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	<title>Kommentare zu: Wie positHIV sind wir eigentlich? &#220;ber &#8222;die Kraft, mit Br&#252;chen im Leben zu stehen&#8220;</title>
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	<description>positiv schwul - Leben mit HIV und Aids</description>
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		<title>Von: Dennis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 14:50:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Diversity in Unity&quot; ist die Basis auf grund dessen viele Selbsthilfegruppen - u.a. die div. Anonymen Gruppen funktionieren. Die MItglieder unterscheiden sich in ihrer pers&#246;n&#246;ichkeit und auch in ihrem leidensweg - entsprechend der Anonymen Gruppe derer sie sich zugeh&#246;rig - verbunden f&#252;hlen. Was alle vereint ist der individuelle L&#246;sungsweg f&#252;r ein Problem das allen gleich ist. Bzgl der entsprechenden Anonymen Gruppen sind dies Alkohol, Drogen, Essucht, Sexsucht etc.  

Das Prinzip ist das was uns verbindet - was uns allen gemein ist. Die Gemeinsamkeit ergibt sich imo nicht nur  &quot;aus der Angst und dem damit verbundenen Stigma&quot; unseres - des  Anders-Seins. Was Hiv Positive , Schwule, Lesben,Transgender, gemeinsam verbindet ist die Positiion au&#223;er der (gesellschaftlichen) Norm die uns von der Gesellschaft zugewiesen wird. Stigma und Diskriminierung sind insofern Mittel zum Zweck mit dem diese uns zugewiesene Position begr&#252;ndet und letzendlich gerechtfertigt wird.

Dies unterschiedlichsten Gruppen - HIV positive, Schwule, Lesben, Transgender -  bilden insofern eine Einheitiliche Gruppe, der wenn man dies erkennt gleichzeitig eine St&#228;rke - als Einheit - innewohnt. Ungeachtet dessen herrscht in dieser Einheit die Vielfalt - das ist das Bunte, das Lebendige in dieser Einheit.

Auch in der Eigenwahrnehmung ist es durchaus m&#246;glich, ehrlich zu sich selbst zu sein und seine &#196;ngste, Schuldgef&#252;hle als solche zu erkennen - wahrzunehmen.
Insofern ist die Frage nach Offenheit erst mal sekund&#228;r. Offenheit nach au&#223;en ist das Ergebnis eines inneren Prozesse  - einer inneren Auseinandersetzung mit sich selbst. In Laufe dieses Proze&#223; werden - so meine pers Erfahrung anerzogene Muster, &#196;ngste und Normen wie auch der Aspekt der &quot;Schuld&quot; in Frage gestellt bzw auf den Grund gegangen. Das Ziel jedoch ist individuell verschieden. Einerseits kann es sich in Selbstsicherheit und Selbstwu&#223;tbewu&#223;tsein in der Offenheit nach Au&#223;en ausdr&#252;cken - andererseits kann es auch zu mehr innerer Selbstsicherheit und Selbstbewu&#223;tsein f&#252;hren ohne das man dies nach Au&#223;en transportieren mu&#223;. Man ist dann mit sich im Reinen. 

 
&quot;Jede Entscheidung ist zu akzeptieren - offen mit HIV zu leben, nicht offen mit HIV zu leben, oder auch angepasst an jeweilige Situationen verschiedene Offenheits-Strategien zu haben (z.B. im Privaten offen, am Arbeitsplatz nicht).&quot;

Und ja - dieses Recht steht jedem zu und ist weder in Frage noch in Abrede zu stellen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Diversity in Unity&#8220; ist die Basis auf grund dessen viele Selbsthilfegruppen &#8211; u.a. die div. Anonymen Gruppen funktionieren. Die MItglieder unterscheiden sich in ihrer pers&#246;n&#246;ichkeit und auch in ihrem leidensweg &#8211; entsprechend der Anonymen Gruppe derer sie sich zugeh&#246;rig &#8211; verbunden f&#252;hlen. Was alle vereint ist der individuelle L&#246;sungsweg f&#252;r ein Problem das allen gleich ist. Bzgl der entsprechenden Anonymen Gruppen sind dies Alkohol, Drogen, Essucht, Sexsucht etc.  </p>
<p>Das Prinzip ist das was uns verbindet &#8211; was uns allen gemein ist. Die Gemeinsamkeit ergibt sich imo nicht nur  &#8222;aus der Angst und dem damit verbundenen Stigma&#8220; unseres &#8211; des  Anders-Seins. Was Hiv Positive , Schwule, Lesben,Transgender, gemeinsam verbindet ist die Positiion au&#223;er der (gesellschaftlichen) Norm die uns von der Gesellschaft zugewiesen wird. Stigma und Diskriminierung sind insofern Mittel zum Zweck mit dem diese uns zugewiesene Position begr&#252;ndet und letzendlich gerechtfertigt wird.</p>
<p>Dies unterschiedlichsten Gruppen &#8211; HIV positive, Schwule, Lesben, Transgender &#8211;  bilden insofern eine Einheitiliche Gruppe, der wenn man dies erkennt gleichzeitig eine St&#228;rke &#8211; als Einheit &#8211; innewohnt. Ungeachtet dessen herrscht in dieser Einheit die Vielfalt &#8211; das ist das Bunte, das Lebendige in dieser Einheit.</p>
<p>Auch in der Eigenwahrnehmung ist es durchaus m&#246;glich, ehrlich zu sich selbst zu sein und seine &#196;ngste, Schuldgef&#252;hle als solche zu erkennen &#8211; wahrzunehmen.<br />
Insofern ist die Frage nach Offenheit erst mal sekund&#228;r. Offenheit nach au&#223;en ist das Ergebnis eines inneren Prozesse  &#8211; einer inneren Auseinandersetzung mit sich selbst. In Laufe dieses Proze&#223; werden &#8211; so meine pers Erfahrung anerzogene Muster, &#196;ngste und Normen wie auch der Aspekt der &#8222;Schuld&#8220; in Frage gestellt bzw auf den Grund gegangen. Das Ziel jedoch ist individuell verschieden. Einerseits kann es sich in Selbstsicherheit und Selbstwu&#223;tbewu&#223;tsein in der Offenheit nach Au&#223;en ausdr&#252;cken &#8211; andererseits kann es auch zu mehr innerer Selbstsicherheit und Selbstbewu&#223;tsein f&#252;hren ohne das man dies nach Au&#223;en transportieren mu&#223;. Man ist dann mit sich im Reinen. </p>
<p>&#8222;Jede Entscheidung ist zu akzeptieren &#8211; offen mit HIV zu leben, nicht offen mit HIV zu leben, oder auch angepasst an jeweilige Situationen verschiedene Offenheits-Strategien zu haben (z.B. im Privaten offen, am Arbeitsplatz nicht).&#8220;</p>
<p>Und ja &#8211; dieses Recht steht jedem zu und ist weder in Frage noch in Abrede zu stellen.</p>
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