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	<title>Kommentare zu: PrEP: Aids und die Rolle der Pharma-Industrie &#8211; ein Traum wird wahr &#8230;</title>
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	<description>positiv schwul - Leben mit HIV und Aids</description>
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		<title>Von: “treatment as prevention” – ein Konzept mit latent freiheitseinschränkenden Tendenzen? - treatment as prevention  ist eine Umsetzung des EKAF-Statements und seiner Konsequenzen auf die Prävention wenn bei HIV-Positiven durch eine erfolgreiche ant</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=9612#comment-16899</link>
		<dc:creator><![CDATA[“treatment as prevention” – ein Konzept mit latent freiheitseinschränkenden Tendenzen? - treatment as prevention  ist eine Umsetzung des EKAF-Statements und seiner Konsequenzen auf die Prävention wenn bei HIV-Positiven durch eine erfolgreiche ant]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 15:39:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...]  Aids und die Rolle der Pharma-Industrie &#8211; ein Traum wird wahr &#8230;  [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;]  Aids und die Rolle der Pharma-Industrie &#8211; ein Traum wird wahr &#8230;  [&#8230;]</p>
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		<title>Von: Diego</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=9612#comment-16769</link>
		<dc:creator><![CDATA[Diego]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 10:08:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das eigentliche Thema war ja nun Pr&#228;vention und die Pharmaindustrie. Daher versuche ich den Bogen wieder zur&#252;ck zu f&#252;hren. Das Thema Aktivisten werde ich in meinem Blog n&#228;her betrachten.
( http://diego62.blog.de/2011/07/06/positive-aktivisten-11432848/ )
Die Profitgier der Industrie kennt in der Tat keine Grenzen. Was ja auch nicht anders zu erwarten ist. Warum werden Studien in der Richtung PrEP und EKAF sonst gemacht. Die Industrie kann daran nur verdienen. Inwiefern das f&#252;r den Konsumenten der Medikamente sinnvoll ist, bleibt dabei zweitrangig. 
Wie weit d&#252;rfen sich indessen HIV/Aids-Organisationen wie die DAH u.a. in diese Kampagnen einbinden lassen. Man hat wohl ein Positionspapier in dem man offen sagt, dass man auch Mittel der Industrie annimmt, aber sich davon nicht beeindrucken lassen will. Sicher, die Organisationen sind auf Spenden angewiesen um auch in Zukunft effektiv arbeiten zu k&#246;nnen. Aber niemand kann sagen, dass er sich durch &#252;ppige Spenden nicht doch irgendwie beeinflussen l&#228;sst. Und sei es nur in Beratungsgespr&#228;chen auf die M&#246;glichkeit einer PrEP oder die EKAF-Richtlinien hin zu weisen. Er eine oder andere wird dann schon vorzeitig Medikamente nehmen, auch wenn er von der Notwendigkeit eine Therapie noch weit weg ist. Genauso wird es mit der PrEP aussehen, wenn denn die Finanzierung gekl&#228;rt ist.
Was mich bei der PrEP st&#246;rt sind nicht nur die m&#246;glichen Nebenwirkungen, sondern auch die unter Umst&#228;nden unbemerkt gez&#252;chteten Resistenzen. Hier wird der Fehler der Jahrzehnte beim Antibiotika gemacht wurde als HIV-Pr&#228;vention verkauft.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das eigentliche Thema war ja nun Pr&#228;vention und die Pharmaindustrie. Daher versuche ich den Bogen wieder zur&#252;ck zu f&#252;hren. Das Thema Aktivisten werde ich in meinem Blog n&#228;her betrachten.<br />
( <a href="http://diego62.blog.de/2011/07/06/positive-aktivisten-11432848/" rel="nofollow">http://diego62.blog.de/2011/07/06/positive-aktivisten-11432848/</a> )<br />
Die Profitgier der Industrie kennt in der Tat keine Grenzen. Was ja auch nicht anders zu erwarten ist. Warum werden Studien in der Richtung PrEP und EKAF sonst gemacht. Die Industrie kann daran nur verdienen. Inwiefern das f&#252;r den Konsumenten der Medikamente sinnvoll ist, bleibt dabei zweitrangig.<br />
Wie weit d&#252;rfen sich indessen HIV/Aids-Organisationen wie die DAH u.a. in diese Kampagnen einbinden lassen. Man hat wohl ein Positionspapier in dem man offen sagt, dass man auch Mittel der Industrie annimmt, aber sich davon nicht beeindrucken lassen will. Sicher, die Organisationen sind auf Spenden angewiesen um auch in Zukunft effektiv arbeiten zu k&#246;nnen. Aber niemand kann sagen, dass er sich durch &#252;ppige Spenden nicht doch irgendwie beeinflussen l&#228;sst. Und sei es nur in Beratungsgespr&#228;chen auf die M&#246;glichkeit einer PrEP oder die EKAF-Richtlinien hin zu weisen. Er eine oder andere wird dann schon vorzeitig Medikamente nehmen, auch wenn er von der Notwendigkeit eine Therapie noch weit weg ist. Genauso wird es mit der PrEP aussehen, wenn denn die Finanzierung gekl&#228;rt ist.<br />
Was mich bei der PrEP st&#246;rt sind nicht nur die m&#246;glichen Nebenwirkungen, sondern auch die unter Umst&#228;nden unbemerkt gez&#252;chteten Resistenzen. Hier wird der Fehler der Jahrzehnte beim Antibiotika gemacht wurde als HIV-Pr&#228;vention verkauft.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Ulli</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=9612#comment-16767</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ulli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 18:00:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[alivenkickn pessimistisch wie immer ;-))

ich glaube schon, dass es gemeinsame interessen auch heute gibt
und ich glaube auch, dass dies vielen positiven bewusst ist

die frage ist f&#252;r mich eher, wie wir diese interessen greifbar, erlebbar machen - und in handeln umsetzen

da ist ein unreflektiertes &#039;revival&#039; von aktionsformen fr&#252;herer jahre vermutlich wenig zielf&#252;hrend, da stimme ich dir zu, flaneur
aber es gibt ja auch &quot;heutige&quot; formen ... und es gibt auch junge positive, die erleben, dass sie manche probleme und interessen mit anderen positiven teilen]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>alivenkickn pessimistisch wie immer ;-))</p>
<p>ich glaube schon, dass es gemeinsame interessen auch heute gibt<br />
und ich glaube auch, dass dies vielen positiven bewusst ist</p>
<p>die frage ist f&#252;r mich eher, wie wir diese interessen greifbar, erlebbar machen &#8211; und in handeln umsetzen</p>
<p>da ist ein unreflektiertes &#8218;revival&#8216; von aktionsformen fr&#252;herer jahre vermutlich wenig zielf&#252;hrend, da stimme ich dir zu, flaneur<br />
aber es gibt ja auch &#8222;heutige&#8220; formen &#8230; und es gibt auch junge positive, die erleben, dass sie manche probleme und interessen mit anderen positiven teilen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alivenkickn</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=9612#comment-16766</link>
		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 16:49:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist also die Frage, was es an gemeinsamen Interessen der HIV-Positiven gibt und mit welchen zeitgem&#228;&#223;en Mitteln sich diese Erreichen lassen.

Hallo Flaneur

das &quot;gemeinsame&quot; interesse ist den individuellen Interessen gewichen. Und die sind dank der zur verf&#252;gung stehdnen Therapien jetzt f&#252;r die meisten erreichbar. ein gemeisames interesse das auf grund einer lebensbedrohlichen situation wie z.b. die forderung nach verf&#252;gung stellung von medikamenten vor beendigung der studie 3 ist nicht vorhanden. 

die gemiensamen interessen die es geben &quot;k&#246;nnte&quot; sind auf der politischen eben zu finden. diese gemeinsam einzufordern  . .davon habe sich die meisten wie auch die gesellschaft andererseits verabschiedet. ergo richtet man sich in seinem seinem politisches umfeld - familie, freunde - ein so gut es geht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist also die Frage, was es an gemeinsamen Interessen der HIV-Positiven gibt und mit welchen zeitgem&#228;&#223;en Mitteln sich diese Erreichen lassen.</p>
<p>Hallo Flaneur</p>
<p>das &#8222;gemeinsame&#8220; interesse ist den individuellen Interessen gewichen. Und die sind dank der zur verf&#252;gung stehdnen Therapien jetzt f&#252;r die meisten erreichbar. ein gemeisames interesse das auf grund einer lebensbedrohlichen situation wie z.b. die forderung nach verf&#252;gung stellung von medikamenten vor beendigung der studie 3 ist nicht vorhanden. </p>
<p>die gemiensamen interessen die es geben &#8222;k&#246;nnte&#8220; sind auf der politischen eben zu finden. diese gemeinsam einzufordern  . .davon habe sich die meisten wie auch die gesellschaft andererseits verabschiedet. ergo richtet man sich in seinem seinem politisches umfeld &#8211; familie, freunde &#8211; ein so gut es geht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Flaneur</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=9612#comment-16765</link>
		<dc:creator><![CDATA[Flaneur]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 14:20:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ach, so &#252;berspitzt ist das leider gar nicht, diese Gefahr sehe ich auch. Die DAH scheint sich ja auch zu bewegen, zumindest erkennt sie, dass f&#252;r eine gescheite Pr&#228;vention eine differenziertere Ansprache der Zielgruppen erforderlich ist (ich wei&#223; nicht, ob du dar&#252;ber schon berichtet hast):
http://www.aidshilfe.de/de/shop/kontexte-von-hiv-neuinfektionen-bei-schwulen-maennern

Und ja, den Arsch hoch bekommen ... Das scheint mir heute noch schwerer als vor 25, 30 Jahren. Die Situation hat sich ver&#228;ndert, es sterben nicht mehr halbe Freundes- und Bekanntenkreise Innerhalb kurzer Zeit einfach mal so weg, AIDS ist nicht mehr die Bedrohung, HIV hat seinen Schrecken verloren - es gibt ja bald die PrEP ...  Ich m&#246;chte es einmal mit Arbeitnehmerinteressen vergleichen: auch da sieht meine gewisse S&#228;ttigung oder einfach falsches Vorgehen der entsprechenden Organisationen. Es ist also die Frage, was es an gemeinsamen Interessen der HIV-Positiven gibt und mit welchen zeitgem&#228;&#223;en Mitteln sich diese Erreichen lassen. Der Blick zur&#252;ck auf die &quot;seligen&quot; Act-Up-Zeiten und die Beschw&#246;rung des Denver-Manifests wird J&#252;ngere, die jetzt ihre Zukunft gestalten sollten, wohl kaum aktivieren. 

Ich pers&#246;nlich werde sehen, was f&#252;r mich machbar ist. Als Flaneur schaue ich ja immer mal wieder hier vorbei ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, so &#252;berspitzt ist das leider gar nicht, diese Gefahr sehe ich auch. Die DAH scheint sich ja auch zu bewegen, zumindest erkennt sie, dass f&#252;r eine gescheite Pr&#228;vention eine differenziertere Ansprache der Zielgruppen erforderlich ist (ich wei&#223; nicht, ob du dar&#252;ber schon berichtet hast):<br />
<a href="http://www.aidshilfe.de/de/shop/kontexte-von-hiv-neuinfektionen-bei-schwulen-maennern" rel="nofollow">http://www.aidshilfe.de/de/shop/kontexte-von-hiv-neuinfektionen-bei-schwulen-maennern</a></p>
<p>Und ja, den Arsch hoch bekommen &#8230; Das scheint mir heute noch schwerer als vor 25, 30 Jahren. Die Situation hat sich ver&#228;ndert, es sterben nicht mehr halbe Freundes- und Bekanntenkreise Innerhalb kurzer Zeit einfach mal so weg, AIDS ist nicht mehr die Bedrohung, HIV hat seinen Schrecken verloren &#8211; es gibt ja bald die PrEP &#8230;  Ich m&#246;chte es einmal mit Arbeitnehmerinteressen vergleichen: auch da sieht meine gewisse S&#228;ttigung oder einfach falsches Vorgehen der entsprechenden Organisationen. Es ist also die Frage, was es an gemeinsamen Interessen der HIV-Positiven gibt und mit welchen zeitgem&#228;&#223;en Mitteln sich diese Erreichen lassen. Der Blick zur&#252;ck auf die &#8222;seligen&#8220; Act-Up-Zeiten und die Beschw&#246;rung des Denver-Manifests wird J&#252;ngere, die jetzt ihre Zukunft gestalten sollten, wohl kaum aktivieren. </p>
<p>Ich pers&#246;nlich werde sehen, was f&#252;r mich machbar ist. Als Flaneur schaue ich ja immer mal wieder hier vorbei &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulli</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=9612#comment-16762</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ulli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 11:00:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ flaneur:

an der stelle &quot;treatment as prevention&quot; war ich ungenau, du hast recht - ich habe dort dezidiert PrEP erg&#228;nzt

was &quot;test and treat&quot; angeht, und die problematik opt-out / opt-in, da stimme ich dir zu, diese habe ich ja hier schon in einigen beitr&#228;gen behandelt

besonders problematisch scheint mir u.a. die gefahr, dass sich begr&#252;ndungen f&#252;r einen therapiebeginn &quot;verschieben&quot;, von medizinischen gr&#252;nden (mit nutzen f&#252;r den positiven) zu sozialmedizinischen, epidemiologischen, pr&#228;ventiven gr&#252;nden (mit oft fraglichem nutzen f&#252;r den positiven - bei &#252;ber 500 cd4 ist der zusatz-nutzen wohl eher niedrig http://www.aidsmap.com/Only-modest-benefits-from-starting-HIV-therapy-with-a-CD4-cell-count-above-500-compared-to-350/page/1847967/ )

weitere potentielle gefahr: wenn es wirksame pillen zur pr&#228;vention geben sollte - wer braucht dann noch &quot;sozialwissenschaftliche&quot; pr&#228;vention?
(das ist bewusst zugespitzt formuliert, um darauf hinzuweisen, dass mit diesen szenarien auch die gesamte bisherige pr&#228;vention inkl. dem konzept der strukturellen pr&#228;vention ins rutschen kommen k&#246;nnte)

hier ist die dah gefordert, ja :-)
und wir betroffene ... sollten vielleicht auch mal &quot;den arsch hoch bekommen&quot; ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ flaneur:</p>
<p>an der stelle &#8222;treatment as prevention&#8220; war ich ungenau, du hast recht &#8211; ich habe dort dezidiert PrEP erg&#228;nzt</p>
<p>was &#8222;test and treat&#8220; angeht, und die problematik opt-out / opt-in, da stimme ich dir zu, diese habe ich ja hier schon in einigen beitr&#228;gen behandelt</p>
<p>besonders problematisch scheint mir u.a. die gefahr, dass sich begr&#252;ndungen f&#252;r einen therapiebeginn &#8222;verschieben&#8220;, von medizinischen gr&#252;nden (mit nutzen f&#252;r den positiven) zu sozialmedizinischen, epidemiologischen, pr&#228;ventiven gr&#252;nden (mit oft fraglichem nutzen f&#252;r den positiven &#8211; bei &#252;ber 500 cd4 ist der zusatz-nutzen wohl eher niedrig <a href="http://www.aidsmap.com/Only-modest-benefits-from-starting-HIV-therapy-with-a-CD4-cell-count-above-500-compared-to-350/page/1847967/" rel="nofollow">http://www.aidsmap.com/Only-modest-benefits-from-starting-HIV-therapy-with-a-CD4-cell-count-above-500-compared-to-350/page/1847967/</a> )</p>
<p>weitere potentielle gefahr: wenn es wirksame pillen zur pr&#228;vention geben sollte &#8211; wer braucht dann noch &#8222;sozialwissenschaftliche&#8220; pr&#228;vention?<br />
(das ist bewusst zugespitzt formuliert, um darauf hinzuweisen, dass mit diesen szenarien auch die gesamte bisherige pr&#228;vention inkl. dem konzept der strukturellen pr&#228;vention ins rutschen kommen k&#246;nnte)</p>
<p>hier ist die dah gefordert, ja 🙂<br />
und wir betroffene &#8230; sollten vielleicht auch mal &#8222;den arsch hoch bekommen&#8220; &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Flaneur</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=9612#comment-16761</link>
		<dc:creator><![CDATA[Flaneur]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 10:28:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=9612#comment-16761</guid>
		<description><![CDATA[Auch ich sehe das Profitstreben der Pharmaindustrie als einen der stark beeinflussenden Faktor an - keine Frage! Dennoch sollte mit den Begriffen sorgf&#228;ltiger umgegangen werden, auch in einem Meinungsbeitrag, der ja durchaus pointiert sein kann und sollte. Nur dann l&#228;sst sich das bereits erreichte und vor allem das angestrebte Ausma&#223; der verschiedener Behandlungs- und Pr&#228;ventionsstrategien erkennen. 

Im obigen Artikel hei&#223;t es: &quot;&#039;treatment as prevention&#039;: Aids-Medikamente werden eingesetzt bei &#039;Gesunden&#039;, sprich  Nicht-HIV-Infizierten.&quot; Nun, das ist ja wohl die Pr&#228;expositionsprophylaxe, also eine Behandlung gesunder Menschen mit Wirkstoffen, deren Potential an Nebenwirkungen bisher nur unzureichend bekannt ist. Siehe alivenkickns Kommentar.

&quot;Treatment as prevention&quot;, das ist in meinem Verst&#228;ndnis dann die Behandlung HIV-Positiver um das &#220;bertragungsrisiko schnellstm&#246;glich zu minimieren. Insofern ist es nichts Neues, jede HAART ist Pr&#228;vention. Die Frage stellt sich nur, wann mit der Therapie anfangen? Hier ist zumindest in den USA ein Trend einer fr&#252;hzeitigen und damit auch wieder umsatztr&#228;chtigen Behandlung zu erkennen: in den US-amerikanischen Leitlinien zur Ersttherapie wird eine HAART entgegen den z.B. europ&#228;ischen Leitlinien auch bei hohen CD4-Werten (optional) empfohlen. 

Die Steigerung ist dann aber die Ma&#223;nahme &quot;test and treat&quot;: eine Behandlung unmittelbar nach einem positiven Testergebnis, auch bei noch so guten Laborwerten und klinischen Befunden. Auch hier spielt das Thema Nebenwirkungen eine Rolle. Aber noch mehr die Frage, wie diese Tests ablaufen sollen. Ich will nicht von m&#246;glicher Zwangsuntersuchung und -behandlung sprechen, aber doch ist nicht ausschlie&#223;en, dass eine solcher Gedanke in den K&#246;pfen der Entscheider herum spukt und auch wiederum eher in den USA als in Deutschland umsetzbar ist; das f&#228;ngt schon mit der Frage nach &quot;opt-in&quot; bzw. &quot;opt-out&quot; an.

Alle genannten Strategien haben unter zu definierenden Bedingungen ihre Berechtigung, m&#252;ssen aber auf alle F&#228;lle als nur ein Teil umfassender Pr&#228;ventionsma&#223;nahmen verstanden werden und den Willen der Betroffenen ber&#252;cksichtigen. Dass die Pharmaindustrie Gedanken &#252;ber besonders Pr&#228;expositionsprophylaxe und &quot;test and treat&quot; durch massive Lobbyarbeit vorantreibt, ist wohl klar. Aber es greift zu kurz, nur in bew&#228;hrter und einfacher Weise auf Gilead &#038; Co. zu zeigen - das ist zu einfach. Vielmehr muss ein m&#246;glicher &quot;Stufenplan&quot; deutlich gemacht werden: fr&#252;he Therapie, &quot;test and treat&quot; und wenn das alles so wunderbar klappt: Pr&#228;expositionsprophylaxe. Da ist die DAH gefordert und damit wiederum die Betroffenen. Denn die DAH muss einen Spagat &#252;ben mit einem Bein als Pr&#228;ventionsorganisation, mit dem anderen als Interessenvertretungsorganisation. Mit zunehmendem Alter soll die Gelenkigkeit ja schon mal nachlassen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich sehe das Profitstreben der Pharmaindustrie als einen der stark beeinflussenden Faktor an &#8211; keine Frage! Dennoch sollte mit den Begriffen sorgf&#228;ltiger umgegangen werden, auch in einem Meinungsbeitrag, der ja durchaus pointiert sein kann und sollte. Nur dann l&#228;sst sich das bereits erreichte und vor allem das angestrebte Ausma&#223; der verschiedener Behandlungs- und Pr&#228;ventionsstrategien erkennen. </p>
<p>Im obigen Artikel hei&#223;t es: &#8222;&#8218;treatment as prevention&#8216;: Aids-Medikamente werden eingesetzt bei &#8218;Gesunden&#8216;, sprich  Nicht-HIV-Infizierten.&#8220; Nun, das ist ja wohl die Pr&#228;expositionsprophylaxe, also eine Behandlung gesunder Menschen mit Wirkstoffen, deren Potential an Nebenwirkungen bisher nur unzureichend bekannt ist. Siehe alivenkickns Kommentar.</p>
<p>&#8222;Treatment as prevention&#8220;, das ist in meinem Verst&#228;ndnis dann die Behandlung HIV-Positiver um das &#220;bertragungsrisiko schnellstm&#246;glich zu minimieren. Insofern ist es nichts Neues, jede HAART ist Pr&#228;vention. Die Frage stellt sich nur, wann mit der Therapie anfangen? Hier ist zumindest in den USA ein Trend einer fr&#252;hzeitigen und damit auch wieder umsatztr&#228;chtigen Behandlung zu erkennen: in den US-amerikanischen Leitlinien zur Ersttherapie wird eine HAART entgegen den z.B. europ&#228;ischen Leitlinien auch bei hohen CD4-Werten (optional) empfohlen. </p>
<p>Die Steigerung ist dann aber die Ma&#223;nahme &#8222;test and treat&#8220;: eine Behandlung unmittelbar nach einem positiven Testergebnis, auch bei noch so guten Laborwerten und klinischen Befunden. Auch hier spielt das Thema Nebenwirkungen eine Rolle. Aber noch mehr die Frage, wie diese Tests ablaufen sollen. Ich will nicht von m&#246;glicher Zwangsuntersuchung und -behandlung sprechen, aber doch ist nicht ausschlie&#223;en, dass eine solcher Gedanke in den K&#246;pfen der Entscheider herum spukt und auch wiederum eher in den USA als in Deutschland umsetzbar ist; das f&#228;ngt schon mit der Frage nach &#8222;opt-in&#8220; bzw. &#8222;opt-out&#8220; an.</p>
<p>Alle genannten Strategien haben unter zu definierenden Bedingungen ihre Berechtigung, m&#252;ssen aber auf alle F&#228;lle als nur ein Teil umfassender Pr&#228;ventionsma&#223;nahmen verstanden werden und den Willen der Betroffenen ber&#252;cksichtigen. Dass die Pharmaindustrie Gedanken &#252;ber besonders Pr&#228;expositionsprophylaxe und &#8222;test and treat&#8220; durch massive Lobbyarbeit vorantreibt, ist wohl klar. Aber es greift zu kurz, nur in bew&#228;hrter und einfacher Weise auf Gilead &amp; Co. zu zeigen &#8211; das ist zu einfach. Vielmehr muss ein m&#246;glicher &#8222;Stufenplan&#8220; deutlich gemacht werden: fr&#252;he Therapie, &#8222;test and treat&#8220; und wenn das alles so wunderbar klappt: Pr&#228;expositionsprophylaxe. Da ist die DAH gefordert und damit wiederum die Betroffenen. Denn die DAH muss einen Spagat &#252;ben mit einem Bein als Pr&#228;ventionsorganisation, mit dem anderen als Interessenvertretungsorganisation. Mit zunehmendem Alter soll die Gelenkigkeit ja schon mal nachlassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alivenkickn</title>
		<link>http://www.ondamaris.de/?p=9612#comment-16760</link>
		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 07:00:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ondamaris.de/?p=9612#comment-16760</guid>
		<description><![CDATA[“treatment as prevention”: Aids-Medikamente werden eingesetzt bei ‘Gesunden’, sprich  Nicht-HIV-Infizierten.

Treatment as prevention&quot; Die Perversion des Begriffes von Gesundheit. Die Nebenwirkungen von HIV Medikamente, und da lege ich mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster sind alles andere als das was man unter &quot;Gesund&quot; versteht. 

Gesund ist - auf der k&#246;rperlichen Ebene die Abwesenheit von Krankheiten, um einen Punkt/Frage aus der Er&#246;ffnungsrede Rede von Bernd Aretz in Leipzig 2006 aufzugreifen.
Gesund ist - ein K&#246;rper mit einem intakten Immunsystem
Gesund ist - ein K&#246;rper der im Falle einer Krankheit auf K&#246;rper eigene Stoffe/Produktion zur&#252;ckgreifen kann
Gesund ist - ein K&#246;rper sich der Hilfe der in der Natur vorkommenden Stoffe, Mittel im Falle eine Krankheit zum Zweck seiner Gesundung/Genesung zur&#252;ckgreifen kann
Gesund ist - ein K&#246;rper der auf keine auf einem chemischem Proze&#223; hergestellten Mittel zur&#252;ckgreifen mu&#223;

Ich empfehle allen Vertretern der Pharmaindustrie die sich f&#252;r &quot;HIV Medikamente als Pr&#228;vention&quot; stark machen mal n halbes Jahr HIV Medikamente zu nehmen . . .Wenn mich nicht alles t&#228;uscht so haben ja auch Viele dieser Spezies GV mit ihren PartnerInnern, FreundenInnen One Night Stands etc

Danach k&#246;nnen wir weiterreden . . .

Bis dahin empfehle ich dieser Spezies mal den &quot;Dieter Nuhr&quot; zu machen . . . und uns i.e. &quot;Menschen mit HIV&quot;  und vor allen Dingen die Gesellschaft nicht f&#252;r dumm zu verkaufen. Es geht ausschlie&#223;lich den Profit.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“treatment as prevention”: Aids-Medikamente werden eingesetzt bei ‘Gesunden’, sprich  Nicht-HIV-Infizierten.</p>
<p>Treatment as prevention&#8220; Die Perversion des Begriffes von Gesundheit. Die Nebenwirkungen von HIV Medikamente, und da lege ich mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster sind alles andere als das was man unter &#8222;Gesund&#8220; versteht. </p>
<p>Gesund ist &#8211; auf der k&#246;rperlichen Ebene die Abwesenheit von Krankheiten, um einen Punkt/Frage aus der Er&#246;ffnungsrede Rede von Bernd Aretz in Leipzig 2006 aufzugreifen.<br />
Gesund ist &#8211; ein K&#246;rper mit einem intakten Immunsystem<br />
Gesund ist &#8211; ein K&#246;rper der im Falle einer Krankheit auf K&#246;rper eigene Stoffe/Produktion zur&#252;ckgreifen kann<br />
Gesund ist &#8211; ein K&#246;rper sich der Hilfe der in der Natur vorkommenden Stoffe, Mittel im Falle eine Krankheit zum Zweck seiner Gesundung/Genesung zur&#252;ckgreifen kann<br />
Gesund ist &#8211; ein K&#246;rper der auf keine auf einem chemischem Proze&#223; hergestellten Mittel zur&#252;ckgreifen mu&#223;</p>
<p>Ich empfehle allen Vertretern der Pharmaindustrie die sich f&#252;r &#8222;HIV Medikamente als Pr&#228;vention&#8220; stark machen mal n halbes Jahr HIV Medikamente zu nehmen . . .Wenn mich nicht alles t&#228;uscht so haben ja auch Viele dieser Spezies GV mit ihren PartnerInnern, FreundenInnen One Night Stands etc</p>
<p>Danach k&#246;nnen wir weiterreden . . .</p>
<p>Bis dahin empfehle ich dieser Spezies mal den &#8222;Dieter Nuhr&#8220; zu machen . . . und uns i.e. &#8222;Menschen mit HIV&#8220;  und vor allen Dingen die Gesellschaft nicht f&#252;r dumm zu verkaufen. Es geht ausschlie&#223;lich den Profit.</p>
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