Aids-Kongress: Präsidium bedauert Rückzug des Community-Boards

Das Präsidium des SÖDAK 2009 bedauert den Rückzug des Community-Boards. Dies teilte das Kongresspräsidium heute auf seinem Blog mit.

Am 2. April hatte das Community- Board des SÖDAK 2009 (Deutsch-Österreichisch-Schweizerischer Aids-Kongress 2009) sich von der Mitarbeit zurück gezogen (siehe „Aids-Kongress: Community Board zieht seine Mitarbeit vom SÖDAK 2009 zurück„) .

Als zentralen Grund nannte das Community Board

„Es ist bei allem Engagement und intensiver Arbeit im Rahmen der mit viel Goodwill gestützten Neuausrichtung des Kongresses nicht gelungen, zentralen Anliegen der Community hinreichende Berücksichtigung zu verschaffen.“

Das Community-Board hatte zu seinem Rücktritt betont, man verbinde damit die Hoffnung, dass bei zukünftigen Kongressen wieder mehr das genfer Prinzip umgesetzt werden könne.

Das Genfer Prinzip fordert die gleichberechtigte Beteiligung von Vertretern der von HIV betroffenen Communities auf allen Ebenen eines Kongresses. Es wurde erstmals beim Genfer Welt-Aids-Kongress 1998 und beim Deutschen Aids-Kongfress 1999 umgesetzt.

Heute (23. April 2009) teilte das Kongresspräsidium sein Bedauern über diesen Rückzug mit. Auf die Kritik wurde nur indirekt reagiert mit dem Hinweis

„Das Kongress-Präsidium ist nach wie vor überzeugt, dass die Erkenntnisse aus der Sicht von Betroffenen für die inhaltliche Ausrichtung des Kongresses ganz entscheidend sind.“

SÖDAK aktuell 23.04.2009: Präsidium bedauert Rücktritt des Community-Boards
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2 Gedanken zu „Aids-Kongress: Präsidium bedauert Rückzug des Community-Boards“

  1. Ähh,

    nun ja, eigentlich war vereinbart worden, dass auch die erweiterte Stellungnahme des CB abgedruckt werden soll. Aber gut, dann eben nicht. Guckst du hier: http://www.hivcommunity.net/index.php?id=details

    Übrigens hat auch die DAH ihre Mitarbeit am SÖDAÄ vollständig eingestellt und die eingereichten Abstracts wieder zurückgezogen. (Wie schon vor ein paar Wochen die DNAA auch.)

    Grüße

    Bernd

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