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	<title>Kommentare zu: Demonstration gegen homophobe Gewalt (akt.2)</title>
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	<description>positiv schwul - Leben mit HIV und Aids</description>
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		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7130</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 21:24:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ TheGayDisssenter:
die problematik homophobie oder konkreter antischwule gewaltattacken in lokale csds einzubeziehen finde ich einen guten vorschlag - der zudem auch dazu beitragen k&#246;nnte, nicht nur dem thema mehr &#246;ffenrlichkeit zu geben, sondern auch den csds weider mehr inhalt zu geben ...
w&#228;re spannend zu h&#246;ren, wie zb der klust auf den vorschlag reagiert ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ TheGayDisssenter:<br />
die problematik homophobie oder konkreter antischwule gewaltattacken in lokale csds einzubeziehen finde ich einen guten vorschlag &#8211; der zudem auch dazu beitragen k&#246;nnte, nicht nur dem thema mehr &#246;ffenrlichkeit zu geben, sondern auch den csds weider mehr inhalt zu geben &#8230;<br />
w&#228;re spannend zu h&#246;ren, wie zb der klust auf den vorschlag reagiert &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans-Detlev v. Kirchbach</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7128</link>
		<dc:creator><![CDATA[Hans-Detlev v. Kirchbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 20:32:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[An dem Sch&#252;lerzeitungsartikel w&#228;re ich in der Tat auch interessiert. Insbesondere im Hinblick auf &quot;verst&#246;rte Reaktion der Lehrer&quot;. Zu meiner Sch&#252;lerzeitungszeit (vor achduschreck ca. 40 Jahren, im christlichen Internat, danach unverz&#252;glich aus der Kirche ausgetreten) erzeugten &quot;solche Schweinsthemen&quot; stets so etwas &#196;hnliches wie den Untergang des Abendlandes, aber um 68 haben sich auch die 15j&#228;hrigen nicht mehr so viel sagen lassen. Nun, interessanter aber als Opas nostalgische Reminiszenzen sind nat&#252;rlich die aktuellen Aktivit&#228;ten der engagierten Jugend, die es anscheinend auch noch gibt. Also la&#223; uns mal lesen, Kollege &quot;der toby&quot;.-
Noch etwas ernsthafter m&#246;chte ich allerdings den hier teilweise kritisierten Redner der Linkspartei auf der Kundgebung vom letzten Samstag ein bi&#223;chen wenigstens verteidigen. Ich habe nicht den Eindruck, da&#223; die Linke das Thema &quot;schwulenfeindliche Motivation&quot; und deren sozusagen klientelsoziologische Hintergr&#252;nde wegdr&#252;cken will.  Der Abgeordnete Liebich hat sich nur, und da stimme ich im Prinzip vollkommen &#252;berein, gegen ethnizistische Vorabverd&#228;chtigungen gewandt, bevor &#252;berhaupt die konkreten Tatermittlungen zu beweisf&#228;higen Ergebnissen gef&#252;hrt haben. 

Zitat: &quot;Zu Recht wird hier ein aktives Handeln der Politik eingefordert.  Aber die Antwort kann nicht sein, sich pauschal gegen Berliner einer bestimmten Herkunft oder sozialen Klasse zu wenden. 
Denn f&#252;r die Opfer eines &#220;bergriffs ist es egal, ob Gewalt von arabischen, osteurop&#228;ischen oder deutschen T&#228;tern ausge&#252;bt wird, sie ist niemals und nirgendwo von niemanden zu tolerieren.&quot; 

Mehr kann man auf dem gegenw&#228;rtigen Stand der &quot;Erkenntnisse&quot; eigentlich vorerst nicht sagen. Das Problem, da&#223; in jugendlichen Migrantenmilieus mehrheitlich Anschauungen zu - im weitesten Sinne- genderpolitischen Themen anzutreffen sind, die unsereiner zu Recht als Regression hinter einen eigentlich schon f&#252;r erreicht gehaltenen aufgek&#228;rten Minimalkonsens empfindet, ist gleichwohl nicht zu ignorieren, und ich hatte in meinem ersten Beitrag ja auch beispielhaft auf die Studie der Universit&#228;t Kiel aus dem Jahre 2004 verwiesen. Ich selber habe vor etwa 15 Jahren in meiner Herkunftsstadt Kassel anl&#228;&#223;lich eines &quot;documenta&quot;-Besuches den &#220;berfall einer kn&#252;ppelbewaffneten Rotte von Jugendlichen auf einen stadtbekannten Schwulentreffpunkt  in der N&#228;he meiner ehemaligen Schule mitbekommen; da zwei oder drei Beteiligte von der &#252;ber Notrufs&#228;ule alarmierten Polizei gefa&#223;t wurden, stellte sich in der Tat heraus, da&#223; diese einen  &quot;Migrationshintergrund&quot; aufwiesen. Auch aus solchen Einzelerfahrungen allerdings l&#228;&#223;t sich nicht ein f&#252;r jeden Fall g&#252;ltiger genereller R&#252;ckschlu&#223; ziehen. Ob also und in welcher konkreten Hinsicht es zwischen dieser generellen Problematik und den einzelnen antischwulen / antilesbischen Straf-und Gewalttaten der letzten Monate in Berlin einen auch anhand Tatnachweisen verifizier-und personalisierbaren Kontext gibt, wird mithin erst einmal abzuwarten bleiben.- 
Hier in K&#246;ln habe ich mich in den letzten Tagen im Hinblick auf ein paar journalistische Projekte zum 40. Jubeljahr der Strafrechtsreform von 1969 und des Christopher Street Days u.a. beim &quot;Checkpoint&quot; erkundigt, ob es in der hiesigen Szene Informationen &#252;ber &#228;hnliche Vorf&#228;lle  innerhalb der letzten 1-2 Jahre gibt. Anscheinend aber nicht. Berlin ist vielleicht auch ein anderes, h&#228;rteres Pflaster als das rheinische Millionendorf mit Karneval und &quot;rosa Sitzung&quot;, wo der Gipfelpunkt offener Schwulenfeindlichkeit &#252;blicherweise vom Hausherrn der Bahnhofskapelle, alias K&#246;lner Dom, verbalisiert wird.  Aber diesen Herrn haben wir ja von Euch lieben Berlinern geerbt. -  Na - w&#228;rmsten Dank.-]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An dem Sch&#252;lerzeitungsartikel w&#228;re ich in der Tat auch interessiert. Insbesondere im Hinblick auf &#8222;verst&#246;rte Reaktion der Lehrer&#8220;. Zu meiner Sch&#252;lerzeitungszeit (vor achduschreck ca. 40 Jahren, im christlichen Internat, danach unverz&#252;glich aus der Kirche ausgetreten) erzeugten &#8222;solche Schweinsthemen&#8220; stets so etwas &#196;hnliches wie den Untergang des Abendlandes, aber um 68 haben sich auch die 15j&#228;hrigen nicht mehr so viel sagen lassen. Nun, interessanter aber als Opas nostalgische Reminiszenzen sind nat&#252;rlich die aktuellen Aktivit&#228;ten der engagierten Jugend, die es anscheinend auch noch gibt. Also la&#223; uns mal lesen, Kollege &#8222;der toby&#8220;.-<br />
Noch etwas ernsthafter m&#246;chte ich allerdings den hier teilweise kritisierten Redner der Linkspartei auf der Kundgebung vom letzten Samstag ein bi&#223;chen wenigstens verteidigen. Ich habe nicht den Eindruck, da&#223; die Linke das Thema &#8222;schwulenfeindliche Motivation&#8220; und deren sozusagen klientelsoziologische Hintergr&#252;nde wegdr&#252;cken will.  Der Abgeordnete Liebich hat sich nur, und da stimme ich im Prinzip vollkommen &#252;berein, gegen ethnizistische Vorabverd&#228;chtigungen gewandt, bevor &#252;berhaupt die konkreten Tatermittlungen zu beweisf&#228;higen Ergebnissen gef&#252;hrt haben. </p>
<p>Zitat: &#8222;Zu Recht wird hier ein aktives Handeln der Politik eingefordert.  Aber die Antwort kann nicht sein, sich pauschal gegen Berliner einer bestimmten Herkunft oder sozialen Klasse zu wenden.<br />
Denn f&#252;r die Opfer eines &#220;bergriffs ist es egal, ob Gewalt von arabischen, osteurop&#228;ischen oder deutschen T&#228;tern ausge&#252;bt wird, sie ist niemals und nirgendwo von niemanden zu tolerieren.&#8220; </p>
<p>Mehr kann man auf dem gegenw&#228;rtigen Stand der &#8222;Erkenntnisse&#8220; eigentlich vorerst nicht sagen. Das Problem, da&#223; in jugendlichen Migrantenmilieus mehrheitlich Anschauungen zu &#8211; im weitesten Sinne- genderpolitischen Themen anzutreffen sind, die unsereiner zu Recht als Regression hinter einen eigentlich schon f&#252;r erreicht gehaltenen aufgek&#228;rten Minimalkonsens empfindet, ist gleichwohl nicht zu ignorieren, und ich hatte in meinem ersten Beitrag ja auch beispielhaft auf die Studie der Universit&#228;t Kiel aus dem Jahre 2004 verwiesen. Ich selber habe vor etwa 15 Jahren in meiner Herkunftsstadt Kassel anl&#228;&#223;lich eines &#8222;documenta&#8220;-Besuches den &#220;berfall einer kn&#252;ppelbewaffneten Rotte von Jugendlichen auf einen stadtbekannten Schwulentreffpunkt  in der N&#228;he meiner ehemaligen Schule mitbekommen; da zwei oder drei Beteiligte von der &#252;ber Notrufs&#228;ule alarmierten Polizei gefa&#223;t wurden, stellte sich in der Tat heraus, da&#223; diese einen  &#8222;Migrationshintergrund&#8220; aufwiesen. Auch aus solchen Einzelerfahrungen allerdings l&#228;&#223;t sich nicht ein f&#252;r jeden Fall g&#252;ltiger genereller R&#252;ckschlu&#223; ziehen. Ob also und in welcher konkreten Hinsicht es zwischen dieser generellen Problematik und den einzelnen antischwulen / antilesbischen Straf-und Gewalttaten der letzten Monate in Berlin einen auch anhand Tatnachweisen verifizier-und personalisierbaren Kontext gibt, wird mithin erst einmal abzuwarten bleiben.-<br />
Hier in K&#246;ln habe ich mich in den letzten Tagen im Hinblick auf ein paar journalistische Projekte zum 40. Jubeljahr der Strafrechtsreform von 1969 und des Christopher Street Days u.a. beim &#8222;Checkpoint&#8220; erkundigt, ob es in der hiesigen Szene Informationen &#252;ber &#228;hnliche Vorf&#228;lle  innerhalb der letzten 1-2 Jahre gibt. Anscheinend aber nicht. Berlin ist vielleicht auch ein anderes, h&#228;rteres Pflaster als das rheinische Millionendorf mit Karneval und &#8222;rosa Sitzung&#8220;, wo der Gipfelpunkt offener Schwulenfeindlichkeit &#252;blicherweise vom Hausherrn der Bahnhofskapelle, alias K&#246;lner Dom, verbalisiert wird.  Aber diesen Herrn haben wir ja von Euch lieben Berlinern geerbt. &#8211;  Na &#8211; w&#228;rmsten Dank.-</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: TheGayDissenter</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7129</link>
		<dc:creator><![CDATA[TheGayDissenter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 20:09:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7129</guid>
		<description><![CDATA[@ ondamaris:

Zum Thema Mahnwache: 

Die Bielefelder haben, wenn ich recht erinnere, genug &#246;rtlichen Anla&#223; f&#252;r Mahnwachen.

Wie w&#228;re es, gewisse, von schwulen Menschen zahlreich besuchte, in vielen St&#228;dten stattfindende Veranstaltungen in Mahnwachen umzufunktionieren - vielleicht nur teilweise, vielleicht nicht unter dieser Bezeichnung? Ich denke an die CSDs.

@ Hans-Detlev v. Kirchbach:

&quot;Anscheinend aber nicht.&quot;

Der Schein tr&#252;gt. Nur exemplarisch:
http://stevenmilverton.com/2008/05/28/schwule-sind-doch-auch-menschen/]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ ondamaris:</p>
<p>Zum Thema Mahnwache: </p>
<p>Die Bielefelder haben, wenn ich recht erinnere, genug &#246;rtlichen Anla&#223; f&#252;r Mahnwachen.</p>
<p>Wie w&#228;re es, gewisse, von schwulen Menschen zahlreich besuchte, in vielen St&#228;dten stattfindende Veranstaltungen in Mahnwachen umzufunktionieren &#8211; vielleicht nur teilweise, vielleicht nicht unter dieser Bezeichnung? Ich denke an die CSDs.</p>
<p>@ Hans-Detlev v. Kirchbach:</p>
<p>&#8222;Anscheinend aber nicht.&#8220;</p>
<p>Der Schein tr&#252;gt. Nur exemplarisch:<br />
<a href="http://stevenmilverton.com/2008/05/28/schwule-sind-doch-auch-menschen/" rel="nofollow">http://stevenmilverton.com/2008/05/28/schwule-sind-doch-auch-menschen/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7108</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 22:35:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@der toby:
nun, eine mahnwache hat (in diesen f&#228;llen) ja zun&#228;chst einen aktuellen anlass. zumindest stellt sich mir in erster n&#228;herung die frage, was soll bielefelder (oder bad cannstadter) homos bewegen zu einer mahnwache zu gehen, weil in sch&#246;neberg ein schwuler zusammengeschalgen wurde? ich bef&#252;rchte die resonanz w&#228;re leider gering ...

dein sch&#252;lerzeitungs-artikel: ist der im netz? mich w&#252;rde interessieren, in wiefern waren die reaktionen &#039;verst&#246;rt? 

ja - das mag sich dieser tage (erneut und immer wieder) als irrtum erweisen, dass schwule und lesben in dieser gesellschaft vollkommen integriert sind ...
vielleicht ist es eine der wirkungen solcher mahnwachen (und perfiderweise der ihnen zugrunde liegenden attacken), aufzuzeigen, dass das ein modernes m&#228;rchen ist]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@der toby:<br />
nun, eine mahnwache hat (in diesen f&#228;llen) ja zun&#228;chst einen aktuellen anlass. zumindest stellt sich mir in erster n&#228;herung die frage, was soll bielefelder (oder bad cannstadter) homos bewegen zu einer mahnwache zu gehen, weil in sch&#246;neberg ein schwuler zusammengeschalgen wurde? ich bef&#252;rchte die resonanz w&#228;re leider gering &#8230;</p>
<p>dein sch&#252;lerzeitungs-artikel: ist der im netz? mich w&#252;rde interessieren, in wiefern waren die reaktionen &#8218;verst&#246;rt? </p>
<p>ja &#8211; das mag sich dieser tage (erneut und immer wieder) als irrtum erweisen, dass schwule und lesben in dieser gesellschaft vollkommen integriert sind &#8230;<br />
vielleicht ist es eine der wirkungen solcher mahnwachen (und perfiderweise der ihnen zugrunde liegenden attacken), aufzuzeigen, dass das ein modernes m&#228;rchen ist</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der toby</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7105</link>
		<dc:creator><![CDATA[der toby]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 22:24:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Mahnwache, dies m&#252;sste meiner Meinung nach in mehreren St&#228;dten gleichzeitig gesehen, damit es mehr in das &#246;ffentliche Bewusstsein r&#252;ckt. Leider ist homophobe Gewalt nun wirklich kein Thema in den Massenmedien und damit auch kaum in der &#214;ffentlichkeit.  

F&#252;r unsere Sch&#252;lerzeitung habe ich k&#252;rzlich einen Artikel verfasst. Die verst&#246;rte Reaktion sowohl der Lehrer als auch einiger Sch&#252;ler hat mich sehr &#252;berrascht - das Dossier der Ausgabe soll &quot;Toleranz&quot; hei&#223;en. Das ist bezeichnend. Ich vermute, das viele Homosexuelle uns bereits als vollkommen integriert in die Gesellschaft halten. Und die Masse der Bev&#246;lkerung scheint das auch zu glauben. Das sollte sich &#228;ndern.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Mahnwache, dies m&#252;sste meiner Meinung nach in mehreren St&#228;dten gleichzeitig gesehen, damit es mehr in das &#246;ffentliche Bewusstsein r&#252;ckt. Leider ist homophobe Gewalt nun wirklich kein Thema in den Massenmedien und damit auch kaum in der &#214;ffentlichkeit.  </p>
<p>F&#252;r unsere Sch&#252;lerzeitung habe ich k&#252;rzlich einen Artikel verfasst. Die verst&#246;rte Reaktion sowohl der Lehrer als auch einiger Sch&#252;ler hat mich sehr &#252;berrascht &#8211; das Dossier der Ausgabe soll &#8222;Toleranz&#8220; hei&#223;en. Das ist bezeichnend. Ich vermute, das viele Homosexuelle uns bereits als vollkommen integriert in die Gesellschaft halten. Und die Masse der Bev&#246;lkerung scheint das auch zu glauben. Das sollte sich &#228;ndern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TheGayDissenter</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7097</link>
		<dc:creator><![CDATA[TheGayDissenter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 14:32:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7097</guid>
		<description><![CDATA[@ ondamaris:

Wenn es denn so w&#228;re

&quot;politiker [...], die darauf dr&#228;ngen, gewalt nicht als ethnisches problem zu begreifen, sondern gegen jegliche form von gewalt vorzugehen&quot;

w&#252;rde ich sofort Ruhe geben. Aber der von mir namentlich genannte Politiker erweckt nachhaltig den Eindruck, dass Angeh&#246;rige einer bestimmte Bev&#246;lkerungsgruppe von vornherein als m&#246;gliche T&#228;ter, zumindest als schuldhaft handelnde T&#228;ter ausgeschlossen werden sollen. 

Ich halte das f&#252;r einen grundfalschen Ansatz und m&#246;chte, etwas weiter ausholend, an einem Beispiel verdeutlichen, wohin das f&#252;hrt.

Im Oktober 2008 haben in K&#246;ln vier M&#228;nner in einer Stra&#223;enbahn Fahrg&#228;ste anp&#246;bel, bedroht und schlie&#223;lich sogar angegriffen. Einem Justizbeamten, der zuf&#228;llig in der Bahn sa&#223; und eingreifen wollte, brachen sie durch einen Schlag ins Gesicht die Nase.

Zwar versuchten mehrere Fahrg&#228;ste zu schlichten und noch schlimmeres zu verh&#252;ten, die Polizei wurde &#252;ber mehrere Hands verst&#228;ndigt, aber den T&#228;tern gelang dennoch die Flucht. Die Personenbeschreibungen reichten nicht aus, um die T&#228;ter zu identifizieren.

Es gab Seitens der Polizei nur die &#252;bliche Erw&#228;hnung im Polizeibericht. Und das, obwohl der Tathergang durch die &#220;berwachungskameras in der Stra&#223;enbahn aufgezeichnet wurde und die Gesichter der T&#228;ter auf den Videos eindeutig zu erkennen waren.

Vier Monate sp&#228;ter erfuhr die Ortspresse, dass es diese Aufzeichnungen gab. Pl&#246;tzlich ver&#246;ffentlichte die Polizei Fandungsfotos und innerhalb weniger Stunden waren die T&#228;ter aufgrund von Hinweisen aus der Bev&#246;lkerung gefasst. Zun&#228;chst redete sich die Polizei, gefragt, warum die Fotos nicht eher ver&#246;ffentlicht wurden, mit ermittlungstaktischen Ma&#223;nahmen heraus. Erst als die Medien und eine Vielzahl von Leserbriefschreibern und &#246;rtlichen Bloggern Druck machten, erkl&#228;rte die Polizei, man habe die Fotos nicht ver&#246;ffentlicht, weil aus dem Aussehen der T&#228;ter jeder schlie&#223;en k&#246;nne, dass es sich um Menschen mit Migrationshintergrund handele. Man h&#228;tte eine pauschale Vorverurteilung einer ganzen Bev&#246;lkerungsgruppe verhindern wollen.

Im Klartext hei&#223;t das, dass die Polizei aus abwegiger Motivation die Aufkl&#228;rung einer Straftat verschleppt und die Opfer &#252;ber vier Monate daran gehindert hat, zivilrechtliche gegen die T&#228;ter vorzugehen. Hier werden die Interessen der T&#228;ter f&#252;r schutzw&#252;rdiger erachtet, als die der Opfer. 

In Berlin scheint &#228;hnlich gedacht zu werden. Es ist zwar richtig, einer pauschen Vorverurteilung einer ganzen Bev&#246;lkerungsgruppe als m&#246;gliche T&#228;ter entgegenzutreten und es gibt auch selten einen Grund, mitzuteilen, ob der T&#228;ter einer bestimmten Bev&#246;lkerungsgruppe angeh&#246;rt und ggf welcher. Es gibt aber genau so wenig einen Grund, &#252;ber eine bestimmte Bev&#246;lkerungsgruppe einen Schutzschirm aufzuspannen, wie es einige der Akteure in Berlin tun. Das ist T&#228;terschutz! Und, um die Sache auf den Punkt zu bringen: Wer meint, die Interessen einer Bev&#246;lkerungsgruppe aus sachfremden Erw&#228;gungen &#252;ber die einer anderen zu stellen, und der von mir erw&#228;hnte Lokalpolitiker macht genau das, betreibt geistige Brandstiftung; er macht sich zum Mitt&#228;ter.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ ondamaris:</p>
<p>Wenn es denn so w&#228;re</p>
<p>&#8222;politiker [&#8230;], die darauf dr&#228;ngen, gewalt nicht als ethnisches problem zu begreifen, sondern gegen jegliche form von gewalt vorzugehen&#8220;</p>
<p>w&#252;rde ich sofort Ruhe geben. Aber der von mir namentlich genannte Politiker erweckt nachhaltig den Eindruck, dass Angeh&#246;rige einer bestimmte Bev&#246;lkerungsgruppe von vornherein als m&#246;gliche T&#228;ter, zumindest als schuldhaft handelnde T&#228;ter ausgeschlossen werden sollen. </p>
<p>Ich halte das f&#252;r einen grundfalschen Ansatz und m&#246;chte, etwas weiter ausholend, an einem Beispiel verdeutlichen, wohin das f&#252;hrt.</p>
<p>Im Oktober 2008 haben in K&#246;ln vier M&#228;nner in einer Stra&#223;enbahn Fahrg&#228;ste anp&#246;bel, bedroht und schlie&#223;lich sogar angegriffen. Einem Justizbeamten, der zuf&#228;llig in der Bahn sa&#223; und eingreifen wollte, brachen sie durch einen Schlag ins Gesicht die Nase.</p>
<p>Zwar versuchten mehrere Fahrg&#228;ste zu schlichten und noch schlimmeres zu verh&#252;ten, die Polizei wurde &#252;ber mehrere Hands verst&#228;ndigt, aber den T&#228;tern gelang dennoch die Flucht. Die Personenbeschreibungen reichten nicht aus, um die T&#228;ter zu identifizieren.</p>
<p>Es gab Seitens der Polizei nur die &#252;bliche Erw&#228;hnung im Polizeibericht. Und das, obwohl der Tathergang durch die &#220;berwachungskameras in der Stra&#223;enbahn aufgezeichnet wurde und die Gesichter der T&#228;ter auf den Videos eindeutig zu erkennen waren.</p>
<p>Vier Monate sp&#228;ter erfuhr die Ortspresse, dass es diese Aufzeichnungen gab. Pl&#246;tzlich ver&#246;ffentlichte die Polizei Fandungsfotos und innerhalb weniger Stunden waren die T&#228;ter aufgrund von Hinweisen aus der Bev&#246;lkerung gefasst. Zun&#228;chst redete sich die Polizei, gefragt, warum die Fotos nicht eher ver&#246;ffentlicht wurden, mit ermittlungstaktischen Ma&#223;nahmen heraus. Erst als die Medien und eine Vielzahl von Leserbriefschreibern und &#246;rtlichen Bloggern Druck machten, erkl&#228;rte die Polizei, man habe die Fotos nicht ver&#246;ffentlicht, weil aus dem Aussehen der T&#228;ter jeder schlie&#223;en k&#246;nne, dass es sich um Menschen mit Migrationshintergrund handele. Man h&#228;tte eine pauschale Vorverurteilung einer ganzen Bev&#246;lkerungsgruppe verhindern wollen.</p>
<p>Im Klartext hei&#223;t das, dass die Polizei aus abwegiger Motivation die Aufkl&#228;rung einer Straftat verschleppt und die Opfer &#252;ber vier Monate daran gehindert hat, zivilrechtliche gegen die T&#228;ter vorzugehen. Hier werden die Interessen der T&#228;ter f&#252;r schutzw&#252;rdiger erachtet, als die der Opfer. </p>
<p>In Berlin scheint &#228;hnlich gedacht zu werden. Es ist zwar richtig, einer pauschen Vorverurteilung einer ganzen Bev&#246;lkerungsgruppe als m&#246;gliche T&#228;ter entgegenzutreten und es gibt auch selten einen Grund, mitzuteilen, ob der T&#228;ter einer bestimmten Bev&#246;lkerungsgruppe angeh&#246;rt und ggf welcher. Es gibt aber genau so wenig einen Grund, &#252;ber eine bestimmte Bev&#246;lkerungsgruppe einen Schutzschirm aufzuspannen, wie es einige der Akteure in Berlin tun. Das ist T&#228;terschutz! Und, um die Sache auf den Punkt zu bringen: Wer meint, die Interessen einer Bev&#246;lkerungsgruppe aus sachfremden Erw&#228;gungen &#252;ber die einer anderen zu stellen, und der von mir erw&#228;hnte Lokalpolitiker macht genau das, betreibt geistige Brandstiftung; er macht sich zum Mitt&#228;ter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7091</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 11:18:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7091</guid>
		<description><![CDATA[@ TheGayDissenter:
&quot;kurzfristig auch andere Ma&#223;nahmen ergriffen werden m&#252;ssen&quot; - da stimmen wir &#252;berein :-)

dass &quot;die linke druck auf die polizei und die szene aus&#252;bt schwulenfeindliche gewalt totzuschweigen&quot; - nun das w&#252;rde mich erstaunen wenn dem so w&#228;re. was ich wahrnehme ist dass es politiker gibt, die darauf dr&#228;ngen, gewalt nicht als ethnisches problem zu begreifen, sondern gegen jegliche form von gewalt vorzugehen - ein ansatz, den ich verst&#228;ndlich finde

was die zusammenarbeit angeht, nun die gibt es auch in berlin l&#228;ngst, zwischen polizei, dem dortigen extra-ansprechpartner f&#252;r homo-belange, schwulengruppen und dem antigewaltprojekt. die &#246;ffentlichkeitsarbeit k&#246;nnte da sicher verbessert werden, vielleicht k&#246;nnen die londoner erfahrungen da hilfreich sein.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ TheGayDissenter:<br />
&#8222;kurzfristig auch andere Ma&#223;nahmen ergriffen werden m&#252;ssen&#8220; &#8211; da stimmen wir &#252;berein 🙂</p>
<p>dass &#8222;die linke druck auf die polizei und die szene aus&#252;bt schwulenfeindliche gewalt totzuschweigen&#8220; &#8211; nun das w&#252;rde mich erstaunen wenn dem so w&#228;re. was ich wahrnehme ist dass es politiker gibt, die darauf dr&#228;ngen, gewalt nicht als ethnisches problem zu begreifen, sondern gegen jegliche form von gewalt vorzugehen &#8211; ein ansatz, den ich verst&#228;ndlich finde</p>
<p>was die zusammenarbeit angeht, nun die gibt es auch in berlin l&#228;ngst, zwischen polizei, dem dortigen extra-ansprechpartner f&#252;r homo-belange, schwulengruppen und dem antigewaltprojekt. die &#246;ffentlichkeitsarbeit k&#246;nnte da sicher verbessert werden, vielleicht k&#246;nnen die londoner erfahrungen da hilfreich sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TheGayDissenter</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7089</link>
		<dc:creator><![CDATA[TheGayDissenter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 09:52:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7089</guid>
		<description><![CDATA[@ ondamaris:

Von einem Zeichen des Scheiterns schrieb ich nicht. Im meine jedoch, dass all die vielen Konzepte offenbar nicht die erhoffte Wirkung erzielen und deshalb kurzfristig auch andere Ma&#223;nahmen ergriffen werden m&#252;ssen. Die Ursachenforschung sollte nicht die Akutbehandlung verhindern.

Eine Pr&#252;fbitte (an die Polizei) ist mir einfach zu wenig. Die Polizeibeh&#246;rden sind schlicht und erfreifend anzuweisen (!) t&#228;tig zu werden. Im &#220;brigen steht diese Bitte im Gegensatz zu den &#196;u&#223;erungen des dortigen Landesvorsitzenden der Partei &quot;Die Linke&quot;.

Die Verh&#228;ltnisse in NRW sind mir wohlbekannt. Deshalb schrieb ich ja in meinem ersten Kommentar &quot;dort wie hier&quot;. Es n&#252;tzt doch nichts, wenn jetzt die (Lokal)Politik in Berlin sich ersch&#252;ttert zeigt und gleichzeitig im Bundestag in Zusammenhang mit dem Opferentsch&#228;digungsgesetz Politiker der gleichen Parteien der Ansicht sind, schwule Partnerschaften seien weniger Wert als verschiedengeschlechtliche. Will sagen: Die Gleichstellungsbem&#252;hungen in Berlin werden &#252;berlagert vom Stillstand, teilweise sogar R&#252;ckschritt, auf Bundesebene und anderen Bundesl&#228;ndern.

Der Regierende B&#252;rgermeister muss mit niemandem durch das Brandenburger Tor gehen. Ich ziehe jedoch meine Schl&#252;sse daraus, mit wem er dort umherspaziert. Mir w&#252;rde es &#252;brigens gen&#252;gen, wenn er seine Politik an grundlegenden Frage der Menschenrechte ausrichtete.

F&#252;r Vorschl&#228;ge halten wir uns im Bund und den L&#228;ndern ein paar tausend hochbezahlte Politiker und haben oberste Bundes- und Landesbeh&#246;rden, die sich damit besch&#228;fitgen sollten. Als Sofortma&#223;nahme liegt auf der Hand: 

- Dauerhafter Polizeieinsatz (nicht unbedingt uniformiert) an den neuralgischen Punkten. 
- Sichtbarmachen von Ermittlungsma&#223;nahmen. Dazu eine Anmerkung: In London und anderen britschen Gro&#223;st&#228;dten sind, sicher hat es dazu eines langen Lernprozesses bedurft, die Strafverfolgungsbeh&#246;rden zu der (zutreffenden) Ansicht gelangt, dass es eine wichtige vertrauensbildende Ma&#223;nahme ist, die zwar Straftaten nicht verhindern, aber deren Aufkl&#228;rung erheblich erleichtern kann, wenn Opfer, &#039;schwule Szene&#039; und Polizei/Staatsanwaltschaft bei der Verbrechensaufkl&#228;rung zusammenarbeiten. W&#228;hrend, so scheint es aus der Ferne, in Berlin zun&#228;chst einmal verk&#252;ndet wird, es werde sorgf&#228;ltig gepr&#252;ft, ob das Verbrechen einen schwulenfeindlichen Hintergrund haben k&#246;nne (und Herr Lederer von Die Linke hat ja deutlich gemacht, dass diese Pr&#252;fund m&#246;glichst negativ ausfallen sollte), vertritt in GB die Polizei bei dem Vorliegen von entsprechenden Anhaltspunkten (zB sexuelle Identit&#228;t des Opfer, &#214;rtlichkeit) deutlich die Auffassung, es sei bis zum Beweis des Gegenteils von einem schwulenfeindlichen &#220;bergriff auszugehen und geht mit dieser Haltung aktiv in die &#214;ffentlichkeit. Gerade in der &#214;ffentlichkeitsarbeit, sprich Einbindung der Bev&#246;lkerung in Ermittlungsma&#223;nahmen hat die britische Polizei in den letzten Jahren gro&#223;e und beachtliche Erfolge vorzuweisen. Das f&#252;hrt dazu, dass die Allgemein&#246;ffentlichkeit erf&#228;hrt, dass die Polizei solche Verbrechen sehr ernst nimmt (ein sehr wirksame Methode der Verbrechensvorbeugung) und in der Szene das Vertrauen zu den Ermittlungsbeh&#246;rden zunimmt und eventuelle Beobachtungen und andere sachdienliche Informationen den Beh&#246;rden mitgeteilt werden. In Berlin hingegen wird auf die Polizei und die Szene von Seiten f&#252;hrender Politiker der Fraktion &quot;Die Linke&quot; Druck ausge&#252;bt, das Thema schwulenfeindliche Gewalt totzuschweigen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ ondamaris:</p>
<p>Von einem Zeichen des Scheiterns schrieb ich nicht. Im meine jedoch, dass all die vielen Konzepte offenbar nicht die erhoffte Wirkung erzielen und deshalb kurzfristig auch andere Ma&#223;nahmen ergriffen werden m&#252;ssen. Die Ursachenforschung sollte nicht die Akutbehandlung verhindern.</p>
<p>Eine Pr&#252;fbitte (an die Polizei) ist mir einfach zu wenig. Die Polizeibeh&#246;rden sind schlicht und erfreifend anzuweisen (!) t&#228;tig zu werden. Im &#220;brigen steht diese Bitte im Gegensatz zu den &#196;u&#223;erungen des dortigen Landesvorsitzenden der Partei &#8222;Die Linke&#8220;.</p>
<p>Die Verh&#228;ltnisse in NRW sind mir wohlbekannt. Deshalb schrieb ich ja in meinem ersten Kommentar &#8222;dort wie hier&#8220;. Es n&#252;tzt doch nichts, wenn jetzt die (Lokal)Politik in Berlin sich ersch&#252;ttert zeigt und gleichzeitig im Bundestag in Zusammenhang mit dem Opferentsch&#228;digungsgesetz Politiker der gleichen Parteien der Ansicht sind, schwule Partnerschaften seien weniger Wert als verschiedengeschlechtliche. Will sagen: Die Gleichstellungsbem&#252;hungen in Berlin werden &#252;berlagert vom Stillstand, teilweise sogar R&#252;ckschritt, auf Bundesebene und anderen Bundesl&#228;ndern.</p>
<p>Der Regierende B&#252;rgermeister muss mit niemandem durch das Brandenburger Tor gehen. Ich ziehe jedoch meine Schl&#252;sse daraus, mit wem er dort umherspaziert. Mir w&#252;rde es &#252;brigens gen&#252;gen, wenn er seine Politik an grundlegenden Frage der Menschenrechte ausrichtete.</p>
<p>F&#252;r Vorschl&#228;ge halten wir uns im Bund und den L&#228;ndern ein paar tausend hochbezahlte Politiker und haben oberste Bundes- und Landesbeh&#246;rden, die sich damit besch&#228;fitgen sollten. Als Sofortma&#223;nahme liegt auf der Hand: </p>
<p>&#8211; Dauerhafter Polizeieinsatz (nicht unbedingt uniformiert) an den neuralgischen Punkten.<br />
&#8211; Sichtbarmachen von Ermittlungsma&#223;nahmen. Dazu eine Anmerkung: In London und anderen britschen Gro&#223;st&#228;dten sind, sicher hat es dazu eines langen Lernprozesses bedurft, die Strafverfolgungsbeh&#246;rden zu der (zutreffenden) Ansicht gelangt, dass es eine wichtige vertrauensbildende Ma&#223;nahme ist, die zwar Straftaten nicht verhindern, aber deren Aufkl&#228;rung erheblich erleichtern kann, wenn Opfer, &#8217;schwule Szene&#8216; und Polizei/Staatsanwaltschaft bei der Verbrechensaufkl&#228;rung zusammenarbeiten. W&#228;hrend, so scheint es aus der Ferne, in Berlin zun&#228;chst einmal verk&#252;ndet wird, es werde sorgf&#228;ltig gepr&#252;ft, ob das Verbrechen einen schwulenfeindlichen Hintergrund haben k&#246;nne (und Herr Lederer von Die Linke hat ja deutlich gemacht, dass diese Pr&#252;fund m&#246;glichst negativ ausfallen sollte), vertritt in GB die Polizei bei dem Vorliegen von entsprechenden Anhaltspunkten (zB sexuelle Identit&#228;t des Opfer, &#214;rtlichkeit) deutlich die Auffassung, es sei bis zum Beweis des Gegenteils von einem schwulenfeindlichen &#220;bergriff auszugehen und geht mit dieser Haltung aktiv in die &#214;ffentlichkeit. Gerade in der &#214;ffentlichkeitsarbeit, sprich Einbindung der Bev&#246;lkerung in Ermittlungsma&#223;nahmen hat die britische Polizei in den letzten Jahren gro&#223;e und beachtliche Erfolge vorzuweisen. Das f&#252;hrt dazu, dass die Allgemein&#246;ffentlichkeit erf&#228;hrt, dass die Polizei solche Verbrechen sehr ernst nimmt (ein sehr wirksame Methode der Verbrechensvorbeugung) und in der Szene das Vertrauen zu den Ermittlungsbeh&#246;rden zunimmt und eventuelle Beobachtungen und andere sachdienliche Informationen den Beh&#246;rden mitgeteilt werden. In Berlin hingegen wird auf die Polizei und die Szene von Seiten f&#252;hrender Politiker der Fraktion &#8222;Die Linke&#8220; Druck ausge&#252;bt, das Thema schwulenfeindliche Gewalt totzuschweigen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7084</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 08:45:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7084</guid>
		<description><![CDATA[@ TheGayDissenter:
nachtrag: wenn du schreibst &quot;Also muss zun&#228;chst einmal dort angesetzt und das Schlimmste verhindert werden&quot; - hast du denn ideen wie? was w&#228;ren deine vorschl&#228;ge?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ TheGayDissenter:<br />
nachtrag: wenn du schreibst &#8222;Also muss zun&#228;chst einmal dort angesetzt und das Schlimmste verhindert werden&#8220; &#8211; hast du denn ideen wie? was w&#228;ren deine vorschl&#228;ge?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7083</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 07:58:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7083</guid>
		<description><![CDATA[@ TheGayDissenter:
die jetzigen gewaltattacken direkt als zeichen des scheiterns zu bezeichnen halte ich f&#252;r zu kurz gegriffen. nur wenn zwei geschehnisse gleichzeitig auftreten, hei&#223;t das noch nicht, das zwischen ihnen ein urs&#228;chlicher zusammenhang besteht. ich denke f&#252;r ursachenforschung braucht es ein wenig mehr refelxion.

d&#039;accord in sofern, als es auch konkreten politischen handelns bedarf. bitte beachten, dass sich selbst die linke (die ich hier erw&#228;hne weil sie ansonsten nicht gerade im ruf steht, nach der polizei zu rufen) die polizei aufgefordert hat zu pr&#252;fen, ob die pr&#228;senz vor ort im nollendorf-kiez verst&#228;rkt werden kann.

was die gleichstellung angeht - darf ich darauf hinweisen, dass (so weit die aufteilung zwischen bundes- und landesrecht es zul&#228;sst) berlin hier recht weit ist (mir scheint: weiter als nrw)?

dass der reg. bm auch mit menschen durch das brandenburger tor gehen muss, die bei anderen menschen (auch bei mir) w&#252;rgereflexe ausl&#246;sen, ja, das ist so. allerdings - wenn du das als heuchelei bezeichnest, steht dahinter die idee, es solle seine gesamte politik nach der ma&#223;gabe der haltung zur homosexualit&#228;t ausrichten. das kann es doch nicht ernsthaft sein?

ver&#228;nderung zu wollen hei&#223;t m.e. zu akzeptieren, dass es dazu u.a. politik bedarf. und politik kann nicht nur in den kategorien von moral, pers&#246;nlichen idealen denken und handeln, sondern bedarf auch des pragmatismus. das mag beklagenswert sein - aber es f&#252;hrt immerhin zu der chance von ver&#228;nderung.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ TheGayDissenter:<br />
die jetzigen gewaltattacken direkt als zeichen des scheiterns zu bezeichnen halte ich f&#252;r zu kurz gegriffen. nur wenn zwei geschehnisse gleichzeitig auftreten, hei&#223;t das noch nicht, das zwischen ihnen ein urs&#228;chlicher zusammenhang besteht. ich denke f&#252;r ursachenforschung braucht es ein wenig mehr refelxion.</p>
<p>d&#8217;accord in sofern, als es auch konkreten politischen handelns bedarf. bitte beachten, dass sich selbst die linke (die ich hier erw&#228;hne weil sie ansonsten nicht gerade im ruf steht, nach der polizei zu rufen) die polizei aufgefordert hat zu pr&#252;fen, ob die pr&#228;senz vor ort im nollendorf-kiez verst&#228;rkt werden kann.</p>
<p>was die gleichstellung angeht &#8211; darf ich darauf hinweisen, dass (so weit die aufteilung zwischen bundes- und landesrecht es zul&#228;sst) berlin hier recht weit ist (mir scheint: weiter als nrw)?</p>
<p>dass der reg. bm auch mit menschen durch das brandenburger tor gehen muss, die bei anderen menschen (auch bei mir) w&#252;rgereflexe ausl&#246;sen, ja, das ist so. allerdings &#8211; wenn du das als heuchelei bezeichnest, steht dahinter die idee, es solle seine gesamte politik nach der ma&#223;gabe der haltung zur homosexualit&#228;t ausrichten. das kann es doch nicht ernsthaft sein?</p>
<p>ver&#228;nderung zu wollen hei&#223;t m.e. zu akzeptieren, dass es dazu u.a. politik bedarf. und politik kann nicht nur in den kategorien von moral, pers&#246;nlichen idealen denken und handeln, sondern bedarf auch des pragmatismus. das mag beklagenswert sein &#8211; aber es f&#252;hrt immerhin zu der chance von ver&#228;nderung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TheGayDissenter</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7070</link>
		<dc:creator><![CDATA[TheGayDissenter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 22:27:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7070</guid>
		<description><![CDATA[@ ondamaris, carsten:

Alles sch&#246;n und gut und ich will das gar nicht als unbedeutend vom Tisch wischen. Dennoch: Als alter Pragmatiker frage ich nach der Wirksamkeit der Ma&#223;nahmen. Und die Antwort auf diese Frage finde ich in den Schlagzeilen der letzten Wochen und dem Maneo-Bericht. Als Reaktion darauf, Politikern ist diese Sichtweise fremd, weil sie die &#220;bernahme unmittelbarer Verantwortung mit sich bringt, ist zun&#228;chst einmal da anzusetzen, wo die zu beklagende Gewalt zu Tage tritt, und das ist gegenw&#228;rtig auf der Stra&#223;e. Also muss zun&#228;chst einmal dort angesetzt und das Schlimmste verhindert werden. Runde Tische und Moscheebesuche kann man dann immer noch machen.

Au&#223;erdem: Es n&#252;tzt &#252;berhaupt nichts, wenn jetzt die Berliner Politiker ersch&#252;ttert die Missst&#228;nde beklagen und gleichzeitig dieselben Politiker oder Parteifreunde kaum eine Gelegenheit auslassen, deutlich zu machen, dass schwule Menschen Menschen sind, die in unserem Land mit minderen Rechten ausgestattet sind und an dieser Situation nichts &#228;ndern. Das gilt, mit Ausnahme der Gr&#252;nen, f&#252;r alle in dem Post genannten Parteien. Beispielhaft sei nur die SPD genannt - weil durch eine Bundestagsabgeordnete vertreten -, die in den vergangenen Monaten mehrfach im Bundestag gegen die Herbeif&#252;hrung der Gleichstellung von schwulen und lesbischen Menschen in verschiedenen Rechtsgebieten gestimmt hat. Und das der Regierende B&#252;rgermeister von Berlin zu Protokoll gibt

&quot;Berlin ist und bleibt aber eine offene und tolerante Metropole, auch wenn es immer wieder Leute gibt, die gegen dieses Prinzip militant und gewaltsam versto&#223;en. Offenheit und Toleranz m&#252;ssen dort, wo gegen diese Prinzipien versto&#223;en wird, mit allen rechtstaatlichen Mitteln verteidigt werden.&quot;

ist Angesichts der Tatsache, der vor wenigen Monaten fast Hand in Hand gehend das Oberhaupt eines der schwulenfeindlichsten L&#228;nder durch das Brandenburger Tor gef&#252;hrt hat, reinste Heuchelei. Solange, und das war es, was ich in meiner Frage mit &#039;wirksamen tun&#039; meinte, die Politik nicht bereit ist, der Schwulenfeindlichkeit im In- und Ausland eine klare Absage zu erteilen, ist der von Seiten der Politik laut werdende Rauf nach Zivilcourage, nach gesellschaftlichem Handeln usw usf nicht anderes als ein Abschieben von Verantwortung.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ ondamaris, carsten:</p>
<p>Alles sch&#246;n und gut und ich will das gar nicht als unbedeutend vom Tisch wischen. Dennoch: Als alter Pragmatiker frage ich nach der Wirksamkeit der Ma&#223;nahmen. Und die Antwort auf diese Frage finde ich in den Schlagzeilen der letzten Wochen und dem Maneo-Bericht. Als Reaktion darauf, Politikern ist diese Sichtweise fremd, weil sie die &#220;bernahme unmittelbarer Verantwortung mit sich bringt, ist zun&#228;chst einmal da anzusetzen, wo die zu beklagende Gewalt zu Tage tritt, und das ist gegenw&#228;rtig auf der Stra&#223;e. Also muss zun&#228;chst einmal dort angesetzt und das Schlimmste verhindert werden. Runde Tische und Moscheebesuche kann man dann immer noch machen.</p>
<p>Au&#223;erdem: Es n&#252;tzt &#252;berhaupt nichts, wenn jetzt die Berliner Politiker ersch&#252;ttert die Missst&#228;nde beklagen und gleichzeitig dieselben Politiker oder Parteifreunde kaum eine Gelegenheit auslassen, deutlich zu machen, dass schwule Menschen Menschen sind, die in unserem Land mit minderen Rechten ausgestattet sind und an dieser Situation nichts &#228;ndern. Das gilt, mit Ausnahme der Gr&#252;nen, f&#252;r alle in dem Post genannten Parteien. Beispielhaft sei nur die SPD genannt &#8211; weil durch eine Bundestagsabgeordnete vertreten -, die in den vergangenen Monaten mehrfach im Bundestag gegen die Herbeif&#252;hrung der Gleichstellung von schwulen und lesbischen Menschen in verschiedenen Rechtsgebieten gestimmt hat. Und das der Regierende B&#252;rgermeister von Berlin zu Protokoll gibt</p>
<p>&#8222;Berlin ist und bleibt aber eine offene und tolerante Metropole, auch wenn es immer wieder Leute gibt, die gegen dieses Prinzip militant und gewaltsam versto&#223;en. Offenheit und Toleranz m&#252;ssen dort, wo gegen diese Prinzipien versto&#223;en wird, mit allen rechtstaatlichen Mitteln verteidigt werden.&#8220;</p>
<p>ist Angesichts der Tatsache, der vor wenigen Monaten fast Hand in Hand gehend das Oberhaupt eines der schwulenfeindlichsten L&#228;nder durch das Brandenburger Tor gef&#252;hrt hat, reinste Heuchelei. Solange, und das war es, was ich in meiner Frage mit &#8218;wirksamen tun&#8216; meinte, die Politik nicht bereit ist, der Schwulenfeindlichkeit im In- und Ausland eine klare Absage zu erteilen, ist der von Seiten der Politik laut werdende Rauf nach Zivilcourage, nach gesellschaftlichem Handeln usw usf nicht anderes als ein Abschieben von Verantwortung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7069</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 22:13:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ carsten (#12)
ja - hab ich doch auch geschrieben, oder?
mist - einmal ist da doch ein &quot;g&quot; reingekommen ... ist korrigiert, danke :-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ carsten (#12)<br />
ja &#8211; hab ich doch auch geschrieben, oder?<br />
mist &#8211; einmal ist da doch ein &#8222;g&#8220; reingekommen &#8230; ist korrigiert, danke 🙂</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7068</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 22:04:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7068</guid>
		<description><![CDATA[@ carsten:
danke f&#252;r die kundigen erg&#228;nzungen...
und - ja! selbst aktiv werden statt nur nach dem staat rufen, zustimmung.
das heutige engagement (immerhin, 500) l&#228;sst ja hoffen dass vielleicht wieder einieg menschen mehr den arsch hoc bekommen ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ carsten:<br />
danke f&#252;r die kundigen erg&#228;nzungen&#8230;<br />
und &#8211; ja! selbst aktiv werden statt nur nach dem staat rufen, zustimmung.<br />
das heutige engagement (immerhin, 500) l&#228;sst ja hoffen dass vielleicht wieder einieg menschen mehr den arsch hoc bekommen 😉</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: carsten</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7067</link>
		<dc:creator><![CDATA[carsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 22:03:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ach so: stefan liebich hei&#223;t der gute und seine rede ist nachlesbar unter: www.stefanliebich.de ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ach so: stefan liebich hei&#223;t der gute und seine rede ist nachlesbar unter: <a href="http://www.stefanliebich.de" rel="nofollow">http://www.stefanliebich.de</a> 😉</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: carsten</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7066</link>
		<dc:creator><![CDATA[carsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 22:02:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7066</guid>
		<description><![CDATA[das ist fortsetzbar:

- f&#246;rdert den lsvd
- f&#246;rdert kampagnen des lsvd
- hat einen runden tisch initiert.

ich kann mich jedoch nur wiederholen. der staat wird gesellschaftliches handeln nicht ersetzen k&#246;nnen. bis hierher sind wir gekommen, weil die bewegung dinge selbst angesto&#223;en und nachhaltig durchgesetzt hat. mit gesellschaftlichen verb&#252;ndeten. ich meine, nur dieser weg kann weiterhelfen und nicht der permanente ruf nach dem staat.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das ist fortsetzbar:</p>
<p>&#8211; f&#246;rdert den lsvd<br />
&#8211; f&#246;rdert kampagnen des lsvd<br />
&#8211; hat einen runden tisch initiert.</p>
<p>ich kann mich jedoch nur wiederholen. der staat wird gesellschaftliches handeln nicht ersetzen k&#246;nnen. bis hierher sind wir gekommen, weil die bewegung dinge selbst angesto&#223;en und nachhaltig durchgesetzt hat. mit gesellschaftlichen verb&#252;ndeten. ich meine, nur dieser weg kann weiterhelfen und nicht der permanente ruf nach dem staat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7063</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 20:30:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7016#comment-7063</guid>
		<description><![CDATA[@ TheGayDissenter:
das land berlin f&#246;rdert zb gruppen wie die
- schwulenberatung oder 
- mann-o-meter bzw. das 
- antigewaltprojekt maneo. 
- es gibt unterrichtseinheiten im lehrplan zu homosexualit&#228;t. 
- ansprechpartner bei der polizei,
- einen polizeipr&#228;sidenten der sich engagiert
etc etc
das mag alles nicht genug sein, d&#039;accord. aber zu sagen &#039;die politik tut nichts&#039; trifft die situation nicht.
und, angesichts eines arg strapazierten etats des landes ist das derzeitige zwar nicht viel, aber immerhin ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ TheGayDissenter:<br />
das land berlin f&#246;rdert zb gruppen wie die<br />
&#8211; schwulenberatung oder<br />
&#8211; mann-o-meter bzw. das<br />
&#8211; antigewaltprojekt maneo.<br />
&#8211; es gibt unterrichtseinheiten im lehrplan zu homosexualit&#228;t.<br />
&#8211; ansprechpartner bei der polizei,<br />
&#8211; einen polizeipr&#228;sidenten der sich engagiert<br />
etc etc<br />
das mag alles nicht genug sein, d&#8217;accord. aber zu sagen &#8218;die politik tut nichts&#8216; trifft die situation nicht.<br />
und, angesichts eines arg strapazierten etats des landes ist das derzeitige zwar nicht viel, aber immerhin &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
