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	<title>Kommentare zu: Ute Canaris: wie es zur Entstehung des Dachverbands DAH kam (Video)</title>
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	<description>positiv schwul - Leben mit HIV und Aids</description>
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		<title>Von: bruno gmünder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[bruno gmünder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 12:46:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das D&#252;sseldorfer Treffen 1985 im Flughafenhotel war geradezu konspirativ. Es ging um die Ann&#228;herung der bis damals gegr&#252;ndeten Aids-Hilfen, vor allem der DAH, die eine Strukturierung schwuler Interessen versuchte, und andererseits den recht hilflosen Ans&#228;tzen der Bundesregierung, in der Aids-Hysterie einen Handlungsansatz zu finden. F&#252;r die DAH war klar, dass nur durch die staatliche Unterst&#252;tzung sowohl Finanzen als auch Autorit&#228;t gewahrt werden. So wurden f&#252;r das Treffen alle zur Verf&#252;gung stehenden Community-F&#252;rsprecher mobilisiert, um dem Ministerium zu zeigen, dass die DAH der mitten in der Community stehende Partner ist, der damit die Basis und Autorit&#228;t hat, in die Community zur&#252;ck zu wirken.
Steinbach gab damals sein okay und das Geld floss. Die DAH musste sich mit diesem Staatsgeld umorganisieren und ist seither immer von der staatlichen Zuwendung abh&#228;ngig.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das D&#252;sseldorfer Treffen 1985 im Flughafenhotel war geradezu konspirativ. Es ging um die Ann&#228;herung der bis damals gegr&#252;ndeten Aids-Hilfen, vor allem der DAH, die eine Strukturierung schwuler Interessen versuchte, und andererseits den recht hilflosen Ans&#228;tzen der Bundesregierung, in der Aids-Hysterie einen Handlungsansatz zu finden. F&#252;r die DAH war klar, dass nur durch die staatliche Unterst&#252;tzung sowohl Finanzen als auch Autorit&#228;t gewahrt werden. So wurden f&#252;r das Treffen alle zur Verf&#252;gung stehenden Community-F&#252;rsprecher mobilisiert, um dem Ministerium zu zeigen, dass die DAH der mitten in der Community stehende Partner ist, der damit die Basis und Autorit&#228;t hat, in die Community zur&#252;ck zu wirken.<br />
Steinbach gab damals sein okay und das Geld floss. Die DAH musste sich mit diesem Staatsgeld umorganisieren und ist seither immer von der staatlichen Zuwendung abh&#228;ngig.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=6341#comment-6969</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 15:35:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ termabox:
danke f&#252;r das lob :-)
nun, ich bem&#252;he mich wenn interessante anl&#228;sse sind, ab und an im rechten augenblick die kamera dabei zu haben ... auch, um aids-geschichte(n) zu dokumentieren ...
und ich verspreche - es geht weiter, es folgen noch weitere videos ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ termabox:<br />
danke f&#252;r das lob 🙂<br />
nun, ich bem&#252;he mich wenn interessante anl&#228;sse sind, ab und an im rechten augenblick die kamera dabei zu haben &#8230; auch, um aids-geschichte(n) zu dokumentieren &#8230;<br />
und ich verspreche &#8211; es geht weiter, es folgen noch weitere videos &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: termabox</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=6341#comment-6968</link>
		<dc:creator><![CDATA[termabox]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 15:19:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=6341#comment-6968</guid>
		<description><![CDATA[Menschen der ersten Stunde des Zeitalters von  AIDS haben schon mehrfach auf diversen Veranstaltungen &#252;ber die Ereignisse dieser ersten Jahre berichtet und den Vorhang dessen gel&#252;ftet, wie Ministerialb&#252;rokratie und Schwule Selbsthilfe den Kontakt zueinander fanden. Ich habe es immer bedauert, dass bisher von diesen Reden keine Schrift-, Ton- oder Videodokumente erhalten blieben.

Fr. Dr. Canaris einen herzlichen Dank f&#252;r ihre Erinnerungen an das politische und gesellschaftliche Klima der Gr&#252;ndungszeit der DAH.

Und Ondamaris einen gro&#223;en Dank, nun endlich einmal O-T&#246;ne dokumentiert und breit zug&#228;nglich gemacht zu haben!

Die reine Wahrheit gibt es nat&#252;rlich nicht und w&#252;rde man alle wesentlichen Beteiligten fragen, entst&#252;nde ein je nach Perspektive in Einzelheiten sicherlich unterschiedliches Bild. Die wesentlichen Fakten stimmen aber in den Berichten von Rita S&#252;&#223;muth und Elisabeth Pott, die ich geh&#246;rt habe, und jetzt Ute Canaris, &#252;berein.

Im Jahrbuch 2007 der Deutschen AIDS-Hilfe berichtet &#252;brigens Gerd Paul &#252;ber die Gr&#252;ndungszeit der DAH, nachzulesen hier http://www.aidshilfe.de/media/de/Jahrbuch%20DAH%2007_08.pdf auf Seiten 7 - 10.

Aber zur&#252;ck von der Historie zur Gegenwart.

Frau Dr. Canaris schildert, wie es anfangs klar um Prim&#228;rpr&#228;vention ging, also die Verhinderung der Ausbreitung von HIV und der Minderung der Infektionszahlen in der Statistik. Die DAH war gezielt als B&#252;ndnispartner f&#252;r die PRIM&#196;R-Pr&#228;vention angesprochen.

Aus Betroffenenperspektive interessiert es mich ebensosehr, zu erfahren, wie die Kooperation zwischen Ministerialb&#252;rokratie und Selbsthilfe sich hinsichtlich der SEKUND&#196;R-Pr&#228;vention  entwickelt hat. Lief die nur zweitrangig nebenher?

Gerade im aktuellen Zeitalter von AIDS, in dem Menschen mit HIV und AIDS eben nicht nur kurz medizinisch und pflegerisch zu versorgen sind, bevor sie schnell versterben, sondern wo sie sehr viele Jahre weiterleben, muss der Sekund&#228;rpr&#228;vention ein neuer, h&#246;herer Stellenwert beigemessen werden. 

Die BZgA kann mit ihren wenigen Personalstellen im AIDS-Bereich offenbar nur die Prim&#228;rpr&#228;vention der Allgemeinbev&#246;lkerung stemmen. 

Laut Ute Canaris sa&#223;en damals als gl&#252;cklicher Umstand die richtigen Menschen an den richtigen Positionen. 
Prim&#228;rpr&#228;vention reicht schon lange nicht mehr. Menschen mit HIV wollen und fordern als ihr Menschenrecht mehr diskriminierungsfreie Teilhabe am Leben!

Wer alles ist da nun in Deutschland f&#252;r die Sekund&#228;rpr&#228;vention - und damit auch die Lebensqualit&#228;t von Menschen mit HIV und AIDS in der Gesellschaft (insbes. um aktiv gegen Diskriminierung, Stigmatisierung vorzugehen) - zust&#228;ndig? Wer alles schreibt sich die Ent-Stigmatisierung und Ent-Diskriminierung nicht nur auf die eigenen Fahnen, sondern besitzt auch den starken Willen, die n&#246;tigen Ressourcen und die politische Macht, jenseits von schnell verschallten Sonntagsreden tats&#228;chlich wirksam dahingehend aktiv zu werden?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen der ersten Stunde des Zeitalters von  AIDS haben schon mehrfach auf diversen Veranstaltungen &#252;ber die Ereignisse dieser ersten Jahre berichtet und den Vorhang dessen gel&#252;ftet, wie Ministerialb&#252;rokratie und Schwule Selbsthilfe den Kontakt zueinander fanden. Ich habe es immer bedauert, dass bisher von diesen Reden keine Schrift-, Ton- oder Videodokumente erhalten blieben.</p>
<p>Fr. Dr. Canaris einen herzlichen Dank f&#252;r ihre Erinnerungen an das politische und gesellschaftliche Klima der Gr&#252;ndungszeit der DAH.</p>
<p>Und Ondamaris einen gro&#223;en Dank, nun endlich einmal O-T&#246;ne dokumentiert und breit zug&#228;nglich gemacht zu haben!</p>
<p>Die reine Wahrheit gibt es nat&#252;rlich nicht und w&#252;rde man alle wesentlichen Beteiligten fragen, entst&#252;nde ein je nach Perspektive in Einzelheiten sicherlich unterschiedliches Bild. Die wesentlichen Fakten stimmen aber in den Berichten von Rita S&#252;&#223;muth und Elisabeth Pott, die ich geh&#246;rt habe, und jetzt Ute Canaris, &#252;berein.</p>
<p>Im Jahrbuch 2007 der Deutschen AIDS-Hilfe berichtet &#252;brigens Gerd Paul &#252;ber die Gr&#252;ndungszeit der DAH, nachzulesen hier <a href="http://www.aidshilfe.de/media/de/Jahrbuch%20DAH%2007_08.pdf" rel="nofollow">http://www.aidshilfe.de/media/de/Jahrbuch%20DAH%2007_08.pdf</a> auf Seiten 7 &#8211; 10.</p>
<p>Aber zur&#252;ck von der Historie zur Gegenwart.</p>
<p>Frau Dr. Canaris schildert, wie es anfangs klar um Prim&#228;rpr&#228;vention ging, also die Verhinderung der Ausbreitung von HIV und der Minderung der Infektionszahlen in der Statistik. Die DAH war gezielt als B&#252;ndnispartner f&#252;r die PRIM&#196;R-Pr&#228;vention angesprochen.</p>
<p>Aus Betroffenenperspektive interessiert es mich ebensosehr, zu erfahren, wie die Kooperation zwischen Ministerialb&#252;rokratie und Selbsthilfe sich hinsichtlich der SEKUND&#196;R-Pr&#228;vention  entwickelt hat. Lief die nur zweitrangig nebenher?</p>
<p>Gerade im aktuellen Zeitalter von AIDS, in dem Menschen mit HIV und AIDS eben nicht nur kurz medizinisch und pflegerisch zu versorgen sind, bevor sie schnell versterben, sondern wo sie sehr viele Jahre weiterleben, muss der Sekund&#228;rpr&#228;vention ein neuer, h&#246;herer Stellenwert beigemessen werden. </p>
<p>Die BZgA kann mit ihren wenigen Personalstellen im AIDS-Bereich offenbar nur die Prim&#228;rpr&#228;vention der Allgemeinbev&#246;lkerung stemmen. </p>
<p>Laut Ute Canaris sa&#223;en damals als gl&#252;cklicher Umstand die richtigen Menschen an den richtigen Positionen.<br />
Prim&#228;rpr&#228;vention reicht schon lange nicht mehr. Menschen mit HIV wollen und fordern als ihr Menschenrecht mehr diskriminierungsfreie Teilhabe am Leben!</p>
<p>Wer alles ist da nun in Deutschland f&#252;r die Sekund&#228;rpr&#228;vention &#8211; und damit auch die Lebensqualit&#228;t von Menschen mit HIV und AIDS in der Gesellschaft (insbes. um aktiv gegen Diskriminierung, Stigmatisierung vorzugehen) &#8211; zust&#228;ndig? Wer alles schreibt sich die Ent-Stigmatisierung und Ent-Diskriminierung nicht nur auf die eigenen Fahnen, sondern besitzt auch den starken Willen, die n&#246;tigen Ressourcen und die politische Macht, jenseits von schnell verschallten Sonntagsreden tats&#228;chlich wirksam dahingehend aktiv zu werden?</p>
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