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	<title>Kommentare zu: Therapie als Pr&#228;vention &#8222;gef&#228;hrliche Hereinnahme einer Public-Health-Ethik in individuelle Therapie-Entscheidungen zulasten des Einzelnen&#8220; &#8211; Rolf Rosenbrock im Interview</title>
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	<description>positiv schwul - Leben mit HIV und Aids</description>
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		<title>Von: PrEP: wie geht’s weiter? - Mit der Zukunft der Prä-Expositions-Prophylaxe PrEP befasste sich am 12 Juni der IAPAC Summit on Treatment as Prevention Aidsmap gibt in einem Artikel eine Zusammenfassung über vorgestellte Studien und diskutierten Fragen, P</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=31783#comment-22869</link>
		<dc:creator><![CDATA[PrEP: wie geht’s weiter? - Mit der Zukunft der Prä-Expositions-Prophylaxe PrEP befasste sich am 12 Juni der IAPAC Summit on Treatment as Prevention Aidsmap gibt in einem Artikel eine Zusammenfassung über vorgestellte Studien und diskutierten Fragen, P]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 07:18:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...]  Therapie als Pr&#228;vention &#8220;gef&#228;hrliche Hereinnahme einer Public-Health-Ethik in indiv... [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;]  Therapie als Pr&#228;vention &#8220;gef&#228;hrliche Hereinnahme einer Public-Health-Ethik in indiv&#8230; [&#8230;]</p>
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		<title>Von: alivenkickn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 May 2012 09:27:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Studien auf die sich das Advisory Panel in ihrer Empfehlung an die FDA beruft, sind Studien die von GILEAD durchgef&#252;hrt worden sind. http://www.google.de/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=&#038;esrc=s&#038;source=web&#038;cd=4&#038;ved=0CGIQFjAD&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.fda.gov%2Fdownloads%2FAdvisoryCommittees%2FCommitteesMeetingMaterials%2FDrugs%2FAntiviralDrugsAdvisoryCommittee%2FUCM303216.pdf&#038;ei=sLe4T4ilLcjHsgaC9OCECA&#038;usg=AFQjCNFbNoRcYOznvVYoRloNMSbwniT3yA&#038;sig2=iUKIHA6Ec1VljlcIjVFxEw]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studien auf die sich das Advisory Panel in ihrer Empfehlung an die FDA beruft, sind Studien die von GILEAD durchgef&#252;hrt worden sind. <a href="http://www.google.de/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=&#038;esrc=s&#038;source=web&#038;cd=4&#038;ved=0CGIQFjAD&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.fda.gov%2Fdownloads%2FAdvisoryCommittees%2FCommitteesMeetingMaterials%2FDrugs%2FAntiviralDrugsAdvisoryCommittee%2FUCM303216.pdf&#038;ei=sLe4T4ilLcjHsgaC9OCECA&#038;usg=AFQjCNFbNoRcYOznvVYoRloNMSbwniT3yA&#038;sig2=iUKIHA6Ec1VljlcIjVFxEw" rel="nofollow">http://www.google.de/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=&#038;esrc=s&#038;source=web&#038;cd=4&#038;ved=0CGIQFjAD&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.fda.gov%2Fdownloads%2FAdvisoryCommittees%2FCommitteesMeetingMaterials%2FDrugs%2FAntiviralDrugsAdvisoryCommittee%2FUCM303216.pdf&#038;ei=sLe4T4ilLcjHsgaC9OCECA&#038;usg=AFQjCNFbNoRcYOznvVYoRloNMSbwniT3yA&#038;sig2=iUKIHA6Ec1VljlcIjVFxEw</a></p>
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		<title>Von: alivenkickn</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=31783#comment-22182</link>
		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 20:47:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ uli das diejnigen von AEI nichts damit zu tun haben das ist mir klar - wei&#223; ich. Es ist eine starke Lobby . . . . sind Bef&#252;rworter. Die MItglieder des Advisory Committees sind auch nicht so einfach zu finden, wenn &#252;berhaupt. Links sind mir auch bekannt . . . ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ uli das diejnigen von AEI nichts damit zu tun haben das ist mir klar &#8211; wei&#223; ich. Es ist eine starke Lobby . . . . sind Bef&#252;rworter. Die MItglieder des Advisory Committees sind auch nicht so einfach zu finden, wenn &#252;berhaupt. Links sind mir auch bekannt . . . 😉</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulli</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=31783#comment-22178</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ulli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 15:56:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ alivenkickin:
es geht um das &quot;Antiviral Drugs Advisory Committee&quot; der FDA

die Mitglieder dieses Komitees habe ich im Netz auf die Schnelle nicht gefunden, nur diese Infos:

http://www.fda.gov/AdvisoryCommittees/CommitteesMeetingMaterials/Drugs/AntiviralDrugsAdvisoryCommittee/default.htm

und

http://www.fda.gov/AdvisoryCommittees/CommitteesMeetingMaterials/Drugs/AntiviralDrugsAdvisoryCommittee/ucm094122.htm

lg ulli]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ alivenkickin:<br />
es geht um das &#8222;Antiviral Drugs Advisory Committee&#8220; der FDA</p>
<p>die Mitglieder dieses Komitees habe ich im Netz auf die Schnelle nicht gefunden, nur diese Infos:</p>
<p><a href="http://www.fda.gov/AdvisoryCommittees/CommitteesMeetingMaterials/Drugs/AntiviralDrugsAdvisoryCommittee/default.htm" rel="nofollow">http://www.fda.gov/AdvisoryCommittees/CommitteesMeetingMaterials/Drugs/AntiviralDrugsAdvisoryCommittee/default.htm</a></p>
<p>und</p>
<p><a href="http://www.fda.gov/AdvisoryCommittees/CommitteesMeetingMaterials/Drugs/AntiviralDrugsAdvisoryCommittee/ucm094122.htm" rel="nofollow">http://www.fda.gov/AdvisoryCommittees/CommitteesMeetingMaterials/Drugs/AntiviralDrugsAdvisoryCommittee/ucm094122.htm</a></p>
<p>lg ulli</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: alivenkickn</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=31783#comment-22175</link>
		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:05:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[die erste information bzgl der empfehlung von truvada als PreP kam von  “The Enterprise Blog”

Wer sich fragt wer hinter dem “The Enterprise Blog” steht, wer das American Enterprise Institute ist -&#062; http://de.wikipedia.org/wiki/American_Enterprise_Institute -&#062; http://www.aei.org/

Unter George W. Bush galten Mitglieder des AEI als „Architekten“ der milit&#228;rischen US-Au&#223;enpolitik, insbesondere des Irak-Kriegs.

Im Juli 2007 bekam Paul Wolfowitz eine Stelle im AEI, nachdem er wegen Korruptionsvorw&#252;rfen als Chef der Weltbank zur&#252;cktreten musste.

In der Vergangehite haben z.b bei dem Impfstoff bzgl der Schweinegrippe der ehemalige Verteidigungsminister Rumsfeld eine ma&#223;gebliche Rolle bei Gilead mit gespielt.

Insofern w&#228;re es auch interessant zu erfahren wer zu dem FDA Advisory Committee geh&#246;rt das die Empfehlung f&#252;r Truvada als eine PreP ausgesprochen hat.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die erste information bzgl der empfehlung von truvada als PreP kam von  “The Enterprise Blog”</p>
<p>Wer sich fragt wer hinter dem “The Enterprise Blog” steht, wer das American Enterprise Institute ist -&gt; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/American_Enterprise_Institute" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/American_Enterprise_Institute</a> -&gt; <a href="http://www.aei.org/" rel="nofollow">http://www.aei.org/</a></p>
<p>Unter George W. Bush galten Mitglieder des AEI als „Architekten“ der milit&#228;rischen US-Au&#223;enpolitik, insbesondere des Irak-Kriegs.</p>
<p>Im Juli 2007 bekam Paul Wolfowitz eine Stelle im AEI, nachdem er wegen Korruptionsvorw&#252;rfen als Chef der Weltbank zur&#252;cktreten musste.</p>
<p>In der Vergangehite haben z.b bei dem Impfstoff bzgl der Schweinegrippe der ehemalige Verteidigungsminister Rumsfeld eine ma&#223;gebliche Rolle bei Gilead mit gespielt.</p>
<p>Insofern w&#228;re es auch interessant zu erfahren wer zu dem FDA Advisory Committee geh&#246;rt das die Empfehlung f&#252;r Truvada als eine PreP ausgesprochen hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ernst</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=31783#comment-22144</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ernst]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 14:17:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ups - unabh&#228;ngig davon, dass ich meine Argumente ok finde - hab ich das Thema verfehlt - eigentlich deshalb, weil eine prophylaktische Pille bisher jenseits meiner Vorstellung war - sorry. Ich dachte bei &quot;Treatment as prevention&quot;, dass positive Menschen - evtl. noch recht gesund die Medikamente nehmen und dadurch eben als wichtigen Effekt keinen anderen beim Sex anstecken k&#246;nnen, da die Viruslast unter Nachweisgrenze ist. Wenn jetzt  nicht infizierte Menschen die Medikamente nehmen, um sich evtl. ein Sexwochenende zu g&#246;nnen, dann ist das vielleicht ein geiles Gesch&#228;ft f&#252;r das Pharmaunternehnen, aber ob sowas wirklich Sinn macht? Ist das dann so gedacht - man fliegt nach S&#252;dafrika, Malariaprophylaxe ist klar und dann noch ne Pille gegen HIV f&#252;r den Spass in Kapstadt? Na ja - warum auch nicht....immerhin geht der oder gehen die Betreffende (f&#252;r alleinstehende europ&#228;ische Frauen gibt es in Afrika auch nette Gegenden...) auf Tuchf&#252;hlung mit der ans&#228;ssigen Bev&#246;lkerung. Aber bevor ich ins allzu Triviale abgleite - immerhin k&#246;nnte durch die Pharma und ihre Vermarktungsinteressen in der Bev&#246;lkerung ein gewisses Bewu&#223;tsein entwickelt werden, dass HIV letztlich eben behandelbar ist, dass sich die Dinge normalisieren und evtl. sogar trivialisieren. Es ist vielleicht sogar mal Nachdenkenswert, ob gerade f&#252;r uns Betroffene solche Einrichtungen wie ein Nationaler AIDS-Beirat heute eher ein Dadan&#228;ergeschenk sind, denn mit der dort dargebotenen Dramatik, den Sorgen und &#196;ngsten wird in der Bev&#246;lkerung viel st&#228;rker ein Bild erzeugt, dass HIV etwas ganz Schreckliches und Dramatisches sein mu&#223; und die &#196;ngste, die Abgrenzung, dieses - damit will ich nichts zu tun haben - wird gerade dadurch immer wieder neu erzeugt. Eine Werbung f&#252;r die HIV-Propylaxe von Pharma und Co. k&#246;nnten das Bild von HIV und Aids in der Bev&#246;lkerung eventuell sogar mehr ver&#228;ndern als all diese Sorgen und &#196;ngste um die Rechte der armen, armen Opfer....das mal als Provokation.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ups &#8211; unabh&#228;ngig davon, dass ich meine Argumente ok finde &#8211; hab ich das Thema verfehlt &#8211; eigentlich deshalb, weil eine prophylaktische Pille bisher jenseits meiner Vorstellung war &#8211; sorry. Ich dachte bei &#8222;Treatment as prevention&#8220;, dass positive Menschen &#8211; evtl. noch recht gesund die Medikamente nehmen und dadurch eben als wichtigen Effekt keinen anderen beim Sex anstecken k&#246;nnen, da die Viruslast unter Nachweisgrenze ist. Wenn jetzt  nicht infizierte Menschen die Medikamente nehmen, um sich evtl. ein Sexwochenende zu g&#246;nnen, dann ist das vielleicht ein geiles Gesch&#228;ft f&#252;r das Pharmaunternehnen, aber ob sowas wirklich Sinn macht? Ist das dann so gedacht &#8211; man fliegt nach S&#252;dafrika, Malariaprophylaxe ist klar und dann noch ne Pille gegen HIV f&#252;r den Spass in Kapstadt? Na ja &#8211; warum auch nicht&#8230;.immerhin geht der oder gehen die Betreffende (f&#252;r alleinstehende europ&#228;ische Frauen gibt es in Afrika auch nette Gegenden&#8230;) auf Tuchf&#252;hlung mit der ans&#228;ssigen Bev&#246;lkerung. Aber bevor ich ins allzu Triviale abgleite &#8211; immerhin k&#246;nnte durch die Pharma und ihre Vermarktungsinteressen in der Bev&#246;lkerung ein gewisses Bewu&#223;tsein entwickelt werden, dass HIV letztlich eben behandelbar ist, dass sich die Dinge normalisieren und evtl. sogar trivialisieren. Es ist vielleicht sogar mal Nachdenkenswert, ob gerade f&#252;r uns Betroffene solche Einrichtungen wie ein Nationaler AIDS-Beirat heute eher ein Dadan&#228;ergeschenk sind, denn mit der dort dargebotenen Dramatik, den Sorgen und &#196;ngsten wird in der Bev&#246;lkerung viel st&#228;rker ein Bild erzeugt, dass HIV etwas ganz Schreckliches und Dramatisches sein mu&#223; und die &#196;ngste, die Abgrenzung, dieses &#8211; damit will ich nichts zu tun haben &#8211; wird gerade dadurch immer wieder neu erzeugt. Eine Werbung f&#252;r die HIV-Propylaxe von Pharma und Co. k&#246;nnten das Bild von HIV und Aids in der Bev&#246;lkerung eventuell sogar mehr ver&#228;ndern als all diese Sorgen und &#196;ngste um die Rechte der armen, armen Opfer&#8230;.das mal als Provokation.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulli</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=31783#comment-22139</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ulli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 07:26:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ alivenkickin:
nun - die unterschiedlichen positionen in der philosophie / ethik sehe ich schon noch. aber ich teile deine einsch&#228;tzung, dass sich vieles im alltag zunehmend vermischt. und dass &#039;n&#252;tzlichkeits-ethik-&#252;berlegungen&#039; auch hierzulande zunehmend in unsere debatten vordringen.
gerade wenn der Nationale Aids-Beirat NAB nicht repr&#228;sentativ f&#252;r die gesellschaft sein sollte (ist das seine aufgabe?), ist seine positionierung als gremium von experten umso wichtiger. 
und mir ist seine ppositionierung und auch rolfs &#228;u&#223;erung auch deswegen wichtig, weil diese debatten mit der NAB-stellungnahme alles andere als vorbei sind - hinter den kulissen wird gerade auch hier fleissig in sachen test &#038; treat / treatment as prevention druck ausge&#252;bt und antichambriert. wachsam bleiben !]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ alivenkickin:<br />
nun &#8211; die unterschiedlichen positionen in der philosophie / ethik sehe ich schon noch. aber ich teile deine einsch&#228;tzung, dass sich vieles im alltag zunehmend vermischt. und dass &#8217;n&#252;tzlichkeits-ethik-&#252;berlegungen&#8216; auch hierzulande zunehmend in unsere debatten vordringen.<br />
gerade wenn der Nationale Aids-Beirat NAB nicht repr&#228;sentativ f&#252;r die gesellschaft sein sollte (ist das seine aufgabe?), ist seine positionierung als gremium von experten umso wichtiger.<br />
und mir ist seine ppositionierung und auch rolfs &#228;u&#223;erung auch deswegen wichtig, weil diese debatten mit der NAB-stellungnahme alles andere als vorbei sind &#8211; hinter den kulissen wird gerade auch hier fleissig in sachen test &amp; treat / treatment as prevention druck ausge&#252;bt und antichambriert. wachsam bleiben !</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alivenkickn</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=31783#comment-22138</link>
		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 06:37:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Ulli, Ich bin mir da nicht mehr so sicher ob wir uns da noch unterscheiden, ob diese Bruchlinie zwischen angels&#228;chsischer und kontinentaleurop&#228;ischer Ethik vorhanden ist. Auch wenn der NAB dazu deutlich Stellung bezogen hat, das die Interessen und Bed&#252;rfnisse des Einzelnen im Vordergrund stehen, in der Bev&#246;lkerung herrscht ein v&#246;llig anderes Bild, andere Meinung. Insofern sehe ich den NAB auch nicht als repr&#228;sentativ f&#252;r &quot;unserer Gesellschaft&quot; an. Als eine Gruppe, mit unfangreichem HIntergrund die solches wie auch wir hier die unseren Blogs schreiben mag das auch zutreffen. Doch sind wir eine - um diesen Ausdruck zu verwenden - eine elit&#228;re Gruppe die &#252;ber umfangreiches Wissen und solche Aspekte mit sehr hochsch&#228;tzen und miteinbeziehen.

Die Restgesellschaft, die Bev&#246;lkerung jedoch nimmt imo da eher der angels&#228;chsischen Standpunkt ein. 

http://meta.tagesschau.de/id/60945/us-experten-empfehlen-zulassung-von-erster-pille-gegen-aids
ich w&#252;rde mir w&#252;nsche das gerade von uns wenn solche Nachrichten in den Medien thematisiert werden mehr von uns bei solchen Diskussion auftauchen. Auch weil ich mich da manchmal ein bischen verloren f&#252;hle. ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ulli, Ich bin mir da nicht mehr so sicher ob wir uns da noch unterscheiden, ob diese Bruchlinie zwischen angels&#228;chsischer und kontinentaleurop&#228;ischer Ethik vorhanden ist. Auch wenn der NAB dazu deutlich Stellung bezogen hat, das die Interessen und Bed&#252;rfnisse des Einzelnen im Vordergrund stehen, in der Bev&#246;lkerung herrscht ein v&#246;llig anderes Bild, andere Meinung. Insofern sehe ich den NAB auch nicht als repr&#228;sentativ f&#252;r &#8222;unserer Gesellschaft&#8220; an. Als eine Gruppe, mit unfangreichem HIntergrund die solches wie auch wir hier die unseren Blogs schreiben mag das auch zutreffen. Doch sind wir eine &#8211; um diesen Ausdruck zu verwenden &#8211; eine elit&#228;re Gruppe die &#252;ber umfangreiches Wissen und solche Aspekte mit sehr hochsch&#228;tzen und miteinbeziehen.</p>
<p>Die Restgesellschaft, die Bev&#246;lkerung jedoch nimmt imo da eher der angels&#228;chsischen Standpunkt ein. </p>
<p><a href="http://meta.tagesschau.de/id/60945/us-experten-empfehlen-zulassung-von-erster-pille-gegen-aids" rel="nofollow">http://meta.tagesschau.de/id/60945/us-experten-empfehlen-zulassung-von-erster-pille-gegen-aids</a><br />
ich w&#252;rde mir w&#252;nsche das gerade von uns wenn solche Nachrichten in den Medien thematisiert werden mehr von uns bei solchen Diskussion auftauchen. Auch weil ich mich da manchmal ein bischen verloren f&#252;hle. 😉</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ernst</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=31783#comment-22121</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ernst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:37:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=31783#comment-22121</guid>
		<description><![CDATA[Lieber Ulli, 
wir haben in Deutschland bereits eine hochgradig medizinkritische Bev&#246;lkerung und in der Szene ist das letztlich nicht viel anders. Ich verstehe die Bedenken. Mir sind heute jedoch die Bestrebungen weitaus lieber, die zun&#228;chst darauf hinweisen, da&#223; AIDS eine behandelbare - und im medizinisch therapeutischen Effekt - eine nahezu heilbare Erkrankung sind. Wenn Du so willst, gehe ich hier Hand in Hand mit Pharma und HIV-&#196;rzten, schon und gerade wegen meiner katastrophalen Erfahrungen mit latenter und oft &#252;berzogenen Medizinkritik. Gerade weil ich im Gegensatz zu Rolf Rosenbrock  ein Kind der Szene war und kein b&#252;rgerlicher Schrankschwuler, wei&#223; ich wie sch&#228;dlich dieses Gemisch aus Medizinkritik und vermeintlichem sozialem Engagement ist.
Es produziert Menschen, die sich nicht medizinisch behandeln lassen, die extreme &#196;ngste vor der behaupteten Toxizit&#228;t der antretroviralen Medikation haben, die ihre Therapie nie beginnen oder abbrechen, die deswegen taub und blind werden und letztlich unn&#246;tig sterben. Ich unterstelle Rolf Rosenbrock, dass er hier leider allzu wenig Ahnung zu haben scheint und dass hier gut gemeint das Gegenteil von Gut ist. Die Diskussion mit diesem Ansatz l&#228;uft schon im Ansatz in die falsche Richtung.
Es rennen gerade in Deutschland und gerade in der Szene tausende von Menschen herum, die sich nach wie vor einem HIV-Test verweigern, die von Aids so lange nichts, aber auch gar nichts wissen wollen, bis man Sie fast oder bereits tot aus der Wohnung holt.
Einer dieser Gr&#252;nde f&#252;r so ein Verhalten ist sicherlich, dass man als „offiziell“ Positiver mit juristischer Verfolgung zu rechnen hat. Das geschieht jedoch in einer Zeit, wo hochqualifizierte und gute Medikamente zur Verf&#252;gung stehen, die bei vielen nicht mal Nebenwirkungen haben, aber HIV so effektiv bek&#228;mpfen, da&#223; der oder die Betroffene noch ein langes Leben vor sich h&#228;tten oft nahezu ohne gesundheitliche Einschr&#228;nkungen. Aber anstatt genau dies auf die Fahnen zu heften und die Br&#252;der und Schwestern wirklich und von ganzem Herzen retten zu wollen, kommt immer wieder diese unselige Diskussion auf. Ich erkenne darin leider wenig Gutes und bef&#252;rchte, dass man sich der Konsequenzen und der Tragweite einfach noch nicht richtig bewusst ist.
Lesen wir mal genau:
„Noch nicht behandlungsbed&#252;rftige Menschen bek&#228;men dann eine hochgiftige Therapie mit unerw&#252;nschten Nebenwirkungen verpasst. Den Nutzen h&#228;tte nicht das therapierte Individuum, sondern die Gesellschaft und die Community. Das ist eine gef&#228;hrliche Hereinnahme einer Public-Health-Ethik in individuelle Therapie-Entscheidungen zulasten des Einzelnen.“
Ist das so? Ich bin in einer bekannten Schwerpunktpraxis, bei einer &#196;rztin, die in Sachen Aids schon seit den dunklen 80er und 90er Jahren t&#228;tig ist. Und was sagt die 2012? Folgendes: Es war wieder mal ein Patient mit seiner Mutter bei ihr, todkrank aber ohne Therapiewillen, der jedoch wenigstens f&#252;r einige Wochen zur Therapie &#252;berredet worden ist. Allerdings ohne gew&#252;nschten Erfolg und w&#228;hrend ich dies schreibe, ist er leider bereits verstorben. That`s reality!
Das was hier allerdings als Diskussion angezettelt wird, ist keineswegs dazu angetan, Menschen wirklich zu helfen – und das ist mein Vorwurf! Ein latent drohender und unangenehmer Vorwurf! Ich wei&#223;. Und bevor jetzt jemand Luft holt und versucht den Vorwurf zu zerlegen – ich f&#228;nde es besser, wenn einer so wie ich schreibt – Nein, die angeblich „hochgiftige Therapie“ hat nicht nur mein Leben gerettet, sie hat es auch erm&#246;glicht, dass mein Leben wirklich wieder ok ist, dass ich Spa&#223; habe …lebe und gl&#252;cklich bin. Danke „b&#246;se Pharmalobby“, gut gemacht! 
Habt also den Mut zum HIV-Test und wenn der positiv ist, dann habt Ihr eine echte Chance und wenn ihr  bereits, wie so oft latent krank seid und es l&#228;uft auf Aids hinaus, dann freut Euch, denn es ist heilbar – nur Mut, vertraut der angeblich „hochgiftigen Therapie“. So, das musste mal gesagt werden. :-)
Der angeblich unterstellte Utilitarismus ist gerade in Deutschland keineswegs Fakt, sondern es geht nach wie vor um Menschen, die heute krank sind und auch 2012 nicht wissen, dass es an HIV liegt. Sie wissen es nicht, wollen es nicht wissen und machen niemals einen Test . Und last not least brauchen Menschen die den Mut zur Therapie haben und in Deutschland ist das meist eher so in Richtung besser sp&#228;t als nie, brauchen auch mal jemanden, der sagt, so schlimm ist es eben nicht, es geht auch gut mit Therapie, joggend, schwimmend, skifahrend und vor allem BERUFST&#196;TIG ! Das w&#228;ren Diskussionsans&#228;tze........]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ulli,<br />
wir haben in Deutschland bereits eine hochgradig medizinkritische Bev&#246;lkerung und in der Szene ist das letztlich nicht viel anders. Ich verstehe die Bedenken. Mir sind heute jedoch die Bestrebungen weitaus lieber, die zun&#228;chst darauf hinweisen, da&#223; AIDS eine behandelbare &#8211; und im medizinisch therapeutischen Effekt &#8211; eine nahezu heilbare Erkrankung sind. Wenn Du so willst, gehe ich hier Hand in Hand mit Pharma und HIV-&#196;rzten, schon und gerade wegen meiner katastrophalen Erfahrungen mit latenter und oft &#252;berzogenen Medizinkritik. Gerade weil ich im Gegensatz zu Rolf Rosenbrock  ein Kind der Szene war und kein b&#252;rgerlicher Schrankschwuler, wei&#223; ich wie sch&#228;dlich dieses Gemisch aus Medizinkritik und vermeintlichem sozialem Engagement ist.<br />
Es produziert Menschen, die sich nicht medizinisch behandeln lassen, die extreme &#196;ngste vor der behaupteten Toxizit&#228;t der antretroviralen Medikation haben, die ihre Therapie nie beginnen oder abbrechen, die deswegen taub und blind werden und letztlich unn&#246;tig sterben. Ich unterstelle Rolf Rosenbrock, dass er hier leider allzu wenig Ahnung zu haben scheint und dass hier gut gemeint das Gegenteil von Gut ist. Die Diskussion mit diesem Ansatz l&#228;uft schon im Ansatz in die falsche Richtung.<br />
Es rennen gerade in Deutschland und gerade in der Szene tausende von Menschen herum, die sich nach wie vor einem HIV-Test verweigern, die von Aids so lange nichts, aber auch gar nichts wissen wollen, bis man Sie fast oder bereits tot aus der Wohnung holt.<br />
Einer dieser Gr&#252;nde f&#252;r so ein Verhalten ist sicherlich, dass man als „offiziell“ Positiver mit juristischer Verfolgung zu rechnen hat. Das geschieht jedoch in einer Zeit, wo hochqualifizierte und gute Medikamente zur Verf&#252;gung stehen, die bei vielen nicht mal Nebenwirkungen haben, aber HIV so effektiv bek&#228;mpfen, da&#223; der oder die Betroffene noch ein langes Leben vor sich h&#228;tten oft nahezu ohne gesundheitliche Einschr&#228;nkungen. Aber anstatt genau dies auf die Fahnen zu heften und die Br&#252;der und Schwestern wirklich und von ganzem Herzen retten zu wollen, kommt immer wieder diese unselige Diskussion auf. Ich erkenne darin leider wenig Gutes und bef&#252;rchte, dass man sich der Konsequenzen und der Tragweite einfach noch nicht richtig bewusst ist.<br />
Lesen wir mal genau:<br />
„Noch nicht behandlungsbed&#252;rftige Menschen bek&#228;men dann eine hochgiftige Therapie mit unerw&#252;nschten Nebenwirkungen verpasst. Den Nutzen h&#228;tte nicht das therapierte Individuum, sondern die Gesellschaft und die Community. Das ist eine gef&#228;hrliche Hereinnahme einer Public-Health-Ethik in individuelle Therapie-Entscheidungen zulasten des Einzelnen.“<br />
Ist das so? Ich bin in einer bekannten Schwerpunktpraxis, bei einer &#196;rztin, die in Sachen Aids schon seit den dunklen 80er und 90er Jahren t&#228;tig ist. Und was sagt die 2012? Folgendes: Es war wieder mal ein Patient mit seiner Mutter bei ihr, todkrank aber ohne Therapiewillen, der jedoch wenigstens f&#252;r einige Wochen zur Therapie &#252;berredet worden ist. Allerdings ohne gew&#252;nschten Erfolg und w&#228;hrend ich dies schreibe, ist er leider bereits verstorben. That`s reality!<br />
Das was hier allerdings als Diskussion angezettelt wird, ist keineswegs dazu angetan, Menschen wirklich zu helfen – und das ist mein Vorwurf! Ein latent drohender und unangenehmer Vorwurf! Ich wei&#223;. Und bevor jetzt jemand Luft holt und versucht den Vorwurf zu zerlegen – ich f&#228;nde es besser, wenn einer so wie ich schreibt – Nein, die angeblich „hochgiftige Therapie“ hat nicht nur mein Leben gerettet, sie hat es auch erm&#246;glicht, dass mein Leben wirklich wieder ok ist, dass ich Spa&#223; habe …lebe und gl&#252;cklich bin. Danke „b&#246;se Pharmalobby“, gut gemacht!<br />
Habt also den Mut zum HIV-Test und wenn der positiv ist, dann habt Ihr eine echte Chance und wenn ihr  bereits, wie so oft latent krank seid und es l&#228;uft auf Aids hinaus, dann freut Euch, denn es ist heilbar – nur Mut, vertraut der angeblich „hochgiftigen Therapie“. So, das musste mal gesagt werden. 🙂<br />
Der angeblich unterstellte Utilitarismus ist gerade in Deutschland keineswegs Fakt, sondern es geht nach wie vor um Menschen, die heute krank sind und auch 2012 nicht wissen, dass es an HIV liegt. Sie wissen es nicht, wollen es nicht wissen und machen niemals einen Test . Und last not least brauchen Menschen die den Mut zur Therapie haben und in Deutschland ist das meist eher so in Richtung besser sp&#228;t als nie, brauchen auch mal jemanden, der sagt, so schlimm ist es eben nicht, es geht auch gut mit Therapie, joggend, schwimmend, skifahrend und vor allem BERUFST&#196;TIG ! Das w&#228;ren Diskussionsans&#228;tze&#8230;&#8230;..</p>
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		<title>Von: Ulli</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=31783#comment-22117</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ulli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:11:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zu dem Konflikit zwischen Sozialwissenschaften und Medizin gesellt sich m.E. zunehmend ein zweiter Konflikt. 

Einer, der sich an den Bruchlinien zwischen angels&#228;chsischer und kontinentaleurop&#228;ischer Ethik festmachen l&#228;sst:
ist ma&#223;geblich (auch: f&#252;r eine Entscheidung, z.B. in der Gesundheitspolitik) der gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Nutzen f&#252;r die Gesamtheit (der sich im Zweifel auch die Interessen Einzelner unterordnen m&#252;ssen), oder sollen Entscheidungen auf Vernunft basieren - und auch Fragen wie Menschenw&#252;rde, Rechte des Einzelnen mit einbeziehen.

Dieser Unterschied wird im Aids-Bereich z.B. deutlich bei den Debatten um &#039;treatment as prevention&#039;: sind die Interessen der Gesamtheit (Zahl der HIV-Neuinfektionen drastisch reduzieren -&#062; alle testen, alle als HIV-Positiv erkannten Personen antiretroviral behandeln, egal ob sie es individuell brauchen oder ben&#246;tigen - oder nicht), oder m&#252;ssen (wie der NAB erfreulicherweise j&#252;ngst wieder betont hat) die Interessen und Bed&#252;rfnisse des Einzelnen im Vordergrund stehen?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dem Konflikit zwischen Sozialwissenschaften und Medizin gesellt sich m.E. zunehmend ein zweiter Konflikt. </p>
<p>Einer, der sich an den Bruchlinien zwischen angels&#228;chsischer und kontinentaleurop&#228;ischer Ethik festmachen l&#228;sst:<br />
ist ma&#223;geblich (auch: f&#252;r eine Entscheidung, z.B. in der Gesundheitspolitik) der gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Nutzen f&#252;r die Gesamtheit (der sich im Zweifel auch die Interessen Einzelner unterordnen m&#252;ssen), oder sollen Entscheidungen auf Vernunft basieren &#8211; und auch Fragen wie Menschenw&#252;rde, Rechte des Einzelnen mit einbeziehen.</p>
<p>Dieser Unterschied wird im Aids-Bereich z.B. deutlich bei den Debatten um &#8218;treatment as prevention&#8216;: sind die Interessen der Gesamtheit (Zahl der HIV-Neuinfektionen drastisch reduzieren -&gt; alle testen, alle als HIV-Positiv erkannten Personen antiretroviral behandeln, egal ob sie es individuell brauchen oder ben&#246;tigen &#8211; oder nicht), oder m&#252;ssen (wie der NAB erfreulicherweise j&#252;ngst wieder betont hat) die Interessen und Bed&#252;rfnisse des Einzelnen im Vordergrund stehen?</p>
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