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	<title>Kommentare zu: Schwule und lesbische Medien &#8211; Zukunft nur auf neuen Wegen?</title>
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	<description>positiv schwul - Leben mit HIV und Aids</description>
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		<title>Von: Franz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 10:24:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zu dem Thema ist eine Studie erschienen, ich verweise auf: &quot;Schwul-lesbischer Journalismus in Deutschland&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dem Thema ist eine Studie erschienen, ich verweise auf: &#8222;Schwul-lesbischer Journalismus in Deutschland&#8220;</p>
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		<title>Von: ondamaris</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 21:27:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Zukunft journalistischer Produkte: Wer finanziert wen woraus?
http://www.zeitungsperspektiven.de/business-modelle/die-zukunft-journalistischer-produkte-wer-finanziert-wen-woraus-2/]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zukunft journalistischer Produkte: Wer finanziert wen woraus?<br />
<a href="http://www.zeitungsperspektiven.de/business-modelle/die-zukunft-journalistischer-produkte-wer-finanziert-wen-woraus-2/" rel="nofollow">http://www.zeitungsperspektiven.de/business-modelle/die-zukunft-journalistischer-produkte-wer-finanziert-wen-woraus-2/</a></p>
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		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7889</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 22:49:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[in sachen der oft geh&#246;rten aussagen &quot;F&#252;r redaktionelle Inhalte wird auch in Zukunft niemand zahlen&quot; finde ich folgenden artikel spannend:
TheLongTail
My Two Cents on Charging for Content
http://www.longtail.com/the_long_tail/2009/03/my-two-cents-on-charging-for-content.html]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>in sachen der oft geh&#246;rten aussagen &#8222;F&#252;r redaktionelle Inhalte wird auch in Zukunft niemand zahlen&#8220; finde ich folgenden artikel spannend:<br />
TheLongTail<br />
My Two Cents on Charging for Content<br />
<a href="http://www.longtail.com/the_long_tail/2009/03/my-two-cents-on-charging-for-content.html" rel="nofollow">http://www.longtail.com/the_long_tail/2009/03/my-two-cents-on-charging-for-content.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7495</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 15:51:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ all:
ich m&#246;chte hinweisen auf einen aktuellen artikel in der washington post von heute: &quot;Gay Bloggers&#039; Voices Rise in Chorus of Growing Political Influence&quot;, im artikel unten verlinkt unter &quot;Lesenswert&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ all:<br />
ich m&#246;chte hinweisen auf einen aktuellen artikel in der washington post von heute: &#8222;Gay Bloggers&#8216; Voices Rise in Chorus of Growing Political Influence&#8220;, im artikel unten verlinkt unter &#8222;Lesenswert&#8220;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: chriskoeln</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7472</link>
		<dc:creator><![CDATA[chriskoeln]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 04:50:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Steven: Kurz und knapp: Ja, die Werbewirtschaft ist hier wesentlich zur&#252;ckhaltender.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Steven: Kurz und knapp: Ja, die Werbewirtschaft ist hier wesentlich zur&#252;ckhaltender.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Steven</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7458</link>
		<dc:creator><![CDATA[Steven]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 19:05:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ ondamaris:

Mit den Gratisbl&#228;ttchen haben wir uns irgendwie missverstanden. Ich w&#252;rde the guardian, KStA und NYT nicht als Gratisbl&#228;tter bezeichnen, obwohl sie ihren Inhalt kostenfrei zur Verf&#252;gung stellen. Mit Ausnahme des letztgenannten Blattes sind sie dabei offenbar auch wirschaftlich erfolgreich.

Aber auch bei einem bezahlten Angebot muss ich nehmen, was ich angeboten bekomme. Denn das wir kostenpflichtige, qualitativ hochwertige und miteinander konkurrierende Medien (Plural!) im schwullesbischen Bereich bekommen, halte ich f&#252;r ausserordentlich vision&#228;r.

Der H&#252;hnerhaufen ist kein Urteil, sondern eine Beobachtung.

@ Chris:

Ich verstehe das mit der Werbezur&#252;ckhaltung nicht so ganz. Wo sind die Unterschiede zum UK? Ich nehme mal  das Monatsmagazin out als Beispiel:

http://www.outmag.co.uk/site/

Das Ding ist reichlich mit Werbung &#039;gesegnet&#039;, obwohl die Bebilderung nicht besonders zur&#252;ckhaltend ist. Sind wir in Deutschland ausgerechnet im Vergleich zu den Briten wirklich so verklemmt?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ ondamaris:</p>
<p>Mit den Gratisbl&#228;ttchen haben wir uns irgendwie missverstanden. Ich w&#252;rde the guardian, KStA und NYT nicht als Gratisbl&#228;tter bezeichnen, obwohl sie ihren Inhalt kostenfrei zur Verf&#252;gung stellen. Mit Ausnahme des letztgenannten Blattes sind sie dabei offenbar auch wirschaftlich erfolgreich.</p>
<p>Aber auch bei einem bezahlten Angebot muss ich nehmen, was ich angeboten bekomme. Denn das wir kostenpflichtige, qualitativ hochwertige und miteinander konkurrierende Medien (Plural!) im schwullesbischen Bereich bekommen, halte ich f&#252;r ausserordentlich vision&#228;r.</p>
<p>Der H&#252;hnerhaufen ist kein Urteil, sondern eine Beobachtung.</p>
<p>@ Chris:</p>
<p>Ich verstehe das mit der Werbezur&#252;ckhaltung nicht so ganz. Wo sind die Unterschiede zum UK? Ich nehme mal  das Monatsmagazin out als Beispiel:</p>
<p><a href="http://www.outmag.co.uk/site/" rel="nofollow">http://www.outmag.co.uk/site/</a></p>
<p>Das Ding ist reichlich mit Werbung &#8218;gesegnet&#8216;, obwohl die Bebilderung nicht besonders zur&#252;ckhaltend ist. Sind wir in Deutschland ausgerechnet im Vergleich zu den Briten wirklich so verklemmt?</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7452</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 16:45:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7452</guid>
		<description><![CDATA[@ chriskoeln:
na ... auf der suche nach dem &#252;berraschungsei sind wir ja alle bisher erfolglos ;-)

danke f&#252;r die vielen ideen und hinweise!

einige anmerkungen:
- szenemagazine: ja, da gibt es immer wieder einige bemerkenswerte artikel, berichte. allein, auch immer wieder ist zu beobachten, dass der &#246;konomische druck &#252;ber den inhalt sieht. die sieges&#228;ule zb ist im augenblick eher nicht auf dem h&#246;hepunkt journalistischen engagements (wenn ich da nur an das wat-heftchen denke, grusel ... - wie gut dass &#039;m&#228;nner&#039; dagegen gehalten hat)
- quersubventionierung: ja, tetu ist (wie viele vorl&#228;ufer à la &#039;frequence gaie&#039;) sicher ein sonderfall des pers&#246;nlichen sponsorings Einzelner. aber - ist es so undenkbar, dass auch hierzulande wohlhabendere schwule sagen &#039;mir ist es wichtig, ein gutes inhaltsreiches magazin zu haben, ich bin bereit mich zu engagieren&#039;? (ich weiss, ich erinnere mich an &#039;magnus&#039; ...)
- angebote jenseits der news: ja - darin sehe ich auch einen weg. und ich frage mich, wie wiet gerade die m&#246;glichkeiten des internet und des elektr. publizierens auch neuen wege erm&#246;glichen, qualitativ h&#246;herwertige produkte zu produzieren, die zwar nur einen kleinen nutzerkreis / zielgruppe haben, aber angesichts deutlich niedrigerer kosten (da online, kein print) auch &#246;konomisch vielleicht machbar sind.

nb, ich sch&#228;tze transparenz - danke f&#252;r deinen disclaimer :-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ chriskoeln:<br />
na &#8230; auf der suche nach dem &#252;berraschungsei sind wir ja alle bisher erfolglos 😉</p>
<p>danke f&#252;r die vielen ideen und hinweise!</p>
<p>einige anmerkungen:<br />
&#8211; szenemagazine: ja, da gibt es immer wieder einige bemerkenswerte artikel, berichte. allein, auch immer wieder ist zu beobachten, dass der &#246;konomische druck &#252;ber den inhalt sieht. die sieges&#228;ule zb ist im augenblick eher nicht auf dem h&#246;hepunkt journalistischen engagements (wenn ich da nur an das wat-heftchen denke, grusel &#8230; &#8211; wie gut dass &#8218;m&#228;nner&#8216; dagegen gehalten hat)<br />
&#8211; quersubventionierung: ja, tetu ist (wie viele vorl&#228;ufer à la &#8218;frequence gaie&#8216;) sicher ein sonderfall des pers&#246;nlichen sponsorings Einzelner. aber &#8211; ist es so undenkbar, dass auch hierzulande wohlhabendere schwule sagen &#8218;mir ist es wichtig, ein gutes inhaltsreiches magazin zu haben, ich bin bereit mich zu engagieren&#8216;? (ich weiss, ich erinnere mich an &#8218;magnus&#8216; &#8230;)<br />
&#8211; angebote jenseits der news: ja &#8211; darin sehe ich auch einen weg. und ich frage mich, wie wiet gerade die m&#246;glichkeiten des internet und des elektr. publizierens auch neuen wege erm&#246;glichen, qualitativ h&#246;herwertige produkte zu produzieren, die zwar nur einen kleinen nutzerkreis / zielgruppe haben, aber angesichts deutlich niedrigerer kosten (da online, kein print) auch &#246;konomisch vielleicht machbar sind.</p>
<p>nb, ich sch&#228;tze transparenz &#8211; danke f&#252;r deinen disclaimer 🙂</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: chriskoeln</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7451</link>
		<dc:creator><![CDATA[chriskoeln]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 15:56:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ondamaris, in deinem Beitrag werden einige Sachen zusammengepackt, die man meiner Meinung nach auseinanderhalten muss. Da geht es zum einen um die Qualit&#228;t des Journalismus in den derzeit existierenden queeren Medien. Dann um die k&#252;nftige Existenz dieser Medienformen. Und es geht um die neuen Formen des Publizierens, wie Blogs, und wie die neuen und alten Formen des Publizierens miteinander auskommen werden. Also gleich drei W&#252;nsche auf einmal. Ich kann leider kein &#220;berraschungsei f&#252;r alles aus dem Hut zaubern, aber ich kann die Sachen mal etwas entwirren, um mit allen anderen hier klarer in die Zukunft schauen zu k&#246;nnen.

Das Fortbestehen der bestehenden Szene-Medien und deren journalistische Qualit&#228;t (oder eben deren fehlende), das ist vor allem eine &#246;konomische Frage. &#220;brigens eine, die weniger mit der derzeitigen wirtschaftlichen Sitauation und gar nichts mit der Krise zu tun hat, die Tagezeitungen durchmachen.
 
&lt;b&gt;So sieht es bei den Homo-Printbl&#228;ttern in Deutschland aus:
&lt;/b&gt;
&lt;b&gt;- Auf den gro&#223;en Run&lt;/b&gt; der Markenartikler wartet die Szenepresse, seit sie existiert. Nur, die kommen einfach nicht angerannt, aus den unterschiedlichsten – kurz skizzierten - Gr&#252;nden: Die Marketing-Entscheider in den Firmen sind nach wie vor konservativ. Die Auflage und Verbreitung speziell der Kaufmagazine ist zu gering. Es gibt zu wenig Strategien und vorhandene Energien, erfolgreiche Zielgruppenansprachen f&#252;r Produkte zu entwickeln. Erotik-Fotostrecken ziehen Leser an, schrecken aber Anzeigenkunden. Fehlen die Anzeigenkunden, fehlen den Blattmachern die Mittel, in Qualit&#228;t zu investieren. Meiner Beobachtung nach stagnieren die Ums&#228;tze der Bl&#228;tter durch Anzeigenverkauf seit Jahren, und lassen sich nur durch Zusatzprodukte teilweise erh&#246;hen (CSD-Maps, rosa Branchenf&#252;hrer, oder – grusel - Queer Wedding Magazine

&lt;b&gt;- Die kostenlosen Stadtmagazine &lt;/b&gt;sind f&#252;r die Kaufmagazine eine Konkurrenz in dem Sinne, dass Leser kaum weiteren Bedarf an Kaufmagazinen haben.

&lt;b&gt;-	Der Versuch, kostenlose&lt;/b&gt; Stadtbl&#228;tter in Kaufmagazine umzuwandeln, kommt 20 Jahre zu sp&#228;t. Die Zeit der Kauf-Stadtmagazine ist so gut wie vorbei.

&lt;b&gt;-	Zur Ehrenrettung:&lt;/b&gt; Die kostenlosen Bl&#228;tter in Deutschland als auch die Kaufmagazine machen zum Teil gar nicht mal so einen schlechten Job. Die hier im Thread so oft beklagte fehlende journalistische Recherche und Qualit&#228;t, sie ist vorhanden (Ich denke da bei den Stadtbl&#228;ttern besonders an Hinnerk in Hamburg, Siegess&#228;ule in Berlin und RiK in K&#246;ln. FRONT ging ja leider bereits die Puste aus und M&#196;NNER ist ein inhaltlich gutes Magazin, nur kriegen das viel zu Wenige mit). In der Tat machen die Redaktionen Kompromisse, was das „Anzeigenumfeld“ angeht. Die seitenlange Trend-Lifestyle-M&#246;bel-Fotostrecke oder der 23. Saunareport, das sind Andienungen an Anzeigenkunden.

&lt;b&gt;-	Wer Redakteur bei&lt;/b&gt; einem Szenemagazin wird, darf sich die Etiketten Masochist und Idealist an das Shirt kleben. Sie sind hochmotiviert, aber in der Regel wesentlich schlechter bezahlt als branchen&#252;blich und haben ein wesentlich h&#246;heres Pensum an Arbeit zu bew&#228;ltigen, weil die Redaktion klein und das Budget f&#252;r freie Mitarbeit winzig ist. Viele Seiteneinstieger haben in schwul-lesbischen Redaktionen ihre ersten journalistischen Schritte gemacht, ziehen aber dann – vor allem wegen der fehlenden M&#246;glichkeit der inhaltlichen und finanziellen Weiterentwicklung – irgendwann weiter. 
&lt;b&gt;-	Wichtig auch nochmal d&lt;/b&gt;er Hinweis, dass man die Situation der deutschen Medien schwer mit denen in anderen L&#228;ndern vergleichen kann. In den USA konnten schwule Verlage Investoren finden oder gar an die B&#246;rse gehen, und damit ihre Position ausbauen. Der Verleger von Tetu verdient viel Geld in anderen Bereichen und kann deshalb sein Blatt quersubventionieren. Keinem der in Deutschland erscheinenden Homobl&#228;tter geht es wirklich richtig gut.

&lt;b&gt;Und wie sieht es bei den Online-Magazinen im deutschsprachigen Raum aus? &lt;/b&gt;

&lt;b&gt;-	&#214;hm, tja, welche denn?&lt;/b&gt; Es gibt kaum Portale, die sich als journalistische Medien verstehen, leider. Ein Wettbewerb mehrerer solcher Angebote w&#228;re w&#252;nschenswert und erfrischend. F&#252;r den Leser, der mehr Auswahl h&#228;tte, f&#252;r die Redaktionen, die sich an den Leistungen ihrer Kollegen messen k&#246;nnen, als auch f&#252;r den potentiellen Anzeigenkunden, der mehr Reichweite f&#252;r seine Schaltungen zur Verf&#252;gung h&#228;tte.

&lt;b&gt;-	Vieles zu den Printmedien&lt;/b&gt; gesagte gilt aber auch Online: Es ist nach wie vor ein m&#252;hseliges, kleinteiliges und unerm&#252;dliches Bem&#252;hen um Anzeigenkunden. In den Redaktionen sitzen viel zu wenige und unterbezahlte Leute, und es gibt wenig Spielraum f&#252;r Investitionen und Ausbau.
 
&lt;b&gt;- Gr&#246;&#223;te Herausforderung&lt;/b&gt; f&#252;r alle ist nach wie vor die Erh&#246;hung der Reichweite – der wichtigen „W&#228;hrung“ im Web, verbunden mit der Gefahr der dadurch eintretenden Nivellierung und Erotisierung der Inhalte. Abgeschnittene (Crime) oder erigierte Schw&#228;nze (Sex) bringt eben mehr Klicks als der neueste Report des schwulen &#220;berfalltelefons oder die Besprechung des tollen neuen Romans von Michael Sollorz. 

&lt;b&gt;- F&#252;r redaktionelle Inhalte&lt;/b&gt; wird auch in Zukunft niemand zahlen, schon aber f&#252;r Zusatzangebote, Mehrwertdienste. Gayromeo ist zwar kein Medium, zeigt aber als Datingplattform, wie es prinzipiell funktioniert: Das meiste kostenlos anbieten, so dass sich der User wohlf&#252;hlt, und f&#252;r weiteren Zusatznutzen gern bereit ist, einen Obulus zu entrichten. Die queeren Onlinemedien werden also Angebote jenseits der News entwickeln m&#252;ssen, um das finanzielle Fundament zu st&#228;rken, auf dem man dann z.B. eine neue Redaktionsetage mit vielen weiteren gut ausgebildeten und gut bezahlten Journalisten setzen kann (ok, ok, gleich eine ganze Etage ist vielleicht etwas zu utopisch).

Generell denke ich – und damit bin ich bei der Frage des Zusammenspiels: Die Zukunft geh&#246;rt dem Web, die Zukunft des Journalismus (auch des schwul-lesbischen) liegt im Web. Das wird eine spannende Entwicklung sein in den kommenden Jahren. Klassische Magazinportale sind keine reinen Nachrichtenverk&#252;nder mit Meinungshoheit mehr. Sie vernetzen sich stattdessen mit Social Communitys und schaffen eigene neue Kommunikationsr&#228;ume. Sie &#246;ffnen sich dem Dialog mit ihren Lesern, und k&#246;nnen direkt auf deren W&#252;nsche und Ideen reagieren. Sie greifen Themen auf, die die Blogosph&#228;re als erstes aufsp&#252;rt, oder geben Inputs zur&#252;ck in die Datenstr&#246;me der Blogs und Podcasts. Blogger haben die Chance, sich zu professionalisieren und zu spezialisieren, und behalten dabei ihre Freiheit, sich auf die Inhalte konzentrieren zu k&#246;nnen. Sie m&#252;ssen kein „Anzeigenumfeld“ schaffen. Blogger schreiben f&#252;r Magazine, Journalisten bloggen, die Grenzen heben sich auf.

&lt;i&gt;Disclaimer: Ich war von 1995 bis 2003 Chefredakteur von Rosa Zone / Queer, arbeite seit 2003 u.a. f&#252;r queer.de&lt;/i&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ondamaris, in deinem Beitrag werden einige Sachen zusammengepackt, die man meiner Meinung nach auseinanderhalten muss. Da geht es zum einen um die Qualit&#228;t des Journalismus in den derzeit existierenden queeren Medien. Dann um die k&#252;nftige Existenz dieser Medienformen. Und es geht um die neuen Formen des Publizierens, wie Blogs, und wie die neuen und alten Formen des Publizierens miteinander auskommen werden. Also gleich drei W&#252;nsche auf einmal. Ich kann leider kein &#220;berraschungsei f&#252;r alles aus dem Hut zaubern, aber ich kann die Sachen mal etwas entwirren, um mit allen anderen hier klarer in die Zukunft schauen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Das Fortbestehen der bestehenden Szene-Medien und deren journalistische Qualit&#228;t (oder eben deren fehlende), das ist vor allem eine &#246;konomische Frage. &#220;brigens eine, die weniger mit der derzeitigen wirtschaftlichen Sitauation und gar nichts mit der Krise zu tun hat, die Tagezeitungen durchmachen.</p>
<p><b>So sieht es bei den Homo-Printbl&#228;ttern in Deutschland aus:<br />
</b><br />
<b>&#8211; Auf den gro&#223;en Run</b> der Markenartikler wartet die Szenepresse, seit sie existiert. Nur, die kommen einfach nicht angerannt, aus den unterschiedlichsten – kurz skizzierten &#8211; Gr&#252;nden: Die Marketing-Entscheider in den Firmen sind nach wie vor konservativ. Die Auflage und Verbreitung speziell der Kaufmagazine ist zu gering. Es gibt zu wenig Strategien und vorhandene Energien, erfolgreiche Zielgruppenansprachen f&#252;r Produkte zu entwickeln. Erotik-Fotostrecken ziehen Leser an, schrecken aber Anzeigenkunden. Fehlen die Anzeigenkunden, fehlen den Blattmachern die Mittel, in Qualit&#228;t zu investieren. Meiner Beobachtung nach stagnieren die Ums&#228;tze der Bl&#228;tter durch Anzeigenverkauf seit Jahren, und lassen sich nur durch Zusatzprodukte teilweise erh&#246;hen (CSD-Maps, rosa Branchenf&#252;hrer, oder – grusel &#8211; Queer Wedding Magazine</p>
<p><b>&#8211; Die kostenlosen Stadtmagazine </b>sind f&#252;r die Kaufmagazine eine Konkurrenz in dem Sinne, dass Leser kaum weiteren Bedarf an Kaufmagazinen haben.</p>
<p><b>&#8211;	Der Versuch, kostenlose</b> Stadtbl&#228;tter in Kaufmagazine umzuwandeln, kommt 20 Jahre zu sp&#228;t. Die Zeit der Kauf-Stadtmagazine ist so gut wie vorbei.</p>
<p><b>&#8211;	Zur Ehrenrettung:</b> Die kostenlosen Bl&#228;tter in Deutschland als auch die Kaufmagazine machen zum Teil gar nicht mal so einen schlechten Job. Die hier im Thread so oft beklagte fehlende journalistische Recherche und Qualit&#228;t, sie ist vorhanden (Ich denke da bei den Stadtbl&#228;ttern besonders an Hinnerk in Hamburg, Siegess&#228;ule in Berlin und RiK in K&#246;ln. FRONT ging ja leider bereits die Puste aus und M&#196;NNER ist ein inhaltlich gutes Magazin, nur kriegen das viel zu Wenige mit). In der Tat machen die Redaktionen Kompromisse, was das „Anzeigenumfeld“ angeht. Die seitenlange Trend-Lifestyle-M&#246;bel-Fotostrecke oder der 23. Saunareport, das sind Andienungen an Anzeigenkunden.</p>
<p><b>&#8211;	Wer Redakteur bei</b> einem Szenemagazin wird, darf sich die Etiketten Masochist und Idealist an das Shirt kleben. Sie sind hochmotiviert, aber in der Regel wesentlich schlechter bezahlt als branchen&#252;blich und haben ein wesentlich h&#246;heres Pensum an Arbeit zu bew&#228;ltigen, weil die Redaktion klein und das Budget f&#252;r freie Mitarbeit winzig ist. Viele Seiteneinstieger haben in schwul-lesbischen Redaktionen ihre ersten journalistischen Schritte gemacht, ziehen aber dann – vor allem wegen der fehlenden M&#246;glichkeit der inhaltlichen und finanziellen Weiterentwicklung – irgendwann weiter.<br />
<b>&#8211;	Wichtig auch nochmal d</b>er Hinweis, dass man die Situation der deutschen Medien schwer mit denen in anderen L&#228;ndern vergleichen kann. In den USA konnten schwule Verlage Investoren finden oder gar an die B&#246;rse gehen, und damit ihre Position ausbauen. Der Verleger von Tetu verdient viel Geld in anderen Bereichen und kann deshalb sein Blatt quersubventionieren. Keinem der in Deutschland erscheinenden Homobl&#228;tter geht es wirklich richtig gut.</p>
<p><b>Und wie sieht es bei den Online-Magazinen im deutschsprachigen Raum aus? </b></p>
<p><b>&#8211;	&#214;hm, tja, welche denn?</b> Es gibt kaum Portale, die sich als journalistische Medien verstehen, leider. Ein Wettbewerb mehrerer solcher Angebote w&#228;re w&#252;nschenswert und erfrischend. F&#252;r den Leser, der mehr Auswahl h&#228;tte, f&#252;r die Redaktionen, die sich an den Leistungen ihrer Kollegen messen k&#246;nnen, als auch f&#252;r den potentiellen Anzeigenkunden, der mehr Reichweite f&#252;r seine Schaltungen zur Verf&#252;gung h&#228;tte.</p>
<p><b>&#8211;	Vieles zu den Printmedien</b> gesagte gilt aber auch Online: Es ist nach wie vor ein m&#252;hseliges, kleinteiliges und unerm&#252;dliches Bem&#252;hen um Anzeigenkunden. In den Redaktionen sitzen viel zu wenige und unterbezahlte Leute, und es gibt wenig Spielraum f&#252;r Investitionen und Ausbau.</p>
<p><b>&#8211; Gr&#246;&#223;te Herausforderung</b> f&#252;r alle ist nach wie vor die Erh&#246;hung der Reichweite – der wichtigen „W&#228;hrung“ im Web, verbunden mit der Gefahr der dadurch eintretenden Nivellierung und Erotisierung der Inhalte. Abgeschnittene (Crime) oder erigierte Schw&#228;nze (Sex) bringt eben mehr Klicks als der neueste Report des schwulen &#220;berfalltelefons oder die Besprechung des tollen neuen Romans von Michael Sollorz. </p>
<p><b>&#8211; F&#252;r redaktionelle Inhalte</b> wird auch in Zukunft niemand zahlen, schon aber f&#252;r Zusatzangebote, Mehrwertdienste. Gayromeo ist zwar kein Medium, zeigt aber als Datingplattform, wie es prinzipiell funktioniert: Das meiste kostenlos anbieten, so dass sich der User wohlf&#252;hlt, und f&#252;r weiteren Zusatznutzen gern bereit ist, einen Obulus zu entrichten. Die queeren Onlinemedien werden also Angebote jenseits der News entwickeln m&#252;ssen, um das finanzielle Fundament zu st&#228;rken, auf dem man dann z.B. eine neue Redaktionsetage mit vielen weiteren gut ausgebildeten und gut bezahlten Journalisten setzen kann (ok, ok, gleich eine ganze Etage ist vielleicht etwas zu utopisch).</p>
<p>Generell denke ich – und damit bin ich bei der Frage des Zusammenspiels: Die Zukunft geh&#246;rt dem Web, die Zukunft des Journalismus (auch des schwul-lesbischen) liegt im Web. Das wird eine spannende Entwicklung sein in den kommenden Jahren. Klassische Magazinportale sind keine reinen Nachrichtenverk&#252;nder mit Meinungshoheit mehr. Sie vernetzen sich stattdessen mit Social Communitys und schaffen eigene neue Kommunikationsr&#228;ume. Sie &#246;ffnen sich dem Dialog mit ihren Lesern, und k&#246;nnen direkt auf deren W&#252;nsche und Ideen reagieren. Sie greifen Themen auf, die die Blogosph&#228;re als erstes aufsp&#252;rt, oder geben Inputs zur&#252;ck in die Datenstr&#246;me der Blogs und Podcasts. Blogger haben die Chance, sich zu professionalisieren und zu spezialisieren, und behalten dabei ihre Freiheit, sich auf die Inhalte konzentrieren zu k&#246;nnen. Sie m&#252;ssen kein „Anzeigenumfeld“ schaffen. Blogger schreiben f&#252;r Magazine, Journalisten bloggen, die Grenzen heben sich auf.</p>
<p><i>Disclaimer: Ich war von 1995 bis 2003 Chefredakteur von Rosa Zone / Queer, arbeite seit 2003 u.a. f&#252;r queer.de</i></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thommen</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7450</link>
		<dc:creator><![CDATA[Thommen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 14:12:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7450</guid>
		<description><![CDATA[Es bleibt uns nur, die Bildung unter den nachwachsenden Schwulen gezielt zu f&#246;rdern, damit sie dann auch die Medien lesen k&#246;nnen, die f&#252;r sie einmal lebenswichtig sind! Das zeigt sich jetzt schon bei der AIDS-Pr&#228;vention. Aber auch da interessiert es die hetero Geldgeber nicht sonderlich, M&#228;nnersex wird angeblich nur von einer kleinen Minderheit praktiziert. :)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es bleibt uns nur, die Bildung unter den nachwachsenden Schwulen gezielt zu f&#246;rdern, damit sie dann auch die Medien lesen k&#246;nnen, die f&#252;r sie einmal lebenswichtig sind! Das zeigt sich jetzt schon bei der AIDS-Pr&#228;vention. Aber auch da interessiert es die hetero Geldgeber nicht sonderlich, M&#228;nnersex wird angeblich nur von einer kleinen Minderheit praktiziert. 🙂</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: tuckenalarm</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7439</link>
		<dc:creator><![CDATA[tuckenalarm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 03:31:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7439</guid>
		<description><![CDATA[gr&#252;ezi miteinand,

dem kann ich nur zustimmen:

&quot;Bekommen wir also, was wir ‘verdienen’, was wir ‘wollen’?
Es sieht so aus.&quot;

ich mache seit jahren ein online-magazin, das sich nicht auf stars- und sternchen-unsinn herabl&#228;sst und stattdessen versucht, auch mal politische themen zu setzen. ich habe allerdings das gef&#252;hl - und jetzt werde ich zynisch -, dass die meisten buben meinen, man k&#246;nne ja jetzt heiraten und hiv sei sowieso heilbar, also, um was lohnt es sich noch zu k&#228;mpfen?

diese haltung kann man bei jedem beliebigen csd beobachten. die viel zitierte &quot;community&quot; gibt es nicht. und daran liegt es auch, dass schwule medien - egal wie qualitativ hochwertig - nicht fuktionieren, sobald es ein wenig mit nachdenken zu tun hat. einschaltquote wie der deutschlandfunk oder drs2. das ist leider so. 

und wer f&#252;r so was noch geld nehmen w&#252;rde, k&#246;nnte gleich aufh&#246;ren. das passt auch nicht zum internet. zu einem demokratischen faktor ist es durch seine freiheit und komplette verf&#252;gbarkeit f&#252;r jeden (blogs) geworden, nicht durch ausgrenzung durch einen preis.

ich mache trotzdem weiter, trotz oft undankbarer zielgruppe. und jeder, der etwas beitr&#228;gt, tut es aus &#252;berzeugung. das ist gut so. geld mit nachrichten verdient im internet ausser &quot;spiegel-online&quot; keiner. das w&#228;re vermessen, sowas anzupeilen. also seien wir doch froh, etwas zu tun, was wir f&#252;r wichtig finden.

ist doch auch was ;-))]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>gr&#252;ezi miteinand,</p>
<p>dem kann ich nur zustimmen:</p>
<p>&#8222;Bekommen wir also, was wir ‘verdienen’, was wir ‘wollen’?<br />
Es sieht so aus.&#8220;</p>
<p>ich mache seit jahren ein online-magazin, das sich nicht auf stars- und sternchen-unsinn herabl&#228;sst und stattdessen versucht, auch mal politische themen zu setzen. ich habe allerdings das gef&#252;hl &#8211; und jetzt werde ich zynisch -, dass die meisten buben meinen, man k&#246;nne ja jetzt heiraten und hiv sei sowieso heilbar, also, um was lohnt es sich noch zu k&#228;mpfen?</p>
<p>diese haltung kann man bei jedem beliebigen csd beobachten. die viel zitierte &#8222;community&#8220; gibt es nicht. und daran liegt es auch, dass schwule medien &#8211; egal wie qualitativ hochwertig &#8211; nicht fuktionieren, sobald es ein wenig mit nachdenken zu tun hat. einschaltquote wie der deutschlandfunk oder drs2. das ist leider so. </p>
<p>und wer f&#252;r so was noch geld nehmen w&#252;rde, k&#246;nnte gleich aufh&#246;ren. das passt auch nicht zum internet. zu einem demokratischen faktor ist es durch seine freiheit und komplette verf&#252;gbarkeit f&#252;r jeden (blogs) geworden, nicht durch ausgrenzung durch einen preis.</p>
<p>ich mache trotzdem weiter, trotz oft undankbarer zielgruppe. und jeder, der etwas beitr&#228;gt, tut es aus &#252;berzeugung. das ist gut so. geld mit nachrichten verdient im internet ausser &#8222;spiegel-online&#8220; keiner. das w&#228;re vermessen, sowas anzupeilen. also seien wir doch froh, etwas zu tun, was wir f&#252;r wichtig finden.</p>
<p>ist doch auch was ;-))</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7435</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 20:48:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7435</guid>
		<description><![CDATA[@ Steven:
nun, wer nicht f&#252;r hochwertige inhalte zu zahlen bereit ist (egal ob print oder online), der muss &#252;ber kurz oder lang vermutlich nehmen was er serviert bekommt - das was die gratisbl&#228;ttchen dieser welt uns so liefern - und das ist nicht meine welt, geschweige denn mein ziel.
deswegen &#252;berlege ich wo alternativen sein k&#246;nnten
schnelle urteile à la &#039;h&#252;hnerhaufen&#039; empfinde ich da allerdings als wenig weiterf&#252;hrend]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Steven:<br />
nun, wer nicht f&#252;r hochwertige inhalte zu zahlen bereit ist (egal ob print oder online), der muss &#252;ber kurz oder lang vermutlich nehmen was er serviert bekommt &#8211; das was die gratisbl&#228;ttchen dieser welt uns so liefern &#8211; und das ist nicht meine welt, geschweige denn mein ziel.<br />
deswegen &#252;berlege ich wo alternativen sein k&#246;nnten<br />
schnelle urteile à la &#8218;h&#252;hnerhaufen&#8216; empfinde ich da allerdings als wenig weiterf&#252;hrend</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Steven</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7434</link>
		<dc:creator><![CDATA[Steven]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 20:37:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7434</guid>
		<description><![CDATA[Nein, ich w&#252;rde nicht f&#252;r hochwertige Inhalte zahlen. Der Trend geht in Richtung kostenfreier Content. Guardian im UK, NYT in den USA und in Deutschland die DuMont-Gruppe machen es vor. Ich w&#228;re aber bereit, in gewissen Umfang Werbung zu ertragen.

Einen Vergleich mit Bloggern und schwullesbischen Medien in den USA kann man nur bedingt ziehen. Schon weil die dahinter liegende Struktur eine anderen ist. Schwule und lesbische Menschen sind in den USA wesentlicher besser vernetzt, es gibt viel mehr lokale und regionale Gruppen, die oft sehr organisations- und finanzstark sind. Darauf l&#228;sst sich mit Medien und Blogs gut aufbauen und es sind schnell namhafte Userzahlen erreicht. Dieser Unterbau fehlt hier bei uns.

Im UK scheint die Bloggerszene, so weit es um das Mitmischen im politischen Bereich geht, auch weniger weit entwickelt zu sein. Allerdings gibt es dort reichlich hochwertige schwullesbische Medien und auch in den Mainstream-Medien werden entsprechende Themen reichen verarbeitet (Guardian und Independent und einige Regionalzeitung sehr wohlwollend (=objektiv), bei den anderen manchmal nicht so wohlwollend).

F&#252;r Deutschland sehe ich das Problem in ersten Linie in der Nachrichtenbeschaffungssituation. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deutschland im schwullesbischen Bereich (im weitesten Sinne) so viel ereignis&#228;rmer ist, als zum Beispiel das UK. Allerdings ignorieren die Mainstream-Medien die Themen weitgehend. Es bedarf einer entsprechenden Recherchearbeit, die Blogger nicht leisten k&#246;nnen, jedenfalls nicht mit dem Zeitkontingent, das zum Beispiel mir zur Verf&#252;gung steht. F&#252;r Blogger bleibt eigentlich nur das Verarbeiten von Nachrichten, das Kommentieren.

Das von Norbert angesproche Aufmerksamkeiterregen lie&#223;e sich &#252;brigens dadurch erreichen, in dem man die Posts (auch) in den hauseigenen Blogs zum Beispiel der Welt Online oder der DuMont-Gruppe (Stadtmenschen) ver&#246;ffentlicht. Allerdings ist man dann hinsichtlich der &#228;u&#223;eren Form gebunden und auch gewissen inhaltlichen Spielregeln unterworfen. Das schafft aber auch Abh&#228;ngigkeiten.

Und Abh&#228;ngigkeiten (und sei es nur in Gestalt von vorauseilenden R&#252;cksichtnahmen) entstehen auch, wenn man versucht, Blogger und Journalisten in ein Boot zu setzen.

Vielleicht, um noch einmal auf Norbert&#039;s Ausf&#252;hrungen zur&#252;ckzukommen, sollten sich Blogger mit Datingportalen verkn&#252;pfen (Gays.de versucht das wohl).

&quot;Freitag&quot; finde ich &#252;brigens optisch so daneben geraten, dass mich die Inhalte schon gar nicht interessieren. Das scheint ein H&#252;hnerhaufen zu sein, in dem jeder ein bisschen rumgackern darf.

@ Rainer:

Ich wei&#223; nicht, ob &#039;eine Mehrheit&#039; nichts von inhaltsschwangeren Blogs wei&#223;. Ich wei&#223; allerdings, dass &#039;eine Mehrheit&#039; keinen Bock hat, sich intensiv inhaltlich mit einem Thema auseinanderzusetzen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich w&#252;rde nicht f&#252;r hochwertige Inhalte zahlen. Der Trend geht in Richtung kostenfreier Content. Guardian im UK, NYT in den USA und in Deutschland die DuMont-Gruppe machen es vor. Ich w&#228;re aber bereit, in gewissen Umfang Werbung zu ertragen.</p>
<p>Einen Vergleich mit Bloggern und schwullesbischen Medien in den USA kann man nur bedingt ziehen. Schon weil die dahinter liegende Struktur eine anderen ist. Schwule und lesbische Menschen sind in den USA wesentlicher besser vernetzt, es gibt viel mehr lokale und regionale Gruppen, die oft sehr organisations- und finanzstark sind. Darauf l&#228;sst sich mit Medien und Blogs gut aufbauen und es sind schnell namhafte Userzahlen erreicht. Dieser Unterbau fehlt hier bei uns.</p>
<p>Im UK scheint die Bloggerszene, so weit es um das Mitmischen im politischen Bereich geht, auch weniger weit entwickelt zu sein. Allerdings gibt es dort reichlich hochwertige schwullesbische Medien und auch in den Mainstream-Medien werden entsprechende Themen reichen verarbeitet (Guardian und Independent und einige Regionalzeitung sehr wohlwollend (=objektiv), bei den anderen manchmal nicht so wohlwollend).</p>
<p>F&#252;r Deutschland sehe ich das Problem in ersten Linie in der Nachrichtenbeschaffungssituation. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deutschland im schwullesbischen Bereich (im weitesten Sinne) so viel ereignis&#228;rmer ist, als zum Beispiel das UK. Allerdings ignorieren die Mainstream-Medien die Themen weitgehend. Es bedarf einer entsprechenden Recherchearbeit, die Blogger nicht leisten k&#246;nnen, jedenfalls nicht mit dem Zeitkontingent, das zum Beispiel mir zur Verf&#252;gung steht. F&#252;r Blogger bleibt eigentlich nur das Verarbeiten von Nachrichten, das Kommentieren.</p>
<p>Das von Norbert angesproche Aufmerksamkeiterregen lie&#223;e sich &#252;brigens dadurch erreichen, in dem man die Posts (auch) in den hauseigenen Blogs zum Beispiel der Welt Online oder der DuMont-Gruppe (Stadtmenschen) ver&#246;ffentlicht. Allerdings ist man dann hinsichtlich der &#228;u&#223;eren Form gebunden und auch gewissen inhaltlichen Spielregeln unterworfen. Das schafft aber auch Abh&#228;ngigkeiten.</p>
<p>Und Abh&#228;ngigkeiten (und sei es nur in Gestalt von vorauseilenden R&#252;cksichtnahmen) entstehen auch, wenn man versucht, Blogger und Journalisten in ein Boot zu setzen.</p>
<p>Vielleicht, um noch einmal auf Norbert&#8217;s Ausf&#252;hrungen zur&#252;ckzukommen, sollten sich Blogger mit Datingportalen verkn&#252;pfen (Gays.de versucht das wohl).</p>
<p>&#8222;Freitag&#8220; finde ich &#252;brigens optisch so daneben geraten, dass mich die Inhalte schon gar nicht interessieren. Das scheint ein H&#252;hnerhaufen zu sein, in dem jeder ein bisschen rumgackern darf.</p>
<p>@ Rainer:</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, ob &#8218;eine Mehrheit&#8216; nichts von inhaltsschwangeren Blogs wei&#223;. Ich wei&#223; allerdings, dass &#8218;eine Mehrheit&#8216; keinen Bock hat, sich intensiv inhaltlich mit einem Thema auseinanderzusetzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7431</link>
		<dc:creator><![CDATA[Rainer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 14:02:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7431</guid>
		<description><![CDATA[Spannendes Thema, gute Fragen.
zum Thema Bloggen f&#228;llt mir spontan ein: In Deutschlands haben Blogs einen anderen, und das meint: weit geringeren Stellenwert als etwa in den USA. Zudem scheint mir die &#252;berweigende Mehrheit gar nicht zu wissen, dass es regelm&#228;&#223;ige und inhaltlich zumeist verl&#228;ssliche Blogs gibt. 
@ Norbert: Aus eigener Erfahrung bei einem Internet-Portal  kann ich nur best&#228;tigen: Die hohen Klickzahlen erzielen Sex, Sex, Sex, Sex, Sex, dann evtl. Madonna, und dann - nach Sex, Sex, Sex - evtl einmal eine inhaltliche, tagesaktuelle Meldung aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und Kultur.
@ Ulii: Warum nicht mal eine Aktion zum Austesten: Einen Monat lang postet eine bestimmte Gruppe von Blogs alles nur mit einem (gemeinsamen) Spendenbutton &quot;Was ist dir die Arbeit der Blogger wert?&quot;. Das Ganze m&#252;sste man vorher pressetechnisch auch ank&#252;ndigen. Dann sehen wir ja, was r&#252;berkommt. (Und das was zusammen kommt an Spenden bekommt eine engagierte Einrichtung aus dem LBGT-Bereich.)
Die Hauptfrage aber scheint mir in dem zu liegen, was du mit dem kleinen W&#246;rtchen &quot;mehr&quot; umschreibst - ich glaube, wir m&#252;ssten erst einmal kl&#228;ren, worin wir dieses &quot;mehr&quot; sehen. Im Moment sehe ich in Blogs auch eher eine Kommentarfunktion, eine Form der Reaktion, um die t&#228;glichen kleinen Nachrichtenh&#228;ppchen entweder in ihrer Wichtigkeit aufzuwerten und einem hoffentlich gr&#246;&#223;eren Kreis zug&#228;nglich zu machen (z.B. all das, was in den lokalen Printmagazinen niemals auftaucht) bzw. um Nachrichten einzuordnen und evtl. auf weitergehende Fragen hin zu lesen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spannendes Thema, gute Fragen.<br />
zum Thema Bloggen f&#228;llt mir spontan ein: In Deutschlands haben Blogs einen anderen, und das meint: weit geringeren Stellenwert als etwa in den USA. Zudem scheint mir die &#252;berweigende Mehrheit gar nicht zu wissen, dass es regelm&#228;&#223;ige und inhaltlich zumeist verl&#228;ssliche Blogs gibt.<br />
@ Norbert: Aus eigener Erfahrung bei einem Internet-Portal  kann ich nur best&#228;tigen: Die hohen Klickzahlen erzielen Sex, Sex, Sex, Sex, Sex, dann evtl. Madonna, und dann &#8211; nach Sex, Sex, Sex &#8211; evtl einmal eine inhaltliche, tagesaktuelle Meldung aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und Kultur.<br />
@ Ulii: Warum nicht mal eine Aktion zum Austesten: Einen Monat lang postet eine bestimmte Gruppe von Blogs alles nur mit einem (gemeinsamen) Spendenbutton &#8222;Was ist dir die Arbeit der Blogger wert?&#8220;. Das Ganze m&#252;sste man vorher pressetechnisch auch ank&#252;ndigen. Dann sehen wir ja, was r&#252;berkommt. (Und das was zusammen kommt an Spenden bekommt eine engagierte Einrichtung aus dem LBGT-Bereich.)<br />
Die Hauptfrage aber scheint mir in dem zu liegen, was du mit dem kleinen W&#246;rtchen &#8222;mehr&#8220; umschreibst &#8211; ich glaube, wir m&#252;ssten erst einmal kl&#228;ren, worin wir dieses &#8222;mehr&#8220; sehen. Im Moment sehe ich in Blogs auch eher eine Kommentarfunktion, eine Form der Reaktion, um die t&#228;glichen kleinen Nachrichtenh&#228;ppchen entweder in ihrer Wichtigkeit aufzuwerten und einem hoffentlich gr&#246;&#223;eren Kreis zug&#228;nglich zu machen (z.B. all das, was in den lokalen Printmagazinen niemals auftaucht) bzw. um Nachrichten einzuordnen und evtl. auf weitergehende Fragen hin zu lesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ondamaris</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7430</link>
		<dc:creator><![CDATA[ondamaris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 10:00:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7430</guid>
		<description><![CDATA[@ Norbert:
was das &#039;zukleistern&#039; mit lifestyle angeht (in hoffnung auf anzeigenkunden) teile ich deine bedenken - und bin skeptisch, ob die tetu-neu-ausrichtung wirklich den richtigen weg geht.

was blogger und medien angeht - nun ich wollte nicht vorschlagen, dass medien sich &#039;blogger halten&#039;, das w&#228;re ein missverst&#228;ndnis. ich dachte eher an an versuche von kooperationen &quot;auf augenh&#246;he&quot;, wissend um die unterschiede in herangehensweise, ausbuodung, rahmenbedingungen etc. und dazu finde ich die experimente des &quot;freitag&quot; tats&#228;chlich bemerkenswert
(und, nebenbei, registriere erfreut, dass queeer.de da ja auch schritte macht und in artikeln von bloggern ge&#228;u&#223;erte meinungen aufgreift)

es geht mir hier -um das missverst&#228;ndnis auszur&#228;umen- zun&#228;chst nicht so sehr um honorierungsmodelle von bloggern (auch wenn das im us-beispiel ja anklingt), sondern um die frage, wohin entwickeln sich schwul-lesbische medien, und wie k&#246;nnen wir zusammen zu einem &quot;mehr&quot; kommen - statt in der zeitungskrise unterzugehen und irgendwann nur noch in werbebl&#228;ttchen zu schauen

last not least, was die bereitschaft zu zahlen angeht: ja, zun&#228;chst schient zu stimmen, was du sagst, niemand ist bereit zu zahlen.
wenn allerdings irgendwann nichts mehr erscheint, weil sich nichtmal mehr lifestyle-bl&#228;ttchen lohnen - werden dann mehr leute wach?
und - ich bin ja auch heute beriet, f&#252;r bestimmte medien zu zahlen (ich w&#252;rde z.b. nie erwarten, die gesch&#228;tzte &#039;lettre&#039; umsonst zu bekommen). vielleicht weist das auch einen weg - m&#252;ssen wir &#252;ber andere formate, andere (auch: kleinere) zielgruppen nachdenken? kleinere zielgruppen zb w&#228;ren mit online-formaten auch ohne den print-kostendruck (economy of scale) eher bedienbar ...

soweit f&#252;r&#039;s erste :-)
lg]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Norbert:<br />
was das &#8218;zukleistern&#8216; mit lifestyle angeht (in hoffnung auf anzeigenkunden) teile ich deine bedenken &#8211; und bin skeptisch, ob die tetu-neu-ausrichtung wirklich den richtigen weg geht.</p>
<p>was blogger und medien angeht &#8211; nun ich wollte nicht vorschlagen, dass medien sich &#8218;blogger halten&#8216;, das w&#228;re ein missverst&#228;ndnis. ich dachte eher an an versuche von kooperationen &#8222;auf augenh&#246;he&#8220;, wissend um die unterschiede in herangehensweise, ausbuodung, rahmenbedingungen etc. und dazu finde ich die experimente des &#8222;freitag&#8220; tats&#228;chlich bemerkenswert<br />
(und, nebenbei, registriere erfreut, dass queeer.de da ja auch schritte macht und in artikeln von bloggern ge&#228;u&#223;erte meinungen aufgreift)</p>
<p>es geht mir hier -um das missverst&#228;ndnis auszur&#228;umen- zun&#228;chst nicht so sehr um honorierungsmodelle von bloggern (auch wenn das im us-beispiel ja anklingt), sondern um die frage, wohin entwickeln sich schwul-lesbische medien, und wie k&#246;nnen wir zusammen zu einem &#8222;mehr&#8220; kommen &#8211; statt in der zeitungskrise unterzugehen und irgendwann nur noch in werbebl&#228;ttchen zu schauen</p>
<p>last not least, was die bereitschaft zu zahlen angeht: ja, zun&#228;chst schient zu stimmen, was du sagst, niemand ist bereit zu zahlen.<br />
wenn allerdings irgendwann nichts mehr erscheint, weil sich nichtmal mehr lifestyle-bl&#228;ttchen lohnen &#8211; werden dann mehr leute wach?<br />
und &#8211; ich bin ja auch heute beriet, f&#252;r bestimmte medien zu zahlen (ich w&#252;rde z.b. nie erwarten, die gesch&#228;tzte &#8218;lettre&#8216; umsonst zu bekommen). vielleicht weist das auch einen weg &#8211; m&#252;ssen wir &#252;ber andere formate, andere (auch: kleinere) zielgruppen nachdenken? kleinere zielgruppen zb w&#228;ren mit online-formaten auch ohne den print-kostendruck (economy of scale) eher bedienbar &#8230;</p>
<p>soweit f&#252;r&#8217;s erste 🙂<br />
lg</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Norbert</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7429</link>
		<dc:creator><![CDATA[Norbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 08:40:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=7814#comment-7429</guid>
		<description><![CDATA[Erste Gedanken (so aus dem Bauch heraus): 
- F&#252;r Inhalte wird keiner zahlen (von Pornos, Portal-Freischaltungen etc abgesehen)
- Der schwule Medienmarkt in Deutschland, vor allem Print, leidet im Vergleich zum Ausland an der mangelnden Bereitschaft von gro&#223;en Anzeigenkunden, in der schwulen Presse zu werben. Selbst das zunehmende Zukleistern der Hefte mit Lifestylekram hat da nicht geholfen. Es bleibt am Schluss zu wenig Platz f&#252;r &quot;gute&quot; Inhalte.
- Schwule Online-Medien haben zu wenig Einnahmen, da nur ein Bruchteil der schwulen User, die etwa t&#228;glich Datingportale nutzen, diese Seiten besuchen (seufz). Weiteres Problem: selbst auf Zielgruppenseiten klicken die Leute sich gerne durch Galerien durch und lesen vor allem gerne Erotik, Tratsch und die eher simpleren Politik-Aufreger.
- Der oben ge&#228;usserte Gedanke, dass sich schwul-lesbische Medien Blogger geradezu &quot;halten&quot; sollen, halte ich f&#252;r abwegig. Oft fehlt ohnehin das Geld f&#252;r freie Mitarbeiter, und aus Blogger-Sicht w&#252;rde das nur das eigene Profil schw&#228;chen, wenn die Inhalte mehrfach benutzt werden.
- Nat&#252;rlich k&#246;nnen sich Blogger und Medien inhaltlich befruchten, etwa durch gegenseitiges zitieren und auch kritisieren, wie es derzeit auch zunehmend passiert.
- Als &quot;Premiumblogger&quot; solltet ihr vielleicht mal an den LSVD rangehen, damit der mehr Eintr&#228;ge von Euch in seinen Pressespiegel &#252;bernimmt. Dann werdet ihr auch zunehmend von weiteren Lesern sowie Homo- und Hetero-Medien wahrgenommen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erste Gedanken (so aus dem Bauch heraus):<br />
&#8211; F&#252;r Inhalte wird keiner zahlen (von Pornos, Portal-Freischaltungen etc abgesehen)<br />
&#8211; Der schwule Medienmarkt in Deutschland, vor allem Print, leidet im Vergleich zum Ausland an der mangelnden Bereitschaft von gro&#223;en Anzeigenkunden, in der schwulen Presse zu werben. Selbst das zunehmende Zukleistern der Hefte mit Lifestylekram hat da nicht geholfen. Es bleibt am Schluss zu wenig Platz f&#252;r &#8222;gute&#8220; Inhalte.<br />
&#8211; Schwule Online-Medien haben zu wenig Einnahmen, da nur ein Bruchteil der schwulen User, die etwa t&#228;glich Datingportale nutzen, diese Seiten besuchen (seufz). Weiteres Problem: selbst auf Zielgruppenseiten klicken die Leute sich gerne durch Galerien durch und lesen vor allem gerne Erotik, Tratsch und die eher simpleren Politik-Aufreger.<br />
&#8211; Der oben ge&#228;usserte Gedanke, dass sich schwul-lesbische Medien Blogger geradezu &#8222;halten&#8220; sollen, halte ich f&#252;r abwegig. Oft fehlt ohnehin das Geld f&#252;r freie Mitarbeiter, und aus Blogger-Sicht w&#252;rde das nur das eigene Profil schw&#228;chen, wenn die Inhalte mehrfach benutzt werden.<br />
&#8211; Nat&#252;rlich k&#246;nnen sich Blogger und Medien inhaltlich befruchten, etwa durch gegenseitiges zitieren und auch kritisieren, wie es derzeit auch zunehmend passiert.<br />
&#8211; Als &#8222;Premiumblogger&#8220; solltet ihr vielleicht mal an den LSVD rangehen, damit der mehr Eintr&#228;ge von Euch in seinen Pressespiegel &#252;bernimmt. Dann werdet ihr auch zunehmend von weiteren Lesern sowie Homo- und Hetero-Medien wahrgenommen.</p>
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