m&#228;nner) steigen die zahlen der neuinfizierten, bei den frauen sind sie stabil. um an dieser stelle gleich mal rufe nach extra-ressourcen wg. gr&#246;sserer vulnerabilit&#228;t zu antizipieren. als (nicht mehr jungem) schwulen klingeln mir dann doch ein wenig die ohren, wenn mir heteros egal welchen geschlechts was von den schrecken des andersseins, von vereinzelung und marginalisierung vorheulen.

(ausl&#228;ufern) der sozial- oder gesundheitsb&#252;rokratie darf die hiv-epidemiologie ebenso wie die rolle von schwulen in der gesellschaft bei der vergabe ihrer p&#246;stchen herzlich egal sein. wer als organisation allerdings immer dann unter der selbsthilfeflagge segelt, wenn es ihm gerade n&#252;tzt, in dessen personalschl&#252;ssel darf man ruhig die verteilung der betroffenengruppen wiedererkennen. auch wenn das bedeutet, dass die freundin oder bekannte diesmal leider nicht mit einem job bedacht werden kann. anders als am marketing einer organisation l&#228;sst sich an personalschl&#252;ssel und besetzung von gremien durchaus erkennen, ob sie &#252;ber ihr marketing hinaus etwas mit selbsthilfe zu tun haben will oder eher nicht.

nichts davon spricht gegen heike als hiv-referentin. ich freue mich, dass sie den job bekommen hat und w&#252;nsche ihr alles gute. 

wir sollten aber unabh&#228;ngig von dieser personalie immer und ganz besonders angesichts der seit einiger zeit galoppierenden heterosexualisierung und verweiblichung von aids-hilfe ein waches auge auf die personalpolitik dieser organisationen haben, wenn wir uns als schwule m&#228;nner nicht an dem rand wiederfinden wollen, an dem wir gesamtgesellschaftlich immer noch stehen. die rein weibliche besetzung der drei vom dachverband bestimmten mitglieder des nationalen aids-beirats ist ein sch&#246;nes beispiel daf&#252;r, was uns bl&#252;ht, wenn wir nicht st&#228;ndig auf partizipationsgerechtigkeit bestehen bzw. entscheidende stellen von menschen besetzt sind, denen die wurscht ist oder die lieber ihre eigene seilschaft bedenken.

in dem zusammenhang: ich hatte bei der letzten bundespositivenversammlung den starken eindruck, dass der frauenanteil keineswegs kleiner als 18 % war. aufgefallen war mir das, weil mir mehrmals t&#228;glich frauen &#252;ber den weg liefen, die mehr oder weniger aggressiv einen noch h&#246;heren frauenanteil forderten. gibt es da zahlen? deren ver&#246;ffentlichung w&#228;re sinnvoll, wenn man den eindruck vermitteln wollte, partizipationsgerechtigkeit ernst zu nehmen und die dazugeh&#246;rige debatte vom kopf auf die f&#252;sse stellen wollte. der stellenschl&#252;ssel von dah und lokalen aids-hilfen ist da auch nicht ganz uninteressant. vergesst honorar- und werkauftr&#228;ge sowie gremienbesetzungen nicht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich kann bernds argumentation nachvollziehen und stimme in weiten teilen zu. allerdings fehlt aus meiner sicht das stichwort &#8222;partizipationsgerechtigkeit&#8220; samt implikationen. gut 81 % der hiv-infizierten in deutschland sind nun einmal m&#228;nner,<br />
<a href="http://www.rki.de/cln_162/nn_195960/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/Epidemiologie/Daten__und__Berichte/EckdatenDeutschland,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/EckdatenDeutschland.pdf" rel="nofollow">http://www.rki.de/cln_162/nn_195960/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/Epidemiologie/Daten__und__Berichte/EckdatenDeutschland,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/EckdatenDeutschland.pdf</a></p>
<p>davon ist die &#252;berwiegende mehrheit schwul. und nur in dieser gruppe (schwule m&#228;nner) steigen die zahlen der neuinfizierten, bei den frauen sind sie stabil. um an dieser stelle gleich mal rufe nach extra-ressourcen wg. gr&#246;sserer vulnerabilit&#228;t zu antizipieren. als (nicht mehr jungem) schwulen klingeln mir dann doch ein wenig die ohren, wenn mir heteros egal welchen geschlechts was von den schrecken des andersseins, von vereinzelung und marginalisierung vorheulen.</p>
<p>(ausl&#228;ufern) der sozial- oder gesundheitsb&#252;rokratie darf die hiv-epidemiologie ebenso wie die rolle von schwulen in der gesellschaft bei der vergabe ihrer p&#246;stchen herzlich egal sein. wer als organisation allerdings immer dann unter der selbsthilfeflagge segelt, wenn es ihm gerade n&#252;tzt, in dessen personalschl&#252;ssel darf man ruhig die verteilung der betroffenengruppen wiedererkennen. auch wenn das bedeutet, dass die freundin oder bekannte diesmal leider nicht mit einem job bedacht werden kann. anders als am marketing einer organisation l&#228;sst sich an personalschl&#252;ssel und besetzung von gremien durchaus erkennen, ob sie &#252;ber ihr marketing hinaus etwas mit selbsthilfe zu tun haben will oder eher nicht.</p>
<p>nichts davon spricht gegen heike als hiv-referentin. ich freue mich, dass sie den job bekommen hat und w&#252;nsche ihr alles gute. </p>
<p>wir sollten aber unabh&#228;ngig von dieser personalie immer und ganz besonders angesichts der seit einiger zeit galoppierenden heterosexualisierung und verweiblichung von aids-hilfe ein waches auge auf die personalpolitik dieser organisationen haben, wenn wir uns als schwule m&#228;nner nicht an dem rand wiederfinden wollen, an dem wir gesamtgesellschaftlich immer noch stehen. die rein weibliche besetzung der drei vom dachverband bestimmten mitglieder des nationalen aids-beirats ist ein sch&#246;nes beispiel daf&#252;r, was uns bl&#252;ht, wenn wir nicht st&#228;ndig auf partizipationsgerechtigkeit bestehen bzw. entscheidende stellen von menschen besetzt sind, denen die wurscht ist oder die lieber ihre eigene seilschaft bedenken.</p>
<p>in dem zusammenhang: ich hatte bei der letzten bundespositivenversammlung den starken eindruck, dass der frauenanteil keineswegs kleiner als 18 % war. aufgefallen war mir das, weil mir mehrmals t&#228;glich frauen &#252;ber den weg liefen, die mehr oder weniger aggressiv einen noch h&#246;heren frauenanteil forderten. gibt es da zahlen? deren ver&#246;ffentlichung w&#228;re sinnvoll, wenn man den eindruck vermitteln wollte, partizipationsgerechtigkeit ernst zu nehmen und die dazugeh&#246;rige debatte vom kopf auf die f&#252;sse stellen wollte. der stellenschl&#252;ssel von dah und lokalen aids-hilfen ist da auch nicht ganz uninteressant. vergesst honorar- und werkauftr&#228;ge sowie gremienbesetzungen nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: alivenkickn</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=29149#comment-18001</link>
		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 08:43:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Macht es einen Unterschied, ob man nun schwul, lesbisch oder im scheinbaren Niemandsland des Transgender gro&#223; geworden ist,. Erfahrungen psychischer, k&#246;rperlicher oder sexueller Gewalt zu verarbeiten hat? Der M&#246;glichkeiten der Sch&#228;digungen oder Biografien mit erh&#246;hter Verletzungsgefahr bestehen viele. Sie eint der Bruch in den Biografien.

Als einer der wie Du Bernd der ich seitdem ich 1985 von meiner Infzierung erfahren habe nie in der HIV/AIDS Opferrolle war erfahre ich immer wieder das viele Heterosexuelle M&#228;nner wie Frauen sich von AIDSHilfen im Stich gelassen f&#252;hlen. Ich schreibe deshalb bewu&#223;t f&#252;hlen weil es in vielen F&#228;llen subjektiv der Fall ist. Und dies ist erst einmal die Realit&#228;t. Objektiv stehen AIDSHIlfen jedem offen. Es ist diese Emphatie von der DU sprichst, das Gef&#252;hl als Heterosexueller infizierteR Mann oder Frau nicht wahrgenommen werden. Aidshilfen werden von vielen Heterosexuellen immer noch als &#252;berwiegend schwul wahrgenommen,mit der Folge das viele von Ihnen sich ga nicht erst der M&#252;he unterziehen eine AIDS Hilfe aufzusuchen. 

Das durch die Diagose &quot;Sie sind HIV positiv&quot; der Selbstwert und das Selbstbewu&#223;tsein auch heute noch ein  Bruch im Leben der/derjenigen entsteht steht au&#223;er Frage. Schwule M&#228;nner f&#252;hlen sich eher aufgefangen als Heterosexelle M&#228;nner und Frauen.

Wie man das &#228;ndern kann das sich heterosexuelle M&#228;nner in gleichem Ma&#223; aufgefangen f&#252;hlen kann wei&#223; ich allerdings auch nicht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Macht es einen Unterschied, ob man nun schwul, lesbisch oder im scheinbaren Niemandsland des Transgender gro&#223; geworden ist,. Erfahrungen psychischer, k&#246;rperlicher oder sexueller Gewalt zu verarbeiten hat? Der M&#246;glichkeiten der Sch&#228;digungen oder Biografien mit erh&#246;hter Verletzungsgefahr bestehen viele. Sie eint der Bruch in den Biografien.</p>
<p>Als einer der wie Du Bernd der ich seitdem ich 1985 von meiner Infzierung erfahren habe nie in der HIV/AIDS Opferrolle war erfahre ich immer wieder das viele Heterosexuelle M&#228;nner wie Frauen sich von AIDSHilfen im Stich gelassen f&#252;hlen. Ich schreibe deshalb bewu&#223;t f&#252;hlen weil es in vielen F&#228;llen subjektiv der Fall ist. Und dies ist erst einmal die Realit&#228;t. Objektiv stehen AIDSHIlfen jedem offen. Es ist diese Emphatie von der DU sprichst, das Gef&#252;hl als Heterosexueller infizierteR Mann oder Frau nicht wahrgenommen werden. Aidshilfen werden von vielen Heterosexuellen immer noch als &#252;berwiegend schwul wahrgenommen,mit der Folge das viele von Ihnen sich ga nicht erst der M&#252;he unterziehen eine AIDS Hilfe aufzusuchen. </p>
<p>Das durch die Diagose &#8222;Sie sind HIV positiv&#8220; der Selbstwert und das Selbstbewu&#223;tsein auch heute noch ein  Bruch im Leben der/derjenigen entsteht steht au&#223;er Frage. Schwule M&#228;nner f&#252;hlen sich eher aufgefangen als Heterosexelle M&#228;nner und Frauen.</p>
<p>Wie man das &#228;ndern kann das sich heterosexuelle M&#228;nner in gleichem Ma&#223; aufgefangen f&#252;hlen kann wei&#223; ich allerdings auch nicht.</p>
]]></content:encoded>
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